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Ahrensburg: Versuchter Raub auf Taxifahrer

Sonntagmorgen versuchten zwei Fahrgäste, einen Taxifahrer zu berauben. Der 42-jährige Fahrer blieb unverletzt, die Täter flüchteten.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg

16.03.2026 | Kreis Stormarn | 15.03.2026 – Ahrensburg

Am Sonntagmorgen soll ein versuchter Raubüberfall auf einen Taxifahrer stattgefunden haben. Zwei Passagiere sollen versucht haben, Bargeld zu stehlen. Der Taxifahrer blieb unverletzt.

Nach bisherigen Informationen soll ein männlicher Passagier gegen 01.30 Uhr am Bahnhof Ahrensburg in ein Taxi gestiegen sein, mit dem Zielort Ahrensburg. Der Passagier ließ den 42-jährigen Taxifahrer zunächst in den Vogteiweg fahren, um dort einen zweiten Passagier einzuladen.

Gemeinsam fuhren sie zum Helgolandring in Ahrensburg. Als das Taxi am Zielort ankam, sollen die beiden verdächtigen Passagiere den Taxifahrer mit einem Schlaggegenstand angegriffen und zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert haben. Der 42-jährige Ahrensburger wehrte sich. Er schaffte es, den Notrufknopf im Taxi zu betätigen, woraufhin ein akustisches Signal ertönte. Die beiden Verdächtigen flüchteten daraufhin in unbekannte Richtung.

Im Zuge umfangreicher Fahndungsmaßnahmen wurden später am Bahnhof Gartenholz in Ahrensburg zwei Männer von den Beamten festgestellt und vorläufig festgenommen. Beide Festgenommenen entsprachen der sehr guten Beschreibung des Geschädigten.

Es handelt sich um einen 18- und einen 19-jährigen Syrer aus Ahrensburg und Bargteheide. Sie wurden nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder freigelassen.

Ob es einen Zusammenhang mit den Raubüberfällen in Ahrensburg und Bargteheide im Februar und Anfang März 2026 gibt, wird derzeit ermittelt.

Dennoch bittet die Kriminalpolizei um Zeugenhinweise. Wer hat in Ahrensburg am Bahnhof oder später am Helgolandring um den genannten Zeitraum herum Verdächtiges beobachtet? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ahrensburg telefonisch unter 04102/8090 oder per E-Mail unter ahrensburg.kpst@polizei.landsh.de entgegen.

Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck

Sandra Kilian, Pressesprecher der Polizeidirektion Ratzeburg

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 im Jahr 2022 auf 956 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 auf 1101, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 793 auf 1013 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 101 auf 88 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 310 auf 427. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.194 1.403
Anzahl der aufgeklärten Fälle 749 956
Anzahl der Verdächtigen 894 1.101
Anzahl der männlichen Verdächtigen 793 1.013
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 88
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 310 427

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 74, wobei 66 davon gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, wobei 67 Männer und 10 Frauen beteiligt waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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