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241217.1 Kiel: Kriminalpolizei sucht Zeugen nach schweren Raub auf Tankstelle

Die Kriminalpolizei sucht dringend Zeugen für einen Raub in einer Tankstelle. Ein maskierter Täter erbeutete Bargeld und flüchtete.

Foto: Depositphotos

Kiel (ost)

Am Sonntagmorgen ereignete sich ein schwerer Raubüberfall in einer Tankstelle am Ostring. Ein vermummter Täter forderte unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe von Bargeld. Der Täter erbeutete einen mittleren dreistelligen Geldbetrag und flüchtete anschließend. Die Kriminalpolizei ermittelt und sucht nach Zeuginnen und Zeugen.

Laut der 59-jährigen Mitarbeiterin betrat am Sonntag ein Mann den Verkaufsraum der Tankstelle. Der Mann war mit einem schwarz-weißen Halstuch und einer schwarzen Mütze maskiert. Unter Vorhalt eines Messers ging er zielstrebig auf die Geschädigte zu und forderte die Öffnung der Kasse sowie die Herausgabe von Bargeld. Anschließend flüchtete der Täter in Richtung Große Ziegelstraße.

Der Täter wird als etwa 175-185 cm groß und schlank beschrieben. Er soll akzentfreies Deutsch gesprochen haben. Aufgrund der Maske und der tief ins Gesicht gezogenen Mütze war sein Gesicht nicht erkennbar. Er trug ein graues Sweatshirt mit weißen/grauen/schwarzen Streifen an den Ärmeln, darüber eine schwarze Steppweste, eine dunkelgraue Hose und weiße Sneaker.

Die Ermittlungen werden vom Kommissariat 13 der Kieler Kriminalpolizei durchgeführt. Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zur Identität des Täters machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 0431 / 160 3333 zu melden.

Stephanie Lage

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 auf 956. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 auf 1101, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 793 auf 1013 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 101 auf 88 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 310 auf 427. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.194 1.403
Anzahl der aufgeklärten Fälle 749 956
Anzahl der Verdächtigen 894 1.101
Anzahl der männlichen Verdächtigen 793 1.013
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 88
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 310 427

Quelle: Bundeskriminalamt

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