Am 6. Juli 2026 wurde ein flüchtender Straftäter nahe Frydlant von einer gemeinsamen Grenzstreife der Bundespolizei und der tschechischen Polizei gestoppt. Der 35-jährige Pole fuhr einen Mercedes Benz A-Klasse mit falschen Kennzeichen und ohne Fahrerlaubnis.
Zittau, Frydlant / Tschechische Republik: Trinationaler Polizeieinsatz mit Täterstellung

Zittau, Frydlant / Tschechische Republik (ost)
Am 06.07.2026 um 20:30 Uhr in Zittau, Frydlant / Tschechische Republik
Am 6. Juli 2026 half eine gemeinsame Grenzstreife der Bundespolizei und der tschechischen Polizei dabei, einen flüchtigen Straftäter in der Nähe von Frydlant festzunehmen.
Am Abend entkam ein Fahrer eines grauen Mercedes Benz A-Klasse im polnischen Grenzgebiet der Kontrolle durch die polnische Polizei und floh über die Grenze nach Tschechien. Diese Polizeistreife verfolgte den Mann im Rahmen der Nacheile und konnte ihn dann um 20:30 Uhr mit Unterstützung einer gemeinsamen Streife und einer tschechischen Polizeistreife stoppen. Der Fahrer, ein 35-jähriger Pole, fuhr das Fahrzeug trotz eines Fahrverbots und hatte falsche Kennzeichen eines Audi Q3 mit gefälschten Zulassungsplaketten angebracht. Die Originalkennzeichen befanden sich im Fahrzeuginneren. Ob das Fahrzeug für weitere Straftaten genutzt werden sollte, wird im Rahmen der Ermittlungen wegen Kennzeichenmissbrauchs, Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis untersucht.
Erst am 22. April 2026 führten deutsche, tschechische und polnische Polizeibehörden im Bereich des Dreiländerecks bei Zittau eine trinationale Polizeiübung durch, in der das Zusammenwirken im Rahmen der Nacheile geübt wurde.
Quelle: Presseportal








