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71-jährige Lübeckerin vor Raub gerettet – Polizei sucht Zeugen

Eine ältere Dame wurde beim Einkauf überfallen, doch ein mutiger Zeuge verhinderte den Raub. Die Polizei sucht nun nach weiteren Zeugen.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Schon am Samstagabend (30.03.24) hat ein junger Mann versucht, einer 71-jährigen Lübeckerin den Rucksack zu stehlen. Dank des mutigen Eingreifens eines Zeugen konnte der Raub vereitelt werden. Die Polizei bittet nun um Zeugenaussagen.

Es wird vermutet, dass zwischen 17:00 und 18:00 Uhr eine 71-jährige Lübeckerin nach dem Einkaufen die Walderseestraße entlangging. Sie trug ihre Einkäufe in einem Rucksack auf dem Rücken. In der Nähe der Straße „Am Bertramshof“ wurde sie von einem unbekannten Täter zu Boden gestoßen, als dieser versuchte, ihr den Rucksack zu rauben. Ein junger Mann wurde auf die Situation aufmerksam, ging zu der Frau und vertrieb den Täter. Dieser flüchtete in Richtung Schlutuper Straße.

Der junge Mann begleitete die Lübeckerin nach Hause und sorgte dafür, dass sie sicher ankam. In der Aufregung konnte sich die Lübeckerin den Namen des jungen Mannes nicht merken. Erst zwei Tage später wurde der Vorfall bei der Polizei gemeldet.

Das Kommissariat 13 der Lübecker Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Raubes aufgenommen. Daher werden nun Zeugen gesucht, die weitere Informationen zum Vorfall geben können. Insbesondere wird der bisher unbekannte Ersthelfer gebeten, sich zu melden. Hinweise werden telefonisch unter: 0451 – 131 0 oder per E-Mail unter: k13.luebeck.bki@polizei.landsh.de entgegengenommen.

Kontakt:

Polizeidirektion Lübeck
Pressestelle
Moritz Dorsch – Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2015
Fax: 0451-131-2019
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 963 Fälle registriert, wovon 654 gelöst wurden. Es gab insgesamt 827 Verdächtige, darunter 770 Männer und 57 Frauen. 253 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 1194, wobei 749 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 894, darunter 793 Männer und 101 Frauen. 310 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 11270 Fällen die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 963 1.194
Anzahl der aufgeklärten Fälle 654 749
Anzahl der Verdächtigen 827 894
Anzahl der männlichen Verdächtigen 770 793
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 57 101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 253 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, wovon 70 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 89 Verdächtige, darunter 80 männliche und 9 weibliche Verdächtige. 25 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 70, von denen jedoch nur 55 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging auf 62 zurück, wobei 56 männliche und 6 weibliche Verdächtige identifiziert wurden. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Zum Vergleich hatte die Region Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 403 registrierten Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 74 70
Anzahl der aufgeklärten Fälle 70 55
Anzahl der Verdächtigen 89 62
Anzahl der männlichen Verdächtigen 80 56
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 25 29

Quelle: Bundeskriminalamt

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