Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 01.04.2026
Aktuelle Blaulichtmeldungen am 01.04.2026 in Schleswig-Holstein

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL-NMS: 260401-2- Kinder flüchten auf E-Scooter nach Unfall vor der Polizei
Rendsburg (ost)
Am Nachmittag des 31.03.26 ereignete sich ein Verkehrsunfall mit einem E-Scooter auf der Loher Straße in Rendsburg, als der 13-jährige syrische Fahrer versuchte, einer Polizeikontrolle zu entkommen. Zuvor waren der Fahrer und seine Mitfahrerin bereits gefallen.
Um etwa 15:00 Uhr bemerkten Beamte des Polizeiautobahn- und Bezirksreviers Mitte, Fachdienst Bezirk, auf dem Radweg einen E-Scooter mit zwei Insassen. Der Fahrer ignorierte mehrmals die Anhaltesignale der Polizei und beschleunigte stark, um der Kontrolle zu entkommen. Vor dem Kreisverkehr beim "Eider Park" verlor der Fahrer die Kontrolle über den E-Scooter. Beide Kinder stürzten, wobei die Mitfahrerin sich am Handgelenk verletzte und später zur Behandlung in die Schönklinik gebracht wurde.
Der Fahrer verletzte sich ebenfalls, konnte jedoch zunächst weiterfahren, wurde aber kurz darauf auf einem verlassenen Gewerbegrundstück von Beamten des Polizeireviers Rendsburg entdeckt. Auch er wurde zur Behandlung seiner leichten Verletzungen in die Schönklinik gebracht.
Anschließend informierte die Polizei die Eltern der Kinder. Dabei stellte sich heraus, dass der E-Scooter nicht über eine gültige Versicherung verfügte. Die Mutter des Fahrers zeigte den Beamten ein offensichtlich gefälschtes Versicherungskennzeichen.
Der E-Scooter wurde beschlagnahmt. Dabei stellten die Beamten fest, dass ein "Race-Modus" aktiviert war. In diesem Modus erreicht das Modell eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h - weit über der erlaubten Geschwindigkeit für E-Scooter. Unabhängig vom Modus: Dieses Fahrzeug besitzt keine Betriebserlaubnis. Daher wurden entsprechende Straf- und Bußgeldverfahren gegen die Mutter des Fahrers und Eigentümerin des E-Scooters eingeleitet.
Die Polizei betont, dass E-Scooter bis zu einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h zwar ab 14 Jahren ohne Fahrerlaubnis im öffentlichen Straßenverkehr gefahren werden dürfen. Allerdings nur mit gültiger Versicherung, Betriebserlaubnis und nur einem Fahrer, der die Verkehrsregeln kennt und einhält.
Mit freundlichen Grüßen
Fynn Ballke
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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle
Telefon: 04321-945 2222
POL-KI: 260401.3 KielKreis Plön: Aprilscherz - Polizei setzt erstmalig Blinker-Detektoren ein - Folgemeldung zu 260401.1
Kiel/Kreis Plön (ost)
Die "Blinker-Kontrollgruppe Nord", die heute vorgestellt wurde, war tatsächlich - wie Sie sicherlich bemerkt haben - nur ein kleiner Scherz zum Aprilscherz.
Babette Weiß, die Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
FW-LFVSH: Gute Nachrichten im Projekt "Mit Abstand mehr Sicherheit": Bundesratsinitiative aus Schleswig-Holstein erfolgreich
Kiel (ost)
Im vergangenen Jahr hat der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein die Initiative "Mit Abstand mehr Sicherheit" ins Leben gerufen. Mit einer begleitenden Kampagne wurde auf die Sicherheit von Einsatzkräften an Einsatzstellen im Straßenverkehr aufmerksam gemacht. Ziel der Initiative - die auch eine Bundestagspetition umfasste - ist eine Anpassung der Straßenverkehrsordnung.
Konkret orientiert sich die Forderung am amerikanischen "Slow down, move over"-Prinzip: Verkehrsteilnehmende sollen an Einsatzstellen ihre Geschwindigkeit deutlich reduzieren, ausreichend Abstand halten und, wenn möglich, die Spur wechseln.
Die Initiative fand in der schleswig-holsteinischen Politik breite Unterstützung: Der Landtag beschloss fraktionsübergreifend eine entsprechende Bundesratsinitiative und brachte diese ein. Wie das Innenministerium heute mitteilt, gibt es nun einen wichtigen Erfolg: Der Bundesrat hat dem Antrag zugestimmt. Damit ist die Bundesregierung nun aufgefordert, eine entsprechende Änderung der Straßenverkehrsordnung vorzulegen, die das Verhalten im Bereich von Einsatzstellen verbindlich regelt.
Landesbrandmeister Jörg Nero erklärt dazu: "Die Sicherheit unserer Einsatzkräfte hat oberste Priorität - unabhängig davon, ob sie bei der Feuerwehr oder in anderen Hilfeleistungsorganisationen tätig sind. Umso mehr freuen wir uns, dass die Initiative des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein 'Mit Abstand mehr Sicherheit' zu dieser positiven Entwicklung beigetragen und den Stein erst ins Rollen gebracht hat. Erst durch unsere Kampagne ist das Thema in Bevölkerung, Medien und Politik in den Fokus gerückt.
Unser besonderer Dank gilt allen Partnern und Unterstützenden im Land, aber auch allen Feuerwehren bundesweit, die fleißig Unterschriften gesammelt haben sowie der schleswig-holsteinischen Politik, die mit ihrer Bundesratsinitiative maßgeblich dazu beigetragen hat, unserem Ziel ein großes Stück näherzukommen.
Wir sind zuversichtlich, dass die Bundesregierung nun zügig eine entsprechende Anpassung der Straßenverkehrsordnung auf den Weg bringt für mehr Sicherheit an Einsatzstellen und den bestmöglichen Schutz unserer Einsatzkräfte."
Projektleiter "Mit Abstand mehr Sicherheit" des Landesfeuerwehrverbandes, Karsten Pfefferkorn, ergänzt: "Auch die Ergebnisse unserer Petition leisten einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Bundesratsinitiative und können dazu beitragen, dass die Bundesregierung ein entsprechendes Gesetzgebungsverfahren zur Verankerung in der Straßenverkehrsordnung anstrebt."
Künftig soll die Straßenverkehrsordnung insbesondere folgende Verhaltenspflichten enthalten:
Wie geht es weiter?
Ein entsprechendes Gesetz ist damit noch nicht beschlossen. Die Entscheidung des Bundesrates stellt jedoch einen wichtigen Schritt dar. Nun liegt es an der Bundesregierung, den Auftrag aufzugreifen und eine konkrete gesetzliche Regelung auszuarbeiten.
"Mit der Initiative 'Mit Abstand mehr Sicherheit' haben wir als Landesfeuerwehrverband gemeinsam mit zahlreichen Unterstützenden und Partnerinstitutionen ein starkes Zeichen für den Schutz unserer Einsatzkräfte gesetzt. Jetzt hoffen wir, dass die Bundesregierung den eingeschlagenen Weg weitergeht und eine entsprechende gesetzliche Regelung auf den Weg bringt", so Nero.
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Medien-Rückfragen bitte an:
Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein
Mareike Dahms
Telefon: 0431 / 2000 82-16
E-Mail: m.dahms@lfv-sh.de
http://www.lfv-sh.de
POL-IZ: 260401.2 Wilster: Polizei stellt fünf Tatverdächtige nach Farbschmierereien
Wilster (ost)
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch haben einige junge Leute in Wilster die Sporthalle am Schulzentrum mit Graffiti besprüht. Passanten haben die Handlung bemerkt und die Gruppe angesprochen. Die Polizei traf die Verdächtigen noch vor Ort an.
Um 02:20 Uhr haben Passanten am Schulzentrum beobachtet, wie mehrere Jugendliche die Sporthalle mit Graffiti besprühten. Als die Zeugen die Gruppe angesprochen haben, sind die Personen zuerst weggelaufen.
Die Polizei traf die Verdächtigen kurz darauf noch vor Ort an. Es handelte sich um drei 17-Jährige sowie einen 18-Jährigen und einen 19-Jährigen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.
Die Polizei Wilster führt Ermittlungen wegen Sachbeschädigung durch. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Verdächtigen freigelassen. Die Einsatzkräfte übergaben die Minderjährigen an ihre Erziehungsberechtigten.
Björn Gustke
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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe
Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
+49 (0) 4821 602 2011
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de
POL-NMS: 260401 -1- Geschwindigkeitsmessungen im Norden Neumünsters
Neumünster (ost)
Am 31.06.26 führten Polizeibeamte des 2. Polizeireviers Neumünster Geschwindigkeitskontrollen in den nördlichen Stadtteilen Einfeld und Tungendorf durch. Insgesamt wurden 23 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt.
Zu Tagesbeginn begannen die Beamten der Polizeistationen Einfeld und Tungendorf ihre Kontrolle im Zeitraum von 08:00 - 09:00 Uhr in der Einfelder Schanze. Dort wurde die Geschwindigkeit der in Richtung Neumünster fahrenden Verkehrsteilnehmer nach Errichtung der Messstelle ermittelt. Während der einstündigen Messung konnten ca. 150 Fahrzeuge gemessen werden. Erfreulicherweise waren darunter lediglich zwei Fahrzeugführer, die die zulässige Geschwindigkeit von 50km/h leicht überschritten hatten.
Im Anschluss wurde die Kontrollstelle in den Roschdohler Weg auf Höhe der Waldorfschule verlagert. Dort wurde die Fahrzeuge von 11:30 - 12:45 Uhr in Fahrtrichtung Innenstadt gemessen. Von den 180 Fahrzeugen konnten 21 mit über den dort erlaubten 30km/h Geschwindigkeit gemessen werden und wurden kostenpflichtig verwarnt.
Trauriger Spitzenreiter während der Kontrolle war ein Fahrer, der im Roschdohler Weg wohnhaft ist und dort mit 62km/h gemessen wurde. Nach Abzug der Toleranz bleibt eine vorwerfbare Überschreitung der erlaubten Geschwindigkeit von 29km/h. Den Anwohner erwartet daher nun ein Bußgeld von 180,-EUR, sowie ein Punkt in der "Sünderdatei" in Flensburg.
Mit freundlichen Grüßen
Fynn Ballke
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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle
Telefon: 04321-945 2222
POL-IZ: 260401.1 Hohenlockstedt: Zwei geparkte Autos geraten in Brand
Hohenlockstedt (ost)
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurden in Hohenlockstedt zwei Autos am Straßenrand angezündet. Es gab keine Verletzten. Die Kriminalpolizei untersucht den Verdacht der Brandstiftung und bittet um Informationen.
Um etwa 03:00 Uhr entdeckte eine Passantin in der Birkenallee einen brennenden Citroen und alarmierte sofort die Polizei und die Feuerwehr. Das Fahrzeug stand bereits im vorderen Bereich in Flammen.
Bei ihrer Ankunft stellten die Einsatzkräfte des Polizeireviers Itzehoe auch an einem zweiten Fahrzeug, einem Kia, einen beginnenden Brand am rechten Hinterrad fest. Die Beamten löschten das Feuer mit einem Feuerlöscher aus dem Streifenwagen. Die Freiwillige Feuerwehr Hohenlockstedt übernahm die Löscharbeiten am brennenden Citroen.
Die Wohnhäuser waren nicht in Gefahr. Es gab keine Verletzten.
Die Kriminalpolizei untersucht den Fall wegen des Verdachts der Brandstiftung und bittet um Zeugenaussagen. Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise geben können, sollten sich unter 04821 6020 bei der Polizei melden.
Björn Gustke
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POL-KI: 260401.2 Kiel: Unbekannte verwüsten mehrere Klassenräume und die Sporthalle in Elmschenhagen - Zeuginnen und Zeugen gesucht Folgemeldung zu 251222.4
Kiel (ost)
In den letzten Monaten haben unbekannte Täter verschiedene Klassenräume und eine Sporthalle in Elmschenhagen schwer beschädigt. Die Polizeistation Wellsee hat die Untersuchungen aufgenommen und bittet um Informationen aus der Bevölkerung.
In der Nacht vom 02. Februar auf den 03. Februar drangen Unbekannte in die Grund- und Gemeinschaftsschule in Elmschenhagen ein und beschädigten unter anderem das Mobiliar eines Klassenraums. Zwischen dem 06. und 09. März wurden auch in verschiedenen Räumen Fenster teilweise eingeschlagen. Am Wochenende vom 20. bis 23. März stiegen erneut Unbekannte über ein Dachfenster in die Schule ein und zerstörten einen Klassenraum sowie die Fenster eines Nebengebäudes.
Im vergangenen Jahr kam es bereits zu verschiedenen Sachbeschädigungen, wodurch sich der Gesamtschaden auf einen mittleren fünfstelligen Betrag beläuft.
Die Polizeistation Wellsee führt Ermittlungen durch und sucht nach Zeugen. Es wird außerdem darum gebeten, die Polizei zu informieren, wenn sich außerhalb der Schulzeiten offensichtlich Personen aufhalten, die nicht zum Schulbetrieb gehören oder offensichtlich Unsinn treiben.
Hinweise werden von der zuständigen Polizeistation Wellsee unter der Telefonnummer 0431-160 1484 entgegengenommen.
Babette Weiß, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
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POL-KI: 260401.1 KielKreis Plön: Polizei setzt erstmalig Blinker-Detektoren ein
Kiel / Plön (ost)
Nach umfangreicher Entwicklung nimmt die Polizei in Kiel heute die neue "Blinker-Kontrollgruppe Nord" in Betrieb. Speziell geschulte Polizeibeamte überwachen mit Hilfe mobiler Sensoren, ob Fahrtrichtungsanzeiger korrekt genutzt werden. Diese neue Einheit gehört zum Polizeibezirksrevier Kiel und hat am 1. April 2026 mit ihrer Arbeit begonnen.
Die frisch gegründete Einsatzgruppe verwendet die innovative Technologie, die nicht eingeschaltete Blinker bereits aus einer Entfernung von 300 Metern erkennen kann. Bei wiederholtem Verstoß wird automatisch ein akustisches Warnsignal ausgelöst.
Der Grund für die Einrichtung dieser Gruppe sind häufige Berichte über Fahrzeuge, bei denen die Fahrtrichtungsanzeiger offensichtlich nur aus ästhetischen Gründen verbaut wurden. Insbesondere an Kreisverkehrsausfahrten, Autobahnauffahrten und auf Parkplätzen von Supermärkten häufen sich die Beobachtungen.
Der Blinker ist keine optionale Ausstattung. Wer rechtzeitig und deutlich blinkt, vermeidet Unfälle und schützt andere Verkehrsteilnehmer.
Ein kleiner Hebel mit großer Wirkung!
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








