Eine Frau konnte einen Raubversuch in der Innenstadt abwehren. Die Polizei sucht nach Zeugen des Vorfalls.
27. April 2026, versuchtes Raubdelikt in Kiel

Kiel (ost)
Heute Morgen, am 27. April 2026, ereignete sich in der Innenstadt ein versuchtes Raubdelikt. Eine unbekannte Person versuchte, einer Frau die Handtasche zu stehlen. Durch lautes Rufen und Widerstand gelang es der Geschädigten, den Täter zu vertreiben. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Am Montagmorgen gegen 6:45 Uhr war die 27-jährige Frau auf dem Weg zur Arbeit. Sie parkte ihr Auto nach eigenen Angaben auf dem Parkplatz in der Waisenhofstraße und ging zu Fuß in Richtung Holstenstraße. In der Kleiner Kuhberg Straße bemerkte sie eine männliche Person, die sich oft nach ihr umdrehte.
Nachdem die 27-Jährige an einem Immobiliengeschäft vorbeigegangen war, drängte der Täter sie gegen die Hauswand und versuchte, ihr die Handtasche zu rauben. Mit lautem Schreien und großer Anstrengung gelang es der Frau nach eigenen Angaben, die Handtasche zu behalten und zu fliehen. Sie lief dann in Richtung Arbeit und informierte die Polizei. Der Mann entfernte sich in Richtung Lange Reihe.
Die Geschädigte beschreibt den Täter als etwa 32-36 Jahre alt. Er hatte kurze dunkle Haare, ein schmales Gesicht und einen Bart. Außerdem trug er eine schwarze Nike-Daunenjacke, eine hellgraue, verwaschene Schlaghose und Plateauschuhe mit offenen Schnürsenkeln.
Das Kommissariat 13 der Bezirkskriminalinspektion Kiel hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Raubes aufgenommen und bittet Zeugen um Hinweise unter der Telefonnummer 0431 / 160 -3333.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 männliche und 6 weibliche Verdächtige. 29 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 männliche und 10 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








