Vier Männer angegriffen, Täter auf der Flucht. Zeugen werden um Hinweise gebeten.
Ahrensburg: Schwerer Raub in Mehrfamilienhaus

Ratzeburg (ost)
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg
Am Samstagmorgen (13.12.2025) soll es gegen 09.00 Uhr zu einem Vorfall zwischen vier Männern in einem Wohnhaus in der Stormarnstraße in Ahrensburg gekommen sein.
Nach bisherigen Informationen wollten ein 23-jähriger Bewohner und sein 20-jähriger Besucher gegen 09.00 Uhr die Wohnung in der Stormarnstraße verlassen. Als sie die Tür öffneten, wurden sie unerwartet von zwei unbekannten männlichen Angreifern angegriffen. Die Angreifer flüchteten anschließend mit zwei Taschen unbekannten Inhalts vom Haus in Richtung des Bahnhofs in Ahrensburg. Während der 20-Jährige verletzt in der Wohnung zurückblieb, schleppte sich der 23-Jährige verletzt ins Treppenhaus bis zum Erdgeschoss und wurde dort von Anwohnern bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt. Beide Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht.
Die Fahndung nach den Tätern war erfolglos.
Die Flüchtigen wurden wie folgt beschrieben: Beide waren etwa 180 cm groß und von kräftiger, muskulöser Statur. Sie hatten dunkle Haut und trugen dunkle, schwarze Kleidung während des Vorfalls.
Die genauen Umstände der Tat werden derzeit von den Ermittlern untersucht.
Zeugen, die etwas gesehen haben oder Informationen haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/809-0 oder per E-Mail an Ahrensburg.KPSt@polizei.landsh.de zu melden.
Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck
Sandra Kilian, Pressesprecher der Polizeidirektion Ratzeburg
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 auf 956. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 auf 1101, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.194 | 1.403 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 749 | 956 |
| Anzahl der Verdächtigen | 894 | 1.101 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 793 | 1.013 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 88 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 310 | 427 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, darunter 67 Männer und 10 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








