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250122.2 Kiel: Vorführungen nach versuchtem Tötungsdelikt

Sieben Tatverdächtige vor Gericht, zwei in Jugendanstalt eingewiesen.

Foto: Depositphotos

Kiel (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Kiel und Polizeidirektion Kiel

Am Sonntagabend ereignete sich in Hassee ein versuchtes Tötungsdelikt, bei dem ein 13-jähriger schwer verletzt wurde. Am 20. Januar gelang es den ermittelnden Polizeibeamten und der Staatsanwaltschaft, sieben Tatverdächtige zu identifizieren und vorläufig festzunehmen. Gestern wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel alle sieben Tatverdächtigen vorgeführt.

Das Gericht erließ Haftbefehle gegen alle wegen des gemeinschaftlich begangenen versuchten Totschlags mit gefährlicher Körperverletzung. Fünf der Haftbefehle wurden unter Auflagen außer Vollzug gesetzt. Zwei 18-jährige Tatverdächtige wurden in die Jugendanstalt gebracht.

Aufgrund der laufenden Ermittlungen werden keine weiteren Informationen zu den Hintergründen der Tat oder dem Tathergang veröffentlicht.

Michael Bimler / Staatsanwaltschaft Kiel Stephanie Lage / Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein sind zwischen 2022 und 2023 leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, davon 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, wovon 66 gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, davon 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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