Eine Seniorin wurde zuerst bei einem Einschleichdiebstahl gestört. Später brachen Einbrecher gewaltsam in ihr Haus ein.
Ahrensburg: Einbruch nach Einschleichdiebstahl

Ratzeburg (ost)
13.07.2026 | Kreis Stormarn | 10.07. – 11.07.2026 – Ahrensburg
Am letzten Freitag (10.07.2026) gegen 13.30 Uhr soll es in der Starweg-Straße in Ahrensburg zu einem versuchten Einbruchdiebstahl gekommen sein.
Als die Bewohnerin eines Einfamilienhauses die Terrassentür im Erdgeschoss öffnete, um zu lüften, und sich dann in der Küche aufhielt, soll eine unbekannte Person die Gelegenheit genutzt haben und unbemerkt ins Haus eingedrungen sein. Als die ältere Dame verdächtige Geräusche hörte und sich umsah, sah sie einen ihr unbekannten Mann, der gerade vom Obergeschoss die Treppe ins Erdgeschoss hinunterging. Der Mann flüchtete sofort durch die offene Terrassentür in Richtung Ahrensfelde.
Der Mann wurde als ca. 170 cm groß und etwa 30 – 40 Jahre alt beschrieben. Er trug einen Vollbart und hatte schwarze Haare.
Zu diesem Zeitpunkt wurde glücklicherweise nichts gestohlen.
Früh am Samstagmorgen gegen 03.40 Uhr hörte die ältere Dame erneut Geräusche an ihrem Haus. Als die Polizei eintraf, fanden sie zwar keine Personen vor, aber sie entdeckten frische Einbruchsspuren an der Terrassentür des Hauses. Ein Eindringen ins Haus war jedoch nicht möglich. Dennoch gelang es den Einbrechern, ins Haus einzudringen. Sie konnten die Balkontür im Obergeschoss gewaltsam öffnen. Zu Art und Umfang des möglichen Diebesguts können derzeit keine Angaben gemacht werden.
Ob es hier Zusammenhänge gibt, wird derzeit ermittelt.
Die Kriminalpolizei Ahrensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04102/809-0 oder per E-Mail unter Ahrensburg.KPSt@polizei.landsh.de bei den Beamten zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 auf 520. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 380 auf 427, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 stieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb konstant bei 45, während die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 158 auf 191 anstieg. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es 2023 bereits 74 waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle stieg ebenfalls von 55 auf 66. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 auf 77, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Interessanterweise sank die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 29 auf 28. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








