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Ahrensburg: Kontrolle von Gefahrguttransporten

Gestern führten Beamte eine Gefahrgutkontrolle auf der BAB 1 durch. 22 Transporte wurden beanstandet, 2 endeten vor Ort.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

05.06.2026 | Bezirk Stormarn | 04.06.2026 – BAB 1/ Siek

Am gestrigen Tag (04. Juni 2026) führten Polizeibeamte aus verschiedenen Polizeidirektionen sowie dem BALM eine Kontrolle von Gefahrgut auf der Autobahn 1 auf dem Rastplatz Ellerbrook zwischen den Anschlussstellen Ahrensburg und Stapelfeld durch.

Zwischen 09.00 Uhr und 15.00 Uhr wurden insgesamt 58 Fahrzeuge von den 32 Kontrollkräften überprüft. Neben der Untersuchung von Lenk- und Ruhezeiten, Ladungssicherung, dem technischen Zustand der Fahrzeuge und der Qualifikation der Fahrer wurden insbesondere die Transporte gemäß dem Gefahrgutrecht kontrolliert.

Es gab Beanstandungen bei 22 Gütertransporten, davon 10 im Bereich des Gefahrgutrechts. Zusätzlich wurden Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht festgestellt, insbesondere in Bezug auf die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten. Drei Transporter wiesen technische Mängel auf, wie eine defekte Bremsanlage oder eine lose Verschraubung an der Sattelplatte. Zwei dieser Transporte erhielten die Auflage, eine nahegelegene Werkstatt selbstständig aufzusuchen, während der dritte Gefahrguttransporter direkt von den Beamten dorthin begleitet wurde. Nur so konnte sichergestellt werden, dass eine Weiterfahrt erst nach einer Überprüfung des Fahrzeugs durch einen Sachverständigen erfolgte.

Auch fehlerhafte und fehlende Dokumente, unzureichende Ausrüstung und mangelhafte Ladungssicherung wurden beanstandet. Drei Fahrzeugführer konnten vor Ort nachbessern und ihre Ladung so sichern, dass eine Weiterfahrt möglich war. Für zwei Gefahrguttransporte endete die Fahrt jedoch direkt an der Kontrollstelle.

Solche speziellen Kontrollen sind wichtig, um die Verkehrssicherheit zu verbessern.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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