Ein Mann wurde wegen eines Haftbefehls festgenommen, nachdem er im Hauptbahnhof Stendal geraucht hatte. Er verbüßt nun 20 Tage Freiheitsstrafe.
Wolmirstedt: Zigarette bringt 35-Jährigen für 20 Tage in Haft

Stendal Hauptbahnhof (ost)
Am Samstag, dem 25. April 2026, führte eine Patrouille der Bundespolizei um 15:17 Uhr eine Kontrolle an einem rauchenden Mann im Hauptbahnhof Stendal durch. Die Überprüfung seiner Identität im polizeilichen Fahndungssystem ergab einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Magdeburg. Demnach wurde der deutsche Staatsbürger vom Amtsgericht Haldensleben Zweigstelle Wolmirstedt im April 2025 wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis in Verbindung mit Fahren ohne Haftpflichtversicherung zu einer Geldstrafe von 1600 Euro oder 40 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt. Da der Gesuchte nicht auf die Ladung zur Strafantritt reagierte, wurde im Dezember 2025 der Haftbefehl ausgestellt. Dieser wurde ihm von den Bundespolizisten überbracht, die ihn festnahmen und in die Diensträume am Hauptbahnhof Stendal brachten. Aufgrund seiner Unfähigkeit, die geforderten 1600 Euro zu zahlen, wurde der 35-Jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen inhaftiert und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, wo er die nächsten 20 Tage seine Strafe verbüßen wird. Die Bundespolizisten informierten die Behörde, die den Haftbefehl ausgestellt hatte, über die Vollstreckung.
Quelle: Presseportal








