Am Donnerstagabend wurden 10 Fahrgäste und ein Busfahrer in Lübeck St. Gertrud aufgrund von Atemwegsreizungen behandelt, nachdem eine reizende Substanz in den Bus gesprüht wurde.
11 Menschen erleiden Atemwegsreizungen in Lübecker Linienbus

Lübeck (ost)
Am Donnerstagabend (27.08.2026) wurden in einem Linienbus in Lübeck St. Gertrud 10 Fahrgäste und ein Busfahrer aufgrund von Atemwegsreizungen vom Rettungsdienst behandelt. Es scheint, dass zwei unbekannte Männer von außen durch ein geöffnetes Fenster des Busses eine reizende Substanz versprüht haben. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung in mehreren Fällen und hat Zeugenaussagen sowie Videomaterial überprüft. Nach der Auswertung der Videoaufnahmen konnte nun ein Verdächtiger identifiziert werden.
Nach Sichtung der Videoaufzeichnungen wurde ein 14-jähriger Lübecker (deutsche Staatsangehörigkeit) als Verdächtiger ermittelt. Er soll die reizende Substanz in den Linienbus gesprüht haben. Die genauen Umstände werden derzeit im Rahmen der Ermittlungen untersucht.
Die Suche nach der zweiten Person, die den Bus zusammen mit dem 14-jährigen Verdächtigen verlassen hat, ist noch nicht abgeschlossen. Der gesuchte Mann ist zwischen 20 und 25 Jahre alt, 170cm-180cm groß, mit einem leichten Oberlippenbart und heller Hautfarbe. Er trug eine dunkle Sonnenbrille, eine goldene Kette um den Hals, ein dunkles Basecap und einen grünen Blouson mit Bündchen. Dazu trug er eine helle weite Hose mit aufgesetzten Taschen, ähnlich einer Bomberjacke. Es handelt sich wahrscheinlich um eine Arbeitshose, die in verschiedenen Handwerksberufen getragen wird.
Hinweise zu dieser Person nimmt die Polizei in Lübeck unter der zentralen Rufnummer 0451-1310 entgegen.
Quelle: Presseportal








