Eine 68-jährige Frau verursachte gestern einen Unfall, bei dem der Supermarkt evakuiert werden musste. Die Polizei ermittelt den Unfallhergang.
Ahrensbök: Autofahrerin fährt gegen Hauswand – Supermarkt evakuiert

Lübeck (ost)
Am gestrigen Dienstagnachmittag (01.09.) kollidierte eine Autofahrerin mit der Hauswand eines Supermarkts in der Straße Bökenbarg in Ahrensbök. Dabei zog sie sich leichte Verletzungen zu und es wurde die Polizei sowie weitere Rettungskräfte alarmiert. Der Supermarkt musste evakuiert werden und bleibt vorerst geschlossen.
Um 15 Uhr steuerte eine 68-jährige Ostholsteinerin einen Mercedes-Benz GLC auf den Parkplatz des Rewe-Markts im Bökenbarg in Ahrensbök und versuchte, vorwärts in eine Parklücke zu fahren. Ersten Erkenntnissen zufolge rutschte dabei ihr Fuß von der Bremse auf das Gaspedal. In der Folge prallte das Fahrzeug frontal gegen die nahegelegene Gebäudewand des Supermarkts.
Die Frau erlitt leichte Verletzungen und wurde vor Ort von einem Rettungswagen behandelt.
An der Gebäudewand entstand erheblicher Sachschaden. Aus diesem Grund musste der Supermarkt vorsorglich evakuiert werden und die Angestellten sowie Kunden mussten das Geschäft verlassen. Die Feuerwehr sperrte den Parkplatz im Bereich des Unfallortes ab.
Um die Stabilität zu überprüfen, wurde ein Baufachberater des Technischen Hilfswerks von der Feuerwehr hinzugezogen. Es wurde entschieden, dass das Gebäude vorerst abgestützt werden muss und die Supermarktfiliale geschlossen bleibt.
Der Mercedes-Benz wurde ebenfalls beschädigt und nach dem Unfall abgeschleppt.
Die genaue Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.
Die Untersuchungen zum Verkehrsunfall werden von der Polizeistation Ahrensbök durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon hatten 3.356 Unfälle Personenschäden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 292 Fällen relativ selten (0,89%). Die meisten Unfälle (85,13%) waren Übrige Sachschadensunfälle mit 27.916 Fällen. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








