Ein 27-jähriger Bulgare randalierte, spuckte, schlug, trat und biss Bundespolizisten, die eine Anzeige aufnehmen wollten.
Aggressiver Vorfall am Kieler Bahnhof

Kiel (ost)
Ein Mann trat am 07.09.2026 vor dem Polizeirevier am Kieler Bahnhof auf und wollte eine Anzeige machen. Was danach geschah, hatte jedoch nichts damit zu tun. Nur dass jetzt Strafanzeigen gegen ihn gestellt werden.
Am 07.09.2026 um 23:30 Uhr klingelte ein 27-jähriger Bulgare an der Bundespolizeiwache am Kieler Bahnhof und wollte eine Anzeige erstatten. Die Polizisten fragten mehrmals vergeblich nach dem Grund. Der Mann warf dann plötzlich Gegenstände gegen die Bahnhofswand und den Boden. Um die Situation zu beruhigen, erhielt er zunächst einen Platzverweis für den Bahnhof. Anstatt dem nachzukommen, schlug der Mann dann gegen eine Anzeigetafel im Bahnhof. Der hoch aggressive Bulgare wurde daraufhin zu Boden gebracht, gefesselt und zur Polizeiwache gebracht. Dabei versuchte er die Beamten anzuspucken, zu beißen und trat einer Beamtin gegen das Schienbein. Da er auch in der Wache nicht ruhig wurde, mussten ihm zusätzlich Fußfesseln angelegt werden. Dabei schlug er seinen Kopf gegen die Wand, so dass er weiter fixiert werden musste. Da er weiterhin die Beamten anspuckte, wurde ihm auch eine Spuckschutzhaube aufgesetzt. Dabei äußerte er wiederholt Beleidigungen unter der Gürtellinie. Die Identitätsfeststellung konnte nur unter erheblichen Schwierigkeiten durchgeführt werden.
Um Unterstützung zu erhalten, wurde der Gefangenentransporter der Polizei Kiel angefordert, so dass der aggressive Mann gegen 00:20 Uhr ins Polizeigewahrsam Kiel gebracht werden konnte. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Gegen 06:00 Uhr konnte der nun wesentlich ruhigere Bulgare das Gewahrsam verlassen. Zum Glück wurden keine Polizeibeamten verletzt und blieben dienstfähig.
Der 27-jährige, der der Polizei bereits bekannt war, muss sich nun wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung verantworten.
André Fischer – Pressestelle Bundespolizeiinspektion Kiel
Quelle: Presseportal








