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Aktuelle Blaulichtmeldungen am 03.07.2026 in Schleswig-Holstein

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 03.07.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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03.07.2026 – 16:53

FW-SE: Körperlicher Übergriff auf Einsatzkräfte

Kaltenkirchen (ost)

Heute am Freitagmorgen, dem 03.07.2026, erhielt die Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen um 11:58 Uhr einen Alarm, um den Rettungsdienst im Stadtgebiet Kaltenkirchen zu unterstützen. In einer Arztpraxis gab es einen medizinischen Notfall, bei dem akute Lebensgefahr bestand und die Feuerwehreinsatzkräfte benötigt wurden, um den Patienten schonend und schnellstmöglich in den Rettungswagen zu bringen.

Es war notwendig, die Königstraße in beiden Fahrtrichtungen für den Durchgangsverkehr vollständig zu sperren, um ausreichend Platz für die im Einsatz befindliche Drehleiter zu schaffen und die Sicherheit der Einsatzkräfte im Verkehrsbereich zu gewährleisten.

Während der Straßensperrung und der laufenden Maßnahmen der Einsatzkräfte zeigte ein Verkehrsteilnehmer kein Verständnis und versuchte, den gesperrten Bereich mit seinem Fahrzeug zu durchqueren. Die Einsatzkräfte wiesen auf die Sperrung und die Maßnahmen hin, woraufhin es zu verbaler und anschließend körperlicher Gewalt gegenüber den Einsatzkräften kam.

Als der Fahrzeugführer versuchte, nach der Gewalttat gegenüber den Einsatzkräften die Einsatzstelle unerlaubt zu verlassen, wurden weitere Einsatzkräfte unmittelbar gefährdet. Durch das schnelle Eingreifen und einen Sprung aus der Gefahrenzone konnte Schlimmeres verhindert werden. Erst mit der Unterstützung weiterer Einsatzkräfte und des Kommunalen Ordnungsdienstes konnte der Fahrzeugführer bis zum Eintreffen der Polizei an der Weiterfahrt gehindert und festgenommen werden.

Die betroffenen Einsatzkräfte wurden vor Ort vom Rettungsdienst untersucht und medizinisch versorgt, ein Transport in ein nahegelegenes Krankenhaus war nicht erforderlich. Die weitere medizinische Versorgung wurde von einer örtlichen Arztpraxis übernommen.

Nach dem Einsatz fand für alle beteiligten Einsatzkräfte eine Nachbesprechung statt, sowie das Angebot der psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E).

Der Fahrzeugführer wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen und zum Polizeirevier Kaltenkirchen gebracht, um weitere Maßnahmen zu ergreifen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und gegen den Fahrzeugführer wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Falls Sie Zeuge des Vorfalls waren, bitten wir Sie, sich an das Polizeirevier in Kaltenkirchen zu wenden.

Bei Rückfragen bitten wir Sie, sich ausschließlich an die Pressestelle des Kreisfeuerwehrverbandes Segeberg zu wenden.

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Kreisfeuerwehrverband Segeberg
stellv. Kreispressewart
Nils Schöning
E-Mail: n.schoening@kfv-segeberg.de


Kreisfeuerwehrverband Segeberg
- Pressestelle -
Hamburger Strasse 117
23795 Bad Segeberg
Telefon: 04551/95-68-39
E-Mail: presse@kfv-segeberg.de
www.kfv-segeberg.org

03.07.2026 – 14:11

POL-SE: 20260703.3: Henstedt-Ulzburg - Unbekannte entwenden Buntmetall von Baustelle - Polizei sucht Zeugen

Henstedt-Ulzburg (ost)

In der Nacht vom Montag, dem 29. Juni 2026, auf den Dienstag, den 30. Juni 2026, wurde auf einer Baustelle in der Alten Hofstelle Buntmetall gestohlen. Die Diebe haben Aluminiumkabel erbeutet. Zeugen werden von der Polizei gesucht.

Nach den bisherigen Erkenntnissen kann die Tatzeit auf Montag von 22:00 Uhr bis Dienstag um 06:00 Uhr eingegrenzt werden.

Die Täter haben Erdungskabel im unteren fünfstelligen Wert gestohlen.

Es liegen derzeit keine Hinweise auf die Täter bei der Polizei vor.

Die Ermittlungen zu dem Diebstahl von Buntmetall werden von der Kriminalpolizei Norderstedt durchgeführt. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in der Nähe des Tatorts werden gesucht.

Hinweise zur Tat oder den Tätern werden unter der Rufnummer 040 52806-0 entgegengenommen.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Niklas Stäß
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de

03.07.2026 – 13:38

POL-SE: 20260703.2: Elmshorn - Nach Einbrüchen in Rathaus und Schule - Tatverdächtiger festgenommen

Elmshorn (ost)

Am Dienstag (30.06.2026) ereignete sich ein Einbruch in die Bismarckschule in Elmshorn. Polizeibeamte des Reviers Elmshorn haben den Täter im Gebäude auf frischer Tat festgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte er auch für die vorherigen Einbrüche im Rathaus Elmshorn und im Standesamt verantwortlich sein. Der Verdächtige wird nach den ersten polizeilichen Maßnahmen nun in einer Fachklinik behandelt.

Um 20:45 Uhr meldete ein Zeuge beschädigte Fensterscheiben an zwei Gebäuden des Schulkomplexes. Es schien, dass Unbekannte sich gewaltsam Zugang zum Schulgebäude verschafft hatten. Die Polizeikräfte konnten den Täter schließlich auf dem Gelände festnehmen, als er versuchte, zu fliehen.

Der Täter ist ein 35-jähriger deutscher Mann ohne festen Wohnsitz. Er wurde vorläufig festgenommen und zur örtlichen Wache gebracht.

Nach den bisherigen Ermittlungen dürfte der Festgenommene auch für die Einbrüche im Rathaus Elmshorn und im Standesamt, der sogenannten weißen Villa, verantwortlich sein. Die Ermittlungen dazu dauern an.

Die polizeiliche Bearbeitung des Täters erfolgt im Rahmen des Konzepts zur täterorientierten Strafverfolgung (TOS).

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Flensburg (zuständig für den hiesigen TOS-Fall) wurde der Täter nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Stattdessen wurde er von den Polizeibeamten in eine Fachklinik gebracht.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Niklas Stäß
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de

03.07.2026 – 13:28

POL-HL: Lübeck/InnenstadtFrau von Fahrzeug überrollt und verstorben

Lübeck (ost)

+++ Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und der Polizeidirektion Lübeck +++

Am Donnerstagabend (02.07.2026) wurden ein Mann und eine Frau in der Kleinen Gröpelgrube von einem MercedesBenz Viano überfahren. Die Frau verstarb am Unfallort, der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Untersuchungen zur Unfallursache sind noch im Gange.

Nach den aktuellen Ermittlungen sind ein 70-jähriger Lübecker und seine 67-jährige Ehefrau mit ihrem Kleinbus in die Kleine Gröpelgrube in der Lübecker Innenstadt gefahren. Das Fahrzeug soll vor der Einmündung Große Burgstraße abgestellt und von beiden Personen verlassen worden sein. Das Paar soll sich dann hinter dem Auto aufgehalten haben, um es zu entladen, als das Fahrzeug rückwärts die Straße hinuntergerollt sein soll. Dabei soll der Wagen den Mann und die Frau erfasst und mitgezogen haben. Das Auto kam an einer Hauswand zum Stehen.

Augenzeugen haben einen lauten Knall und Schreie gehört und sind zur Unfallstelle geeilt. Sie sahen die beiden Personen unter dem Fahrzeug eingeklemmt und alarmierten den Rettungsdienst und die Polizei.

Die Rettungskräfte befreiten die Personen. Ein Notarzt stellte vor Ort den Tod der 67-jährigen Lübeckerin fest. Der Mann wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Laut ersten Erkenntnissen war das Fahrzeug möglicherweise nicht ausreichend gesichert, um ein Wegrollen zu verhindern, als es verlassen wurde.

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Lübeck ermitteln wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.

Für Rückfragen zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck.

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Polizeidirektion Lübeck
Pressestelle
Svenja Pries
Telefon: 49 (0) 451/131-2004
Fax: + 49 (0) 431/988-6-342901
E-Mail: Pressestelle.Luebeck.PD@polizei.landsh.de

03.07.2026 – 13:09

POL-HL: OH - LensahnFahren ohne Fahrerlaubnis - Pkw beschlagnahmt

Lübeck (ost)

+++ Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck +++

Am Abend des Donnerstags (02.07.2026) wurde ein Autofahrer ohne gültigen Führerschein von der Polizei entdeckt. Während der Kontrolle versuchte der 23-jährige Mann zudem, den polizeilichen Maßnahmen zu entkommen. Die Polizei hat nun Ermittlungen wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Das Auto wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Lübeck als Einziehungsgegenstand beschlagnahmt.

Um 21:30 Uhr erhielten Polizeibeamte der Polizeistation Lensahn den Hinweis, dass eine Person ohne Führerschein von Fehmarn in Richtung Hamburg fahren sollte. Der Fahrer sollte einen schwarzen Skoda Fabia fahren.

Die Polizisten positionierten sich mit ihrem Fahrzeug an der Auffahrt Oldenburg zur Bundesautobahn 1 und warteten auf den genannten Pkw. Als der Skoda vorbeifuhr, nahmen sie die Verfolgung auf. Das schwarze Auto wurde zunächst mit erheblich überhöhter Geschwindigkeit geführt. Schließlich gelang es den Einsatzkräften, den Skoda zu überholen und den Fahrer mit dem Signal "Bitte folgen" zu einem Kontrollort in der Dieselstraße in Lensahn zu dirigieren.

Am Kontrollort verweigerte der 23-jährige Fahrer die Herausgabe von Ausweis und Fahrzeugpapieren. Zudem versuchte er, der Kontrolle zu entkommen, indem er zunächst versuchte, das Fenster zu schließen. Als ein Beamter das Fenster wieder herunterdrückte, stieg der 23-Jährige aus und versuchte, zu Fuß zu fliehen. Dabei riss er sich zweimal von den Polizisten los, die ihn festhalten wollten. Die Beamten brachten den Ostholsteiner daraufhin zu Boden und legten ihm Handschellen an.

Im Rahmen der Untersuchung kontaktierten die Polizisten den Bereitschaftsstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft in Lübeck. Dieser ordnete die Beschlagnahme des Skodas als Einziehungsgegenstand an, da es bereits mehrfach zu Fahrten ohne Führerschein gekommen war.

Der 23-jährige Ostholsteiner (deutsche Staatsbürgerschaft) wurde anschließend aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Für weitere Informationen zu dem Vorfall wenden Sie sich bitte an die Polizeidirektion Lübeck.

Dr. Jens Buscher - Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck

Anna Julia Meyer - Pressesprecherin der Polizeidirektion Lübeck

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Anna Julia Meyer
Telefon: 0451 / 131 - 2005
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

03.07.2026 – 13:08

POL-RZ: Zeugen nach Verkehrsunfall zwischen Fußgängerin und PKW gesucht

Ratzeburg (ost)

03.07.2026 | Kreis Stormarn | 01.07.2026 - Bad Oldesloe

Es wird berichtet, dass am Mittwoch zur Mittagszeit ein Zusammenstoß zwischen einer Fußgängerin und einem Auto in Bad Oldesloe stattgefunden hat. Die Fußgängerin hat leichte Verletzungen erlitten. Der Autofahrer hat sich angeblich vom Unfallort entfernt, ohne Erlaubnis. Es werden nun Zeugen gesucht.

Am 01.07.2026 gegen 12:55 Uhr soll eine 16-jährige Jugendliche aus dem Kreis Stormarn als Fußgängerin mit einem E-Scooter, den sie geschoben hat, eine grün leuchtende Ampel in der Lübecker Straße nahe der Kreuzung Poggenseer Weg überquert haben. Aus bisher ungeklärten Gründen wurde sie von einem silbernen SMART angefahren, der angeblich auf der Lübecker Straße aus Richtung Reinfeld in Richtung Hamburg unterwegs war. Die Ampel für das Auto soll zu diesem Zeitpunkt rot gezeigt haben. Nach dem Zusammenstoß, bei dem die 16-Jährige gestürzt ist und leichte Verletzungen erlitten hat, soll sich der Autofahrer ohne Erlaubnis vom Unfallort entfernt haben, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Am E-Scooter entstand Sachschaden.

Die Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet und bittet nun um Zeugenaussagen. Wer hat den Unfall beobachtet und kann Informationen über das flüchtige Auto und den mutmaßlich männlichen Fahrer liefern? Hinweise werden von der Polizei Bad Oldesloe telefonisch unter 04531/5010 oder per E-Mail an badoldesloe.pr@polizei.landsh.de entgegengenommen.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sophie-Marie Jakobi
Telefon: 04541/809-2012
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

03.07.2026 – 11:47

FW Neumünster: Großbrand in Lagerhallenkomplex - rund 58-stündiger Großeinsatz mit etwa 300 Kräften

Neumünster (ost)

Am Dienstag, den 30. Juni 2026, erreichte die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Neumünster gegen 08:18 Uhr mehrere Anrufe über eine starke und unklare Rauchentwicklung in einem Lagerhallenkomplex in der Wrangelstraße im Stadtteil Wittorf. Daraufhin wurden der Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Neumünster-Wittorf alarmiert. Bei der Ankunft der ersten Einsatzkräfte stand der hintere Teil der ersten von insgesamt drei Hallen bereits in Flammen. Das Feuer hatte bereits auf eine zweite Halle übergegriffen, die auch als Werkstatt genutzt wurde. Aufgrund der dynamischen Situation wurde das Einsatzstichwort mehrmals erhöht, um zusätzliche Kräfte anzufordern. Die Brandbekämpfung begann zunächst im Innenangriff und parallel über eine Drehleiter. Der Innenangriff musste jedoch abgebrochen werden, da das Feuer schnell auf beide Hallen übergriff und ein sicheres Vorgehen im Inneren nicht mehr möglich war. Daraufhin wurden umfangreiche Löscharbeiten von außen durchgeführt. Dabei kamen mehrere handgeführte Strahlrohre, vier Hubrettungsfahrzeuge mit Wasserwerfern und mehrere Großwasserwerfer zum Einsatz. Weitere Freiwillige Feuerwehren aus dem gesamten Stadtgebiet unterstützten die Maßnahmen. Im weiteren Verlauf standen zwei Hallen in Flammen. Die Werkstatthalle stürzte während des Brandes ein. Ein Übergreifen der Flammen auf die dritte Halle konnte aufgrund der Bauweise nicht verhindert werden. Auch diese geriet schließlich vollständig in Brand. In zwei der betroffenen Hallen waren große Mengen an akkubetriebenen Geräten gelagert. Dies machte die Löscharbeiten schwierig und erforderte einen hohen Personaleinsatz. Zusätzliche Einsatzkräfte aus den Kreisen Segeberg, Plön und Rendsburg-Eckernförde sowie aus den Städten Kiel, Lübeck und Hamburg wurden zur Unterstützung nachalarmiert. Neben den Feuerwehren waren auch zahlreiche andere Organisationen im Einsatz. Aufgrund der Vielzahl der beteiligten Kräfte können nur einige genannt werden. Unter anderem beteiligt waren: die Berufsfeuerwehr Kiel, die Feuerwehr Lübeck, die Freiwillige Feuerwehr Kiel-Wellsee, die Werkfeuerwehren aus Kiel und Heide, das Landeszentrallager Katastrophenschutz in Boostedt, die Technische Einsatzleitung mit Drohneneinheit sowie der Einsatzleitwagen 2 zur Führungsunterstützung, die Regieeinheit, das Deutsche Rote Kreuz, die Malteser, der Löschzug Gefahrgut 2, das Technische Hilfswerk aus mehreren Ortsverbänden, spezialisierte Unternehmen mit schwerem Gerät, das Technische Betriebszentrum Neumünster, die untere Bodenschutzbehörde der Stadt Neumünster, der Notdienst der Stadtwerke Neumünster (SWN Strom) sowie ein Notfallmanager der Deutschen Bahn. Die Betreuung der Einsatzkräfte wurde durch das Deutsche Rote Kreuz und die Regieeinheit sichergestellt. Insgesamt waren zu Spitzenzeiten rund 300 Einsatzkräfte gleichzeitig vor Ort, die dann sukzessive reduziert wurden. Zur Bekämpfung der zahlreichen Glutnester wurden die Hallen schrittweise mit Baggern zurückgebaut. Aufgrund der starken Rauchentwicklung, die zeitweise über mehrere Kilometer sichtbar war, wurde über das Modulare Warnsystem (MoWaS) eine Warnmeldung an die Bevölkerung herausgegeben. Diese wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. Die nahe gelegene Bahnstrecke wurde aufgrund der Rauchentwicklung und der notwendigen Einsatzmaßnahmen vorübergehend gesperrt. Das betroffene Gebäude wurde auch vollständig stromlos geschaltet. Der Einsatz für die letzten Kräfte vor Ort konnte am Donnerstag, den 2. Juli 2026, gegen 18:00 Uhr beendet werden. Insgesamt dauerten die Maßnahmen rund 58 Stunden.

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Thomas Römer
Feuerwehr Neumünster
Lagedienst / B-Dienst
Telefon: 04321 - 942 6988
E-Mail: presse-berufsfeuerwehr@neumuenster.de

03.07.2026 – 11:35

BPOL-KI: Passersatz für den Sohn - Haftbefehl für den Vater

Puttgarden/Fehmarn (ost)

Ein Mann erschien am 02.07.2026 auf dem Bundespolizeirevier in Puttgarden/Fehmarn. Sein Antrag auf einen Ersatzpass für seinen Sohn musste jedoch warten, da er selbst per Haftbefehl gesucht wurde.

Am Donnerstag, dem 02.07.2026, gegen 11:30 Uhr, tauchte ein 29-jähriger Deutscher auf dem Bundespolizeirevier in Puttgarden auf, das zur Bundespolizeiinspektion Kiel gehört. Er beantragte einen Reiseausweis als Passersatz für seinen 7-jährigen Sohn, um nach Dänemark zu reisen. Für den Sohn lag nur eine Geburtsurkunde vor, die jedoch kein gültiges Dokument für die Grenzüberquerung war. Während der Überprüfung der Personalien des Vaters im Fahndungssystem wurde ein Haftbefehl einer Staatsanwaltschaft in Brandenburg entdeckt. Er wurde vom Amtsgericht wegen Beleidigung zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 10 Tagen verurteilt. Diese Haftstrafe konnte durch Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von knapp 700,- EUR vermieden werden. Der Vater konnte die geforderte Summe vor Ort bezahlen und entging somit der Haftstrafe. Anschließend wurde auch für den Sohn der erforderliche Passersatz ausgestellt, und die beiden konnten gegen 12:30 Uhr nach einem kurzen Schreckmoment ihre Reise nach Dänemark fortsetzen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

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Bundespolizeiinspektion Kiel
Pressestelle
André Fischer
Telefon: 0431/ 980 71 - 119
E-Mail: presse.kiel@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als
Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer
übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern
sowie auf Nord- und
Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter
Polizei- und Verwaltungsbeamte
sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und
weiterer Rechtsvorschriften
im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an
den Grenzen, auf
Bahnanlagen und auf See.

Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel,
Rostock, Stralsund und Pasewalk
sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und
die Kräfte der Mobilen
Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den
Bundespolizeiinspektionen See in
Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen
Kriminalitätsbekämpfung im
Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und
Trainingszentrum, verfügt die
Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine
maritime Einsatzkomponente.

Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die
Seegrenze (EU-Außengrenze),
maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee
mit modernen und
leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie
unter www.bundespolizei.de.

03.07.2026 – 11:24

POL-HL: Fehmarn/Ostholstein Feuer auf Campingplatz

Lübeck (ost)

Am Donnerstagabend (02.07.2026) entdeckte ein Passant Rauch und Flammen in der Nähe der Rezeption eines Campingplatzes im Strandweg auf Fehmarn. Die Feuerwehr konnte das Feuer in einem angrenzenden Container erfolgreich löschen. Es gab keine Verletzten. Die Polizei hat die Untersuchungen zur Ursache des Brandes aufgenommen.

Ein Feriengast bemerkte gegen 21.00 Uhr Rauch und Flammen an einem Container neben der Rezeption eines Campingplatzes im Strandweg und alarmierte sofort die Feuerwehr.

Die Feuerwehrkräfte konnten das Feuer im Container, in dem verschiedene Elektro- und Gartengeräte sowie Werkzeuge gelagert waren, erfolgreich löschen.

Der Container wurde durch das Feuer vollständig zerstört, die angrenzende Rezeption wurde im Dachbereich beschädigt. Der Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Es gab keine Verletzten.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und den Brandort sichergestellt. Es gibt keine Anzeichen für Brandstiftung.

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Polizeidirektion Lübeck
Pressestelle
Svenja Pries
Telefon: 49 (0) 451/131-2004
Fax: + 49 (0) 431/988-6-342901
E-Mail: Pressestelle.Luebeck.PD@polizei.landsh.de

03.07.2026 – 10:34

POL-FL: Böklund/Taarstedt - Kinder aus Fahrzeug angesprochen - Polizei ist informiert und präsent und warnt vor privaten Aufrufen in sozialen Medien

Böklund/Taarstedt (ost)

In Böklund wurde am Dienstagabend (30.06.26) gegen 19 Uhr ein 10-jähriger Junge von einem weißen Lieferwagenfahrer angesprochen und zum Einsteigen ermutigt. Der Fahrer hatte laut dem Jungen blaue Augen und trug eine schwarz-weiße Maske. Am Mittwochabend (01.06.26) wurde auch in Böklund (Schleswiger Straße/Schulstraße) ein 12-Jähriger von einem Mann aus einem weißen Lieferwagen angesprochen. Der Mann trug eine Maske. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich bereits am 19.06.26 um 17.40 Uhr in der Hauptstraße in Taarstedt, wo ein weißer Lieferwagen auf Höhe von zwei Mädchen kurz anhielt. Der Fahrer trug eine "Corona"-Maske. In allen Fällen haben die Kinder angemessen reagiert und sind weggegangen.

Sowohl die Polizeistation in Böklund als auch die Kriminalpolizei in Schleswig sind über diese Vorfälle informiert und nehmen die Hinweise der betroffenen Kinder ernst. Die Identität des Mannes konnte bisher nicht festgestellt werden. Die Ermittlungen sind im Gange.

Es ist wichtig, dass Eltern ihre Kinder sensibilisieren, nicht mit Fremden mitzugehen oder in deren Fahrzeuge zu steigen. Wenn Kinder sich bedroht fühlen oder sich bei anderen Menschen unwohl oder unsicher fühlen, sollten sie sich sofort an ihre Eltern, Lehrer oder andere Vertrauenspersonen wenden oder sichere "Inseln" wie eine nahegelegene Bäckerei oder ein Geschäft aufsuchen und um Hilfe bitten. Verdächtige Beobachtungen sollten umgehend der Polizei gemeldet werden.

Seitdem die beschriebenen Vorfälle bekannt wurden, gibt es zahlreiche Warnhinweise in den sozialen Medien. Es wird unter anderem von einem Fahrzeugkennzeichen gesprochen, was von der Polizei nicht bestätigt wurde. Die Polizei rät zur Besonnenheit trotz der Besorgnis. Private Aufrufe, insbesondere in sozialen Medien, können kontraproduktiv sein und zu einer unerwünschten Flut von Falschmeldungen führen. Die Polizei bittet dringend darum, keine Informationen zu verbreiten, die nur vom Hörensagen stammen und deren Quelle unbekannt ist.

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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Sandra Otte
Telefon: 0461 / 484 2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de

03.07.2026 – 09:50

POL-FL: Ahrenviöl - Polizei bittet nach Vergewaltigung beim "Koppelrock" um Hinweise aus der Bevölkerung

Ahrenviöl (ost)

Die Polizei in Husum führt Ermittlungen zu einem Sexualverbrechen durch, das am Sonntagmorgen (07.06.26) gegen 4 Uhr auf dem Wiesenparkplatz beim "Koppelrock" im Alten Kirchenweg in Ahrenviöl stattgefunden hat.

Während des Abends wurde eine Besucherin des Koppelrocks auf der Tanzfläche von einem unbekannten Mann sexuell belästigt. Später gingen die Geschädigte und eine Freundin zum Wiesenparkplatz, um sich dort zu erleichtern. Der unbekannte Mann überraschte die junge Frau beim Urinieren und zwang sie gegen ihren Willen zum Geschlechtsverkehr. Als die Freundin der Geschädigten die Vergewaltigung bemerkte, flüchtete der Täter.

Der Verdächtige wird als 30-40 Jahre alt beschrieben, mit kurzen, braunen, glatten Haaren. Er hatte einen 5-Tage-Bart und war etwa 1,75 bis 1,80 m groß. Besonders auffällig waren seine blauen Augen. Er soll eine lange Hose, ein T-Shirt und einen Kapuzenpullover getragen haben.

Es werden Zeugen gesucht, die sich am 07.06.2026 zwischen 03:45 Uhr und 04:15 Uhr in der Zufahrtsstraße zum "Koppelrock" in Ahrenviöl aufgehalten haben. Auch Zeugen, die das übergriffige Verhalten eines Mannes gegenüber einer Frau auf der Tanzfläche beobachtet haben, werden gebeten, sich zu melden. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Husum unter der Rufnummer 04841-8300 oder per E-Mail an Husum.kpst@polizei.landsh.de entgegen. Vielen Dank!

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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Sandra Otte
Telefon: 0461 / 484 2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de

03.07.2026 – 08:53

POL-SE: 20260703.1: Kaltenkirchen/Bad Bramstedt - Kriminalpolizei durchsucht wegen Drogenhandels - Haftbefehl gegen Tatverdächtigen

Kaltenkirchen / Bad Bramstedt (ost)

Gemeinsame Erklärung von Staatsanwaltschaft Kiel und Polizeidirektion Bad Segeberg:

Am Mittwochabend wurden in Kaltenkirchen und Bad Bramstedt Durchsuchungen wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in großen Mengen durchgeführt. Während des Einsatzes wurden Kokain und eine Machete sichergestellt. Ein Haftbefehl wurde gegen den Verdächtigen erlassen, jedoch unter Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Seit Ende März 2026 wird gegen einen 51-jährigen griechischen Staatsbürger wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in großen Mengen in Kaltenkirchen ermittelt.

Am Abend des 1. Juli 2026 durchsuchte die Kriminalpolizei Bad Segeberg zwei Standorte in Kaltenkirchen und Bad Bramstedt und beschlagnahmte dabei Kokain und eine Machete.

Der Verdächtige wurde vorläufig festgenommen und am nächsten Tag dem Haftrichter am Amtsgericht Neumünster auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel vorgeführt.

Der Verdächtige wurde wegen bewaffneten Handels mit Betäubungsmitteln in großen Mengen in Untersuchungshaft genommen. Der Haftbefehl wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Niklas Stäß, Polizeidirektion Bad Segeberg

Hanna Borgwardt, Staatsanwaltschaft Kiel

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Niklas Stäß
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de

03.07.2026 – 08:47

POL-IZ: 260703.1 Großenrade: Lagerhalle brennt ab

Großenrade (ost)

Am Donnerstagabend brach in Großenrade ein Feuer in einer Lagerhalle auf einem Betriebsgelände aus. Es gab keine Verletzten. Die Polizei geht davon aus, dass ein technischer Defekt die Brandursache war.

Gegen 18:50 Uhr brach das Feuer in einer Lagerhalle in der Straße Großenrader Moor aus. Die Halle wurde vollständig zerstört. Der entstandene Sachschaden wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.

Die Feuerwehren Großenrade, Hochdonn, Burg und Quickborn-Brickeln waren vor Ort, um den Brand zu löschen. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Nacht hinein an.

Nach den ersten Ermittlungen der Polizei dürfte ein technischer Defekt für das Feuer verantwortlich sein. Es gibt derzeit keine Hinweise auf Fremdverschulden.

Björn Gustke

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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe

Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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