Die Polizeidirektion Ratzeburg führte eine Aktion mit 70 Einsatzkräften durch, um Anwohner über Einbruchsschutz zu informieren. Es wurden auch Kontrollen in Geesthacht, Reinbek und Ahrensburg durchgeführt.
Ahrensburg: Einbruchschutzaktion

Ratzeburg (ost)
Am 05. März 2026 fand in der Polizeidirektion Ratzeburg eine Aktion zum Schutz vor Einbrüchen statt.
Mehr als 70 Einsatzkräfte der Polizeidirektion Ratzeburg führten eine Aktion zum Schutz vor Einbrüchen durch. Präventionsbeamte waren in Wohngebieten in der Nähe von Geesthacht unterwegs und informierten die Bewohner über Einbruchsschutz. Sie gaben nützliche Ratschläge, um Häuser und Wohnungen besser zu sichern und es Einbrechern schwerer zu machen. Es wurde festgestellt, dass in einigen Haushalten Garagen offen standen und Leitern ungesichert herumlagen. In einem Fall lehnte eine Leiter an einem Haus an. Außerdem stand ein unverschlossenes Auto mit Wertgegenständen in einer offenen Garage, ohne dass ein Bewohner in der Nähe war. Die Bewohner wurden auf die Gefahren hingewiesen. Weitere Informationen zum Einbruchsschutz finden Sie auf der Website: www.k-einbruch.de.
Zusätzlich wurden in den Gebieten Geesthacht, Reinbek und Ahrensburg Kontrollen durchgeführt.
Der Einsatz erfolgte in Zusammenarbeit mit der Polizei Hamburg nahezu zeitgleich und länderübergreifend.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, wovon 400 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 380, darunter 335 Männer und 45 Frauen. 158 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 3271, wobei 520 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 427, wobei 382 Männer und 45 Frauen beteiligt waren. 191 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt








