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260429.1 Kiel: Serie von Sachbeschädigungen – Polizei sucht Geschädigte und Zeugen

Am vergangenen Wochenende kam es zu 80 Fällen von Farbschmierereien in Wellingdorf. Die Polizei sucht nach weiteren Geschädigten und Zeugen.

Foto: Depositphotos

Kiel (ost)

Letztes Wochenende gab es im Stadtteil Wellingdorf eine Serie von Sachbeschädigungen. Bisher sind 80 Fälle bekannt, bei denen Gebäudefassaden, Autos und Verkehrszeichen rund um die Lütjenburger Straße mit Farbe besprüht wurden. Die Polizei sucht nach weiteren Opfern und Zeugen.

In der Nacht von Samstag, 18:00 Uhr, bis Sonntag, 06:00 Uhr, ereignete sich eine Serie von Sachbeschädigungen. Am frühen Sonntagmorgen meldete ein Anwohner, dass er in der Lütjenburger Straße mehrere geparkte Autos entdeckt hatte, die mit Farbe besprüht worden waren. Daraufhin begaben sich Einsatzkräfte des 4. Polizeireviers zum Tatort und stellten fest, dass neben verschiedenen Autos auch Verkehrszeichen und Gebäudefassaden offensichtlich durch Sprühfarbe beschädigt worden waren.

In den umliegenden Straßen fanden die Polizeibeamtinnen und -beamten ähnliche Schmierereien vor. Nach bisherigen Erkenntnissen waren folgende Straßen betroffen: Elbinger Straße, Marienwerderstraße, Hangstraße, Klausdorfer Weg, Franziusallee, Selenter Straße, August-Sievers-Ring und Julius-Brecht-Straße.

Die Schmierereien bestanden hauptsächlich aus wahllos aufgetragener Farbe, außerdem Graffitis und in Einzelfällen auch Hakenkreuze. In allen Fällen dürfte blaue und grau-silberne Sprühfarbe verwendet worden sein. Einige Male konnte die Farbe leicht entfernt werden. In anderen Fällen war sie dauerhaft.

Die Einsatzkräfte leiteten entsprechende Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gegen Unbekannt ein. Es dürfte eine Verbindung zwischen den Taten bestehen. Es gibt derzeit keine Hinweise auf einen oder mehrere Verdächtige. Die genaue Schadenshöhe kann noch nicht abschließend beziffert werden. Sie dürfte jedoch im geschätzten unteren bis mittleren fünfstelligen Bereich liegen. Möglicherweise gibt es noch weitere Opfer, die sich bisher nicht bei der Polizei gemeldet haben.

Die weiteren Ermittlungen übernimmt der polizeiliche Staatsschutz im Kommissariat 5 der Bezirkskriminalinspektion Kiel. Die Polizei sucht nach Personen, die das Geschehen beobachtet haben. Möglicherweise wurden die Täter durch Überwachungskameras in den betroffenen Straßen aufgenommen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0431 / 160 3333 entgegengenommen.

Mathias Stöwer, Pressesprecher der Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Die Anzahl der Getöteten betrug 34, Schwerverletzte 611 und Leichtverletzte 3.587.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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