Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 07.04.2026
Aktuelle Blaulichtmeldungen am 07.04.2026 in Schleswig-Holstein

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL-HL: OH-Schönwalde - MönchneversdorfBrand einer Scheune nahe Schönwalde am Bungsberg
Lübeck (ost)
Am Dienstagmittag, den 07.04.2026, brach in Mönchneversdorf/Schönwalde am Bungsberg ein Feuer in einer Scheune aus. Weder Menschen noch Tiere wurden verletzt. Derzeit sind noch Nachlöscharbeiten im Gange, mehrere Freiwillige Feuerwehren sind vor Ort. Das Technische Hilfswerk unterstützt die Einsatzkräfte und entfernt Teile der Scheune. Die Landesstraße 216 ist an der Brandstelle vollständig gesperrt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Um 12.45 Uhr alarmierten Anwohner den Brand der etwa 20 Meter x 40 Meter großen Scheune. Bei der Ankunft der Polizei stand die Scheune, in der Strohballen gelagert waren, in Flammen. Mehrere Freiwillige Feuerwehren bekämpften das Feuer und verhinderten ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude. Derzeit entfernen Einsatzkräfte des THW Teile der Scheune und zerlegen die Strohballen. Der Zeitpunkt der Beendigung des Einsatzes ist noch unklar.
Die Ermittler der Kriminalpolizei verschafften sich am frühen Dienstagnachmittag einen ersten Überblick - bezüglich der Brandursache und des Sachschadens können derzeit jedoch noch keine genaueren Angaben gemacht werden.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-SE: Hitzhusen - Zwei Täter nach versuchtem Wohnungseinbruchdiebstahl festgenommen
Hitzhusen (ost)
Am 03.04.2026 (Freitag) ereignete sich gegen 00:30 Uhr ein versuchter Einbruch in der Straße Am Walde. Zwei männliche Täter wurden von den Einsatzkräften in der Nähe des Tatorts festgenommen.
Während des Einsatzes rief ein Hausbesitzer die Polizei an. Er hörte Stimmen über seine Hausüberwachung und befürchtete einen bevorstehenden Einbruch in sein Einfamilienhaus. Die erste Streife, die am Tatort eintraf, entdeckte zwei flüchtende Männer. Es wurde festgestellt, dass die unbekannten Täter versucht hatten, ein Fenster gewaltsam zu öffnen. Das Fenster wurde beschädigt, aber nicht geöffnet. Die beiden Personen (ein 53-jähriger kosovarischer Staatsbürger aus Flensburg und ein 39-jähriger albanischer Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Deutschland) wurden in der Nähe des Tatorts gefunden und vorläufig festgenommen.
Die örtliche Polizei wurde bei der Suche von einem Hubschrauber der Bundespolizei Fliegerstaffel Fuhlendorf und der Diensthundestaffel Quickborn unterstützt.
Die beiden wurden dann in Gewahrsam in Norderstedt genommen. Die Staatsanwaltschaft Kiel ordnete die Freilassung der beiden Personen aus dem Polizeigewahrsam an. Die weiteren Ermittlungen werden von einer Fachabteilung der Kriminalinspektion Pinneberg durchgeführt.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Michael Bergmann
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de
POL-SE: Großenaspe - Kriminalpolizei sucht Zeugen nach einem Wohnungseinbruchdiebstahl
Großenaspe (ost)
Am 02.04.2026 (Donnerstag) ereignete sich zwischen 15:30 Uhr und 19:30 Uhr ein Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Straße 'Am Alten Sportplatz'. Dabei wurde ein Geldbetrag von 1500 Euro gestohlen.
Während des Vorfalls drangen unbekannte Täter gewaltsam durch ein Fenster in das Haus ein. Nachdem sie eingetreten waren, durchsuchten sie Schränke und Schubladen auf der Suche nach Wertgegenständen. Das gefundene Bargeld wurde von den Einbrechern genommen, die sich dann in unbekannte Richtung entfernten.
Die Kriminalpolizei Pinneberg hat die Untersuchungen aufgenommen und bittet um Hinweise von Zeugen, die verdächtige Aktivitäten in der Nähe des Tatorts während des Vorfalls beobachtet haben. Informationen werden unter der Rufnummer 04101-202-0 oder per E-Mail unter sg4.pinneberg.ki@polizei.landsh.de entgegengenommen.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Michael Bergmann
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POL-NMS: 260407-2- Wiederholte Entsorgung von Chemikalien
Rendsburg (ost)
Es gab wiederholt unerlaubte Abfallentsorgung von Flüssigkeiten und Chemikalien in Fockbek, Elsdorf-Westermühlen und Hohn seit dem 25.03.26. Zeugen werden von der Polizei gesucht.
Am Morgen des 25.03.26 informierte ein Autofahrer die Polizei darüber, dass auf dem Parkplatz Stern in Elsdorf-Westermühlen 16 Kanister mit verschiedenen Flüssigkeiten stehen.
Am 01.04.26 wies ein Mitarbeiter der Gemeinde Hohn die Polizeistation Fockbek auf eine große Menge abgelagerter Reinigungsmittel im Gewerbegebiet Raiffeisenstr. / Moordamm in Hohn hin.
Am Abend des 06.04.26 meldete ein Informant der Polizei 18 Kanister auf dem Parkplatz der Harald-Striewski-Str. in Fockbek. Die Freiwillige Feuerwehr Fockbek und der Löschzug-Gefahrgut aus Rendsburg wurden alarmiert, da es sich um möglicherweise ätzende Substanzen handeln könnte. Die Behälter wurden fachgerecht gesichert, um eine Gefährdung unbeteiligter Personen auszuschließen. Laut einem Zeugen wurden die Kanister mindestens einen Tag zuvor auf dem Parkplatz abgestellt.
Der Fachdienst Bezirk des Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Mitte aus Rendsburg übernimmt nun die weiteren Ermittlungen im Rahmen der Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren und bittet um Hinweise.
Wer hat an den genannten Tagen oder davor verdächtige Beobachtungen in den Gemeinden Fockbek, Elsdorf-Westermühlen oder Hohn gemacht? Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Gegend gesehen? Wer hat möglicherweise Videoaufnahmen von unbekannten Personen oder auffälligen Fahrzeugen an den genannten Tagen, die die Kanister abgeladen haben könnten? Bitte melden Sie sich unter 04331-2080 oder FDBezirk.Rendsburg.PABR@polizei.landsh.de bei der Polizei in Rendsburg.
Mit freundlichen Grüßen
Fynn Ballke
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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle
Telefon: 04321-945 2222
POL-RZ: Zwei Brände beschäftigen die Ermittler - Zeugen gesucht!
Ratzeburg (ost)
07.04.2026 | Bezirk Herzogtum Lauenburg | 05.04.2026 - Mölln
Am 05.04.2026 ereignete sich bereits ein Brand im Grambeker Weg in Mölln.
Nach bisherigen Informationen haben mehrere Bewohner eines Mehrfamilienhauses gegen 00.10 Uhr über den Notruf einen Brand im Bereich eines Mülltonnenunterstandes gemeldet. Die alarmierten Feuerwehreinsatzkräfte begannen sofort mit den Löscharbeiten, konnten jedoch nicht verhindern, dass mehrere Mülltonnen sowie der gesamte Unterstand vollständig abbrannten. Das Feuer griff auch auf einen in unmittelbarer Nähe abgestellten Honda Civic über und verursachte starke Schäden im Frontbereich und auf der Beifahrerseite.
Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt. Die Ursache des Brandes wird derzeit untersucht.
Erst am Montagmorgen informierte der Hausmeister des unmittelbar am Brandort gelegenen Mehrfamilienhauses über ein weiteres Brandgeschehen. Angeblich kam es auch am 05.04.2026 gegen 01.00 Uhr zu einem Brand einer im Treppenhaus stehenden Sitzbank, die bereits von den Bewohnern aus dem Gebäude entfernt worden war. Bislang gibt es keine Hinweise auf die Täter. Durch dieses Brandereignis wies der Standort der Bank im Treppenhaus schwarze Rußspuren und leichte Beschädigungen an der Hauswand auf. Die Bank selbst ist nicht mehr verwendbar.
Die Kriminalpolizei Ratzeburg führt die Ermittlungen und bittet Zeugen, die in der Nacht von Samstag (04.04.2026) auf Montag (05.04.2026) Verdächtiges beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 04541/809-0 oder per E-Mail an Ratzeburg.KPSt@polizei.landsh.de zu melden.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
POL-RZ: Motorradfahrer auf der A1 gestürzt - Unfallzeugen gesucht!
Ratzeburg (ost)
07.04.2026 | Kreis Stormarn | 04.04.2026 - Barsbüttel / A1
Am letzten Samstag (04.04.2026) gegen 17.50 Uhr ereignete sich auf der A 1 bei Barsbüttel, in Richtung Lübeck, ein Verkehrsunfall. Ein Motorradfahrer stürzte dabei und verletzte sich schwer.
Nach bisherigen Informationen fuhr ein 29-jähriger Motorradfahrer auf der A 1 von Hamburg kommend in Richtung Lübeck. Er fuhr mit seiner Kawasaki zunächst auf dem linken von drei Fahrstreifen und überholte dann über den mittleren Fahrstreifen ein vor ihm fahrendes Auto. Als der Hamburger dann auf dem linken Fahrstreifen weiterfahren wollte, wechselte ein Auto unerwartet vom mittleren auf den linken Fahrstreifen vor ihm. Um einen Zusammenstoß zwischen dem Motorrad und dem ausscherenden Auto zu vermeiden, bremste der Motorradfahrer stark ab, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte. Der 29-Jährige blieb schwer verletzt auf dem Grünstreifen im Bereich der Mittelschutzplanke liegen.
Das zuvor auf den linken Fahrstreifen gewechselte Auto setzte seine Fahrt in Richtung Lübeck fort.
Die ermittelnde Autobahnpolizei in Bad Oldesloe sucht nun nach dem am Unfall beteiligten Fahrzeug sowie nach Zeugen des Unfalls. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, melde sich unter der Telefonnummer 04531/17060 oder per E-Mail unter BadOldesloe.PABR@polizei.landsh.de.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
LKA-SH: Spezialkräfte nehmen falsche Polizeibeamte fest: Drei Männer in Untersuchungshaft
Kiel (ost)
Die Polizei des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein hat drei Männer aus Bocholt in Nordrhein-Westfalen verhaftet. Die Verdächtigen sind 23 (zwei der Männer) und 29 Jahre alt und werden beschuldigt, unter dem Vorwand falscher Polizeibeamter bei einer 86-jährigen Frau im Raum Lübeck mehrere Krügerrandmünzen im Gesamtwert von etwa 30.000 Euro gestohlen zu haben.
Vorher sollen sie der Frau eingeredet haben, dass eine Diebesbande in ihrer Umgebung unterwegs sei und ihre Wertsachen bei der Bank nicht sicher seien. Die betroffene Frau folgte daraufhin den Anweisungen der vermeintlichen Polizei, holte ihre Wertsachen von der Bank nach Hause und legte sie in einen Kochtopf zur Abholung.
Die Verdächtigen kamen jedoch nicht weit: Durch frühere Ermittlungen und Überwachungsmaßnahmen konnten sie nach der Tat am 30. März 2026 auf dem Weg nach Hamburg in ihrem Fahrzeug gestoppt und vorläufig festgenommen werden. Nach ihrer Vorführung vor dem Amtsgericht Lübeck befinden sie sich mittlerweile in Untersuchungshaft. Einer der Männer hat die deutsche Staatsbürgerschaft, ein weiterer Mann die deutsch-libanesische Staatsbürgerschaft. Die Nationalität des dritten Mannes ist noch unbekannt.
Das LKA prüft nun, ob dem Trio noch weitere ähnliche Fälle zugeordnet werden können.
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Landeskriminalamt Schleswig-Holstein
Carola Jeschke
Telefon: 0431/160-40130
E-Mail: Presse.Kiel.LKA@Polizei.LandSH.de
POL-HL: OH-BAB1- Neustadt/ Holstein/ Schashagen Frau nach schwerem Verkehrsunfall auf der BAB1 verstorben
Lübeck (ost)
Am Sonntagnachmittag (05.04.2026) verlor eine 25-jährige Frau auf der BAB1 zwischen Lensahn und Neustadt/ Holstein Pelzerhaken die Kontrolle über ihren VW Golf. Das Auto wurde von der Fahrbahn geschleudert, prallte gegen einen Baum und kam auf dem Dach zum Liegen. Die junge Fahrerin erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass sie noch am Unfallort verstarb. Die BAB1 in Richtung Hamburg war aufgrund der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten bis 20.00 Uhr am Sonntag voll gesperrt. Die genaue Unfallursache wird derzeit von den Beamten des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz ermittelt.
Nach den bisherigen Erkenntnissen fuhr die 25-jährige Ostholsteinerin gegen 17:25 Uhr mit dem Golf Plus auf der BAB1 in Richtung Hamburg. Kurz nachdem sie den Parkplatz Hasselburger Mühle passiert hatte, kam es laut Zeugenaussagen zu dem Unfall, bei dem ihr Wagen von der Fahrbahn nach rechts abkam. Beim Überqueren des Straßengrabens hob das Fahrzeug ab, flog mehrere Meter durch die Luft und prallte schließlich gegen einen Baum am Fahrbahnrand.
Aufgrund der heftigen Kollision wurde das gesamte Fahrzeug stark beschädigt und die Fahrerin darin eingeklemmt - sie verstarb noch am Unfallort.
Die Beamten des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz haben die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Der Leichnam wurde sichergestellt.
Neben mehreren Einsatzkräften von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr war am späten Sonntagnachmittag auch ein Rettungshubschrauber mit Notarzt im Einsatz.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-NMS: 260407-1- Zeugenaufruf nach Einbrüchen in Elsdorf-Westermühlen, Hamdorf und Hohn
Rendsburg (ost)
Die Polizei in Rendsburg bittet um Zeugenhinweise, nachdem es am 02.04. in Elsdorf-Westermühlen, 02.04.-04.04. in Hamdorf und am 04.04. in Hohn zu Einbrüchen kam.
Am 02.04.26 gab es am Nachmittag einen Einbruch in ein ungenutztes Gebäude in der Sandkuhle. Ein Fenster wurde beschädigt, um Zugang zu dem Gebäude zu erhalten. Es wird noch ermittelt, ob etwas gestohlen wurde.
Zwischen Donnerstag, den 02.04.26 und Samstag, den 04.04.26, wurde in Hamdorf in der Schindelstr. in ein Einfamilienhaus eingebrochen. Nachdem unbekannte Täter erfolglos versuchten, ein Fenster aufzubrechen, wurde eine Terrassentür eingeschlagen, um ins Haus zu gelangen. Schmuck und Bargeld im niedrigen vierstelligen Bereich wurden gestohlen.
Am 04.04.26 gab es am Vormittag in Hohn einen weiteren Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Heisch-Straße. Während die Bewohner nicht da waren, schlugen die Täter die Terrassentür ein und durchsuchten das Haus. Bisherigen Informationen zufolge wurde nichts gestohlen.
Die Polizei in Rendsburg hat die Ermittlungen aufgenommen und fragt: Wer hat in der genannten Zeit verdächtige Aktivitäten in der Sandkuhle in Elsdorf-Westermühlen, der Schindelstr. in Hamdorf oder der Heisch-Straße in Hohn beobachtet? Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Gegend gesehen? Wer hat möglicherweise Videoaufnahmen von unbekannten Personen an den genannten Tagen? Bitte melden Sie sich unter 04331-2080 oder rendsburg.kpst@polizei.landsh.de bei der Polizei in Rendsburg.
Mit freundlichen Grüßen
Fynn Ballke
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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle
Telefon: 04321-945 2222
POL-FL: Flensburg - Sachbeschädigungen und versuchte Brandstiftungen an mehreren Parteibüros, Polizei sucht Zeugen
Flensburg (ost)
Während des Osterwochenendes vom 05.04.2026 bis 07.04.2026 wurden in der Flensburger Innenstadt Sachbeschädigungen und versuchte Brandstiftungen an mehreren Parteibüros verübt. Die betroffenen Büros gehörten dem SSW, Bündnis 90/Die Grünen, der SPD und der Partei Die Linke.
An den Büros des SSW und der SPD wurden Graffiti in den Farben der deutschen Flagge entdeckt. Darüber hinaus wurden an den Büros von Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und der SPD sogenannte Molotow-Cocktails mit vermutlichem Brandbeschleuniger gefunden. Obwohl es durch die Molotow-Cocktails zu keinem vollständigen Brand kam, entstanden Rußspuren und oberflächliche Schäden an den Außenwänden.
Außerdem wurden die Fensterscheiben mehrerer Parteibüros beschädigt. Der entstandene Schaden wird auf einen niedrigen vierstelligen Betrag geschätzt.
Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 0461-4840 oder per E-Mail k5.flensburg.bki@polizei.landsh.de zu melden.
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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Lynn Thomsen
Telefon: 0461 484 2010
E-Mail: Pressestelle.flensburg.pd@polizei.landsh.de
POL-RZ: Einbrecher schlugen über die Osterfeiertage zu
Ratzeburg (ost)
07.04.2026 | Kreis Stormarn | 02.04.-05.04. 2026 - Ammersbek / Ahrensburg
Zwei Vorfälle von Einbrüchen in Einzelhäusern in Ammersbek und Ahrensburg während der letzten Feiertage beschäftigen die Kriminalpolizei.
Zwischen dem 02.04.2026, 06.30 Uhr und dem 03.04.2026, 06.30 Uhr drangen bisher unbekannte Täter in den Wintergarten eines Einfamilienhauses in der Straße Am Schüberg in Ammersbek ein. Sie öffneten gewaltsam ein Fenster, um in das Haus einzudringen, scheiterten jedoch trotz Versuchen, ein weiteres Fenster und die Haustür gewaltsam zu öffnen. Es wurde kein Diebesgut erlangt.
In der Jungborn Straße in Ahrensburg nutzten die Einbrecher die kurze Abwesenheit der Bewohner aus und drangen am 05.04.2026, zwischen 15.45 Uhr und 16.30 Uhr, in das Einfamilienhaus ein. Die unbekannten Täter zwangen gewaltsam die Haustür und gelangten so in das Gebäude. Es können noch keine Angaben zur Art und Menge des möglichen Diebesguts gemacht werden.
Die Ermittler der Kriminalpolizei in Ahrensburg suchen nun nach Zeugen. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04102/809-0 oder per E-Mail an Ahrensburg.KPSt@polizei.landsh.de zu melden.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
POL-RZ: Quadfahrerin bei Unfall lebensgefährlich verletzt
Ratzeburg (ost)
07.04.2026 | Kreis Herzogtum Lauenburg | 05.04.2026 - Witzeeze
Am Sonntagmorgen (05.04.2026) ereignete sich in der Straße Am Krähenholz in Witzeeze ein Verkehrsunfall mit einem Quad. Die Fahrerin des Quads wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt.
Nach den bisherigen Informationen fuhr eine 51-jährige Witzeezerin gegen 01.00 Uhr mit einem Quad auf der Straße Am Krähenholz. Aus bisher ungeklärten Gründen verlor die Fahrerin die Kontrolle über das Quad, überschlug sich und wurde unter dem Fahrzeug eingeklemmt. Die 51-Jährige erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen und wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht.
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Polizeidirektion Ratzeburg
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Sandra Kilian
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POL-KI: 260407.2 Kreis Plön: Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 für den Kreis Plön
Kreis Plön (ost)
Im Jahr 2025 ist die Gesamtzahl der bekannt gewordenen Straftaten im Kreis Plön mit einem Stand von 4.580 Fällen (2024: 4.946) um 366 Fälle (bzw. um 5,6 %.) wie bereits im vergangenen Jahr weiter gefallen. Die Häufigkeitszahl (Anzahl der Straftaten auf 100.000 Einwohner) als Indikator für die Kriminalitätsbelastung ist im Kreis Plön seit Jahren die niedrigste im gesamten Land Schleswig-Holstein und das ist auch 2025 mit 3.507 (2024: 3.765) so geblieben. Der Kreis Plön behält seinen Stellenplatz als der sicherste Kreis in Schleswig-Holstein. Die Kriminalität im Kreis Plön nimmt lediglich 2,56% an der Gesamtkriminalität des Landes Schleswig-Holstein ein.
Aufklärungsquote - leicht gestiegen
Von den 4.580 bekannt gewordenen Straftaten wurden im Kreis Plön 2.563 Taten (2024: 2.721 Taten, minus 158 Fälle) aufgeklärt. Damit ist die Aufklärungsquote im Kreis Plön mit 56 % (2024: 55 %) um 1 Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr wieder gestiegen und liegt etwas unter dem Niveau des Landes SH mit 56,7 %.
Deliktsverteilung - Diebstähle dominieren Die Deliktsverteilung im Landkreis Plön zeigt, dass Diebstahlsdelikte mit 38,59 % den weitaus größten Anteil der bekannt gewordenen Straftaten ausmachen. Die nächst häufigen Deliktsgruppen sind die sonstigen Straftaten mit 23,25 % gefolgt von den Freiheits- und Rohheitsdelikten mit 18,52 % und den Vermögens- und Fälschungsdelikten mit 13,89 %.
Wohnungseinbrüche - leicht zurückgegangen Der Wohnungseinbruchsdiebstahl nimmt an der Gesamtzahl der Eigentumsdelikte im Kreis Plön nur einen geringen Teil ein. Insgesamt wurden 103 (Vorjahr: 107) Fälle für das Jahr 2025 bekannt. Dies bedeutet einen leichten Rückgang um 4 Fälle bzw. 3,7 %. Damit setzt sich der Trend des Vorjahres auch in diesem Jahr fort. Die Aufklärungsquote fiel um 3,1 Prozentpunkte von 20,6 % auf 17,5%. Ein weiterhin hoher Anteil gescheiterter Einbruchsversuche deutet darauf hin, dass präventive Maßnahmen erfolgreich waren. Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen im Wohnumfeld sofort unter 110 zu melden. Nur durch eine möglichst schnelle Fahndung können Tatverdächtige auf frischer Tat festgenommen und weitere Ermittlungen initiiert werden.
Diebstähle aus Boden- und Kellerräumen - erheblicher Anstieg Es wurden 95 Taten Diebstähle aus Boden-/ Kellerräumen erfasst. Im Vorjahr waren es noch 68 Taten, eine Zunahme von 27 Taten (Anstieg zum Vorjahr um 39,7%). Besonders betroffen war hier, wie schon im vergangenen Jahr, die Gemeinde Schwentinental mit 68 Taten, gefolgt von der Gemeinde Heikendorf mit 15 Taten. Dieser erhebliche Anstieg zum Vorjahr entspricht nicht dem rückläufigen Landestrend (-19%).
Rohheits- und Gewaltkriminalität
Als Rohheitsdelikte werden Raub- und Körperverletzungsdelikte sowie Straftaten gegen die persönliche Freiheit wie z. B. Nötigung, Bedrohung, Nachstellung oder Freiheitsberaubung zusammengefasst. Im Jahr 2025 wurden 848 Fälle von Rohheitsdelikten (2024: 946) erfasst. Damit fielen in diesem Jahr die Zahlen um 98 Taten (-10,4%).
Im Bereich der Raubdelikte gab es im Vergleich zum Jahr 2024 (36 Taten) einen Rückgang um 19,4 % (29 Taten) in 2025. Gleichzeitig fiel die Anzahl der Körperverletzungsdelikte um 6,8 % sowie die der schweren und gefährlichen Körperverletzungen um 12,7 %.
Partnerschaftsgewalt - leichter Anstieg Zu den Straftaten im Bereich Partnerschaftsgewalt zählen Straftaten gegen das Leben, Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung sowie der Bereich der Rohheitsdelikte in Bezug auf die Beziehung zwischen Täter und Opfer (häuslicher Nahbereich). Im Jahr 2025 wurden im LK Plön 173 Fälle der Partnerschaftsgewalt (2024: 154) verzeichnet. In 147 Fällen waren die Opfer weiblich. Den Hauptanteil der Delikte machen die vorsätzlichen einfachen Körperverletzungen (101 Fälle) gefolgt von der gefährlichen Körperverletzung (17 Taten) aus. In 46 Fällen wurden Opfer bedroht, gestalkt oder genötigt. Dabei bleiben diese Taten nahezu auf dem Niveau des Vorjahres.
Um möglichen Gewalteskalationen in Fällen der partnerschaftlichen Gewalt zu begegnen, wurde im Frühjahr 2024 das Hochrisikomanagement in der Polizeidirektion Kiel eingerichtet. Hierdurch wird die Zusammenarbeit mit anderen Behörden und Organisationen strukturiert und intensiviert.
Messerangriffe - leicht rückläufig
In 2025 wurden im LK Plön 25 Straftaten mit Phänomen Messerangriff erfasst. Dies entspricht zwei Fälle weniger als noch in 2024 (27 Fälle). Dabei wurde zum überwiegenden Teil (19 Fälle) mit dem Messer gedroht. In drei Fällen wurde das Messer angewendet. Taten unter Einsatz eines Messers sind grundsätzlich von erheblicher Gefährlichkeit. Nicht selten ist die Schwere der Folge für die Opfer vom Zufall abhängig.
Zum überwiegenden Teil geschahen die Taten in Mehrfamilienhäusern/ Wohnblöcken(5 Fälle) gefolgt von Taten auf öffentlichen Straßen/ Wegen/ Plätzen (4 Fälle).
Von 25 berichteten Fällen eines Messerangriffs konnten 20 Fälle aufgeklärt werden, das entspricht einer Aufklärungsquote von 80 %. Dabei konnten in 2025 insgesamt 21 Tatverdächtige ermittelt werden. In 81 % der Fälle handelt es sich bei den Tatverdächtigen um Männer. Von den ermittelten Tatverdächtigen sind 48 % Erwachsene. In fünf Fällen waren die Täter alkoholisiert. Zwei der ermittelten Tatverdächtigen bei Messerangriffen im LK Plön haben keine deutsche Staatsangehörigkeit, in beiden erfassten Fällen handelt es sich um Zugewanderte.
Als Maßnahme zur Eindämmung der Gewaltkriminalität führt die Polizei verstärkte Kontrollaktivitäten im öffentlichen Nahverkehr durch. Grundlage hierfür ist die seit Ende 2024 gültige Landesverordnung über das Verbot des Führens von Waffen und Messern in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs.
Vermögens- und Fälschungsdelikte - Schwerpunkte in der virtuellen Welt Mit 636 (2024: 757) bekannt gewordenen Fällen nehmen die Vermögens- und Fälschungsdelikte 13,89 % (2024: 15,31 %) an der Gesamtkriminalität im Kreis Plön ein. Es gab hier im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um 121 Fälle (-16 %). Solche Vorgänge werden vor allem durch die zunehmende Nutzung des Internets immer häufiger registriert.
Die Aufklärungsquote fällt auf 61,6 % (Vorjahr 63,4 %). Im Vorjahr war hier ein Anstieg zu verzeichnen.
Im Bereich der Vermögens- und Fälschungsdelikte zeigen erste Ermittlungsansätze in vielen Fällen ins Ausland. Derartige Auslandsdelikte werden nicht in der PKS erfasst, da die Tat (vermeintlich) nicht in Deutschland begangen wurde. Deshalb ist die PKS in diesem Deliktsfeld nur eingeschränkt geeignet, einen realistischen Blick auf die tatsächliche Kriminalitätsbelastung zu gewähren (siehe zugehöriges Kapitel Auslandsstraftaten).
In 2025 wurden 1030 Fälle mit Handlungsort im Ausland erfasst. Im Vorjahr betrug die Anzahl der erfassten Auslandstaten 948. Die Zahl der registrierten Straftaten mit Handlungsort im Ausland stieg damit im Jahr 2025 um 82 Fälle (8,6 %). Ein Großteil dieser Taten ist im Bereich der internetbasierten Vermögens- und Fälschungsdelikte zu verorten, bei denen häufig Hinweise auf einen Handlungsort des Täters im Ausland vorliegen.
Klassische Phänomene bei den Auslandstaten sind z. B. "Cybertrading Fraud", "Ransomware-Angriffe", "betrügerische Gewinnversprechen", "falsche Polizeibeamte" oder auch "Schockanrufe". Die beiden letzten Phänomene zielen insbesondere auf ältere Opfer ab, wobei gerade in diesen Bereichen durch die Polizei intensive Präventions- und Aufklärungsarbeit geleistet wird.
Rauschgiftdelikte
Mit 95 (Vorjahr: 107) erfassten Fällen sind im Jahre 2025 gegenüber dem Vorjahr 12 Rauschgiftdelikte nach dem Betäubungsmittelgesetz weniger festgestellt worden (-11,2 %). Bei der Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität handelt es sich um sogenannte "Kontrolldelikte", d.h. sie sind zum größten Teil durch die Arbeit der Polizei beeinflusst und spiegeln nicht zwangsläufig die reale Entwicklung wider. Nach dem KCanG wurden in 2025 31 Fälle erfasst, dieses Gesetz erlaubt den Besitz und Anbau von Cannabis für Erwachsene unter bestimmten Vorgaben.
Es gab im Kreis Plön im Jahr 2025 drei Drogentote zu beklagen, für Plön eine außergewöhnlich hohe Zahl im Vergleich der vergangenen 10 Jahre.
Jugendkriminalität
Der Anteil der Tatverdächtigen in der Gruppe der 14- bis 20-Jährigen ist im Vergleich zum Vorjahr auf 18,6 % (2024: 17,5 %) leicht gestiegen. Im Deliktsbereich der Rohheitsdelikte ist die Entwicklung erfreulicherweise rückläufig.
Fazit: Effektive Kriminalitätsbekämpfung durch gezielte Maßnahmen der Polizeidirektion Kiel
Die Polizeidirektion Kiel setzt auf ein umfassendes Kriminalitätsbekämpfungssystem, das durch kontinuierliche Lageanalysen und eine gezielte Präsenzerhöhung ermöglicht, schnell auf entstehende Kriminalitätsschwerpunkte zu reagieren. Mit organisatorischen Maßnahmen, wie beispielsweise der Einrichtung von temporären und dauerhaften Ermittlungseinheiten agiert die Polizeidirektion Kiel, um festgestellten oder prognostizierten Entwicklungen entgegenzuwirken.
Im Kreis Plön ist die Anzahl der bekannt gewordenen Straftaten im Jahr 2025 einem wie schon im Vorjahr weiter gefallen. Im Vergleich von 2024 zu 2025 wurden durch die Polizei 366 Delikte (-7,4 %) weniger Fälle in der PKS erfasst. Der Rückgang liegt damit im Trend in den Landkreisen insgesamt. Die Häufigkeitszahl (Anzahl der Straftaten auf 100.000 Einwohner) als Indikator für die Kriminalitätsbelastung ist im Kreis Plön seit Jahren die niedrigste im gesamten Land Schleswig-Holstein und das ist auch 2025 so geblieben.
Die Fallzahlen haben sich in den unterschiedlichen Deliktsbereichen auch unterschiedlich entwickelt. Die Aufklärungsquote ist mit 56 % gegenüber dem Vorjahr um einen Prozentpunkt gestiegen und liegt auf dem Niveau des Landeswertes. Die Zahl der aufgeklärten Fälle ist gesunken.
Erfreulicherweise ist die Zahl der Wohnungseinbrüche nach einem deutlichen Aufwärtstrend in den Jahren 2021 bis 2023 und einem Rückgang in 2024 im aktuellen Berichtsjahr weiter gesunken (-3,7 %). Die Verteilung von Versuchs- und Erfolgstaten zeigt auf, dass die Präventionsarbeit Früchte trägt. Dennoch gilt der Hinweis, dass die Polizei auch immer wieder auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen ist. Hier ist noch einmal der Appell zu verstärken, bei allen Auffälligkeiten sofort die Polizei über Telefon 110 zu informieren. Nur durch eine möglichst schnelle Fahndung können Tatverdächtige auf frischer Tat festgenommen und weitere Ermittlungen initiiert werden.
Auch im Kreis Plön verlagert sich die Kriminalität mehr aus der realen in die virtuelle Welt mit neuen Gefahren. Die bereits jetzt hohe Anzahl von angezeigten Betrugsfällen im Internet mit im Kreis Plön wohnhaften Geschädigten steigt stetig. Die immer aufwendiger werdenden Ermittlungen führen in der Mehrheit zu Tatverdächtigen aus anderen Bundesländern oder aus dem Ausland und werden daher in der PKS für den Kreis Plön nicht abgebildet.
Hier ist der Rat der Polizei, vermeintlich lukrative Angebote zunächst sorgfältig zu prüfen, bevor man hinterher feststellen muss, dass man Betrügern aufgesessen ist. Appell der Polizei an die Öffentlichkeit ist hierbei auch immer wieder, dass man insbesondere auf ältere Mitmenschen Acht geben soll.
Die vollständige Kriminalstatistik 2025 des Kreises Plön kann unter folgendem Link eingesehen werden:
https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/POLIZEI/DasSindWir/PDen/Kiel/_downloads/pks/pks_ploen_2025.pdf
Für Rückfragen steht die Pressestelle Kiel telefonisch unter der bekannten Rufnummer zur Verfügung.
Der Leiter der Kriminalpolizeistelle Plön, Thorsten Ebel, wird im Rahmen eines Pressegesprächs die Kriminaltitätsentwicklungen des Jahres 2025 für den Landkreis Plön erläutern und einordnen.
Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Medienvertreterinnen und -vertreter und findet am Freitag, den 10. April 2026, um 10:00 Uhr, in Plön statt. Zur besseren Planbarkeit bitten wir um Anmeldung bis Donnerstag, 9. April, 14 Uhr, unter der Rufnummer 0431 / 160 2010.
Mathias Stöwer, Pressesprecher der Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
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POL-KI: 260407.1 Kiel: Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 der Landeshauptstadt Kiel
Kiel (ost)
Für das Jahr 2025 ist ein Rückgang der Fallzahlen der Landeshauptstadt Kiel zu verzeichnen. Nach Jahren kontinuierlicher Rückgänge von 2018 bis 2021 und einem Anstieg in den Jahren 2022- 2024. Die registrierten Delikte fielen von 28.128 auf 25.158 (- 2.970) und damit um 10,6 %. Die Zahl der bekannt gewordenen Straftaten befindet sich damit in einem mittleren Wert im Vergleich der letzten zehn Jahre. Die Aufklärungsquote ist mit 52,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. (2024: 49 Prozent).
Diebstahl bleibt dominierendes Delikt
Mehr als 50 Prozent aller registrierten Straftaten in Kiel sind Diebstahlsdelikte (12.616 Fälle, 2024: 15.004). Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Rückgang von 15,9 Prozent. Der Anteil im Land beträgt 34,9 Prozent. Die Verteilung zwischen einfachem und schwerem Diebstahl ist fast ausgeglichen und damit nahezu identisch zum Vorjahr.
Leichter Anstieg bei den Wohnungseinbrüchen - höhere Aufklärungsquote
Mit 208 Taten ist die Zahl der Wohnungseinbruchsdiebstähle im Vergleich zum Vorjahr (198 Taten) wieder leicht angestiegen. Während es 2024 noch einen Rückgang der Zahlen auf 198 Fälle gab, ist für diesen Deliktsbereich im Jahr 2025 eine leichte Zunahme zu verzeichnen (Land SH -15,9 %). Auch die gestiegene Aufklärungsquote beim Wohnungseinbruchsdiebstahl in den vergangenen Jahren zeugt von den Anstrengungen der Polizei in diesem Deliktsfeld. Der Trend, dass im die Täter ihr Vorhaben nicht vollenden können, setzt sich weiter fort, 48 % und damit etwas weniger als die Hälfte der Taten wurden im Versuchsstadium abgebrochen. Dies wird u. a. auch Ergebnis der gesteigerten Wachsamkeit von Nachbarn bzw. verbesserter Sicherheitstechnik und der Umsetzung polizeilicher Konzepte sowie einer Strafverschärfung sein. In dem Zusammenhang appelliert die Polizei, bei entsprechenden Auffälligkeiten im Wohnumfeld sofort die 110 zu wählen. Schnelle Fahndungen erhöhen die Chance Täter auf frischer Tat zu stellen.
Einbrüche in Keller- und Bodenräume sowie Waschküchen gesunken
Diebstähle in Boden-, Kellerräume und Waschküchen werden polizeilich überwiegend der indirekten Beschaffungskriminalität, also um Geld für den Kauf von Drogen zu erhalten, zugeordnet. Im Bereich dieser Art der Einbrüche hat sich die Entwicklung der vergangenen Jahre nicht fortgesetzt. Hier sind z. T. erhebliche Rückgänge zu registrieren. Im vergangenen Jahr gab es hier einen erheblichen Anstieg (86,1 % zu 2023). Im aktuellen Jahr wurden 1832 Fälle und damit 810 (-30,7 %) weniger als 2024 in diesem Deliktsbereich erfasst. Landesweit ist ebenfalls ein Rückgang der Fallzahlen um 19,0 % zu verzeichnen. Im aktuellen Jahr wurden 1832 Fälle und somit 810 (-30,7 %) weniger als 2024 in diesem Deliktsbereich erfasst. Landesweit ist ebenfalls ein Rückgang der Fallzahlen um 19,0 % zu verzeichnen. Gerade in urbanen Bereichen mit einer hohen Anzahl an Mehrfamilienhäusern ist festzustellen, dass durch nicht verschlossene Hauseingangstüren günstige Tatgelegenheiten für die Täter vorhanden sind. Die meisten Taten entfielen auf den Stadtteil Südfriedhof mit 356 (265 in 2024, +91) Fälle. Im vergangenen Jahr war dies noch im Stadtteil Gaarden-Ost der Fall, hier ist ein erheblicher Rückgang der Taten um - 47,8 % von 366 in 2024 auf 191 registrierte Fälle in 2025 zu vermelden.
Fahrraddiebstähle und Diebstähle an / aus Kfz gesunken
Erfreulich ist auch die Entwicklung des Bereichs Aufbruch und Diebstahl an/aus KFZ hier sind die Fälle um 514 auf 1.363 Fälle (2024: 1.877) gesunken (-27,4 Prozent). Der Diebstahl von Fahrrädern ist um 658 auf 1719 Fälle (-27,68 %) gesunken. In 2024 waren es noch 2377 Taten.
Leichter Rückgang der Rohheitsdelikte und Raubstraftaten
Als Rohheitsdelikte werden Raub- und Körperverletzungsdelikte sowie Straftaten gegen die persönliche Freiheit wie z. B. Nötigung, Bedrohung, Nachstellung oder Freiheitsberaubung zusammengefasst. Im gesamten Deliktsbereich hat es einen leichten Rückgang auf 3.857 Fälle gegeben (2024: 3.903 Fälle, -46 Fälle also -1,2 %). Landesweit ist ebenfalls ein Rückgang um 1,7 % berichteter Fälle zu verzeichnen. In den vergangenen drei Jahren war ein stetiger Anstieg der Rohheitsdelikte zu verzeichnen. Dieser Trend setzte sich in diesem Jahr nicht fort. Die Anzahl der Raubtaten ist wie auch im Landestrend um 21 Fälle auf 260 (Vorjahr 281) Taten gesunken, was einer Abnahme um - 7,5 % (nach einem Anstieg im Vorjahr von 18,1 %) entspricht. Die Polizei hatte nach dem Anstieg im Jahr 2024 neben gezielten Präventionsmaßnahmen auch auf verstärkte Polizeipräsenz an entsprechenden Brennpunkten gesetzt, um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken und Gewaltdelikte weiter einzudämmen.
Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung gesunken - Aufklärungsquote gestiegen
Die Zahl der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung ist in diesem Jahr von 351 Fälle in 2024 auf 328 Fälle in 2025 gesunken (9,4 %). Auf Landesebene hat es ebenfalls eine Abnahme um 5,2 % gegeben.
In dem Deliktsbereich des Verbreitens von Kinder- und Jugendpornografie gab es im Jahr 2025 einen leichten Anstieg von zwei Fällen auf 82 (80 in 2024) Fälle. Nach einem enormen Anstieg der Fallzahlen in den vergangenen Jahren deutet sich hier mittlerweile eine gewisse Konsolidierung an. Die Aufklärungsquote stieg in 2025 um 2 Prozentpunkte auf 81,8 (2024: 79,8). Es wurden 250 Tatverdächtige ermittelt.
Vermögens- und Fälschungsdelikte gesunken
Dieser Deliktsgruppe werden Straftaten u. a. aus den Bereichen Betrug, Veruntreuung, Unterschlagung, Urkundenfälschung, Geld- und Wertzeichenfälschung und Fälschung von unbaren Zahlungsmitteln zugeordnet. Mit 2.774 Taten, gegenüber 2.965 aus dem Vorjahr, ist die Zahl der Fälle um 191 bzw. 6,60 % gesunken. Bei 688 (Vorjahr 807) Vermögens- und Fälschungsdelikten ist als Tatmittel "Internet" registriert worden. Damit haben die Vermögens- und Fälschungsdelikte einen Anteil von nahezu 52,3 % an der Gesamtheit der unter Internetnutzung registrierten Straftaten.
Die Hinwendung zum Internet hat auch im Feld der Vermögens- und Fälschungsdelikte die polizeiliche Arbeit beeinflusst. Durch entsprechende tagesaktuelle Präventionshinweise warnt die Polizei Kiel direkt bei Erkennen einschlägiger Tatserien wie z. B. Anrufe von "falschen Polizeibeamten" oder "WhatsApp-Betrugsfällen" vor neuen Taten.
Partnerschaftsgewalt weiterhin auf hohem Niveau
Zu den Straftaten im Bereich Partnerschaftsgewalt zählen Straftaten gegen das Leben, Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung sowie der Bereich der Rohheitsdelikte in Bezug auf die Beziehung zwischen Täter und Opfer (häuslicher Nahbereich). Im Jahr 2025 wurden in der Landeshauptstadt Kiel 619 Fälle der Partnerschaftsgewalt verzeichnet. Den Hauptanteil machen hier die vorsätzlichen Körperverletzungen (340 Fälle), gefolgt von den gefährlichen Körperverletzungen (89 Taten) aus. In 162 Fällen wurden Opfer bedroht, gestalkt oder genötigt. Die Opferzahlen sind im Vergleich zum Vorjahr (563 in 2024) um 9,9 % gestiegen. Dabei wurden fast ausschließlich Frauen (501 Frauen: 80,9 %) Opfer partnerschaftlicher Gewalt. Um möglichen Gewalteskalationen in Fällen der partnerschaftlichen Gewalt zu begegnen, wurde im Frühjahr 2024 das Hochrisikomanagement in der Polizeidirektion Kiel eingerichtet, mit welchem schwere Fälle häuslicher Gewalt frühzeitig erkannt bzw. verhindert werden sollen. Es ermöglicht zusammen mit anderen behördlichen und nicht behördlichen Partnern, zum Beispiel in Fallkonferenzen, eine fundierter Bewertung, erhöht die Sensibilität und schafft Handlungssicherheit, um bereits frühzeitig die Gewaltspirale zu durchbrechen.
Familiäre Gewaltdelikte
Familiäre Gewalt wird nach folgenden Kriterien differenziert: Kinder, Enkel, Eltern, Großeltern, Geschwister, Schwiegereltern, -sohn, -tochter und sonstige Angehörige. Insgesamt wurden im Jahr 2025 in der PKS 262 Opfer familiärer Gewalt erfasst, das ist ein Anstieg um 32 Taten im Vergleich zum Vorjahr.
Straftaten der häuslichen Gewalt gehören zu den Delikten mit einem großen Dunkelfeld. Aufgrund der Beziehungsstrukturen wird nur ein geringer Teil der Delikte bei den Strafverfolgungsbehörden angezeigt.
Jugendkriminalität
Die Jugendlichen (14-17 Jahre) stellen 8,31 % (Vorjahr: 9,57 %) der ermittelten Tatverdächtigen bei einem Anteil von gut 3,28 % an der Kieler Bevölkerung. Bei der Gruppe der Jugendlichen als Tatverdächtige ist somit ein Rückgang von 1,26 Prozentpunkten zu verzeichnen. Die Heranwachsenden (18-20 Jahre) waren mit 7,51 % (Vorjahr: 7,63 %) bei den Tatverdächtigen und nur zu 3,37 % in der Bevölkerung vertreten. Zusammengefasst stellt die Gruppe der 14- bis 20-Jährigen 15,82 % (Vorjahr: 17,2 %) der Tatverdächtigen bei nur 6,66 % der Kieler Bevölkerung dar. Gut ist, dass die Anzahl der ermittelten Tatverdächtigen unter 21 Jahren, wie schon im Vorjahr, in 2025 weiter gesunken ist. Im Deliktsbereich der Raubdelikte bleibt die Anzahl der berichteten Fälle in Verbindung mit Tatverdächtigen unter 21 Jahren auf dem Niveau des vergangenen Jahres.
Anstieg von Messerangriffen in Kiel - jedoch hohe Aufklärungsquote
Mit Besorgnis stellt die Polizei fest, dass zum Beispiel bei Raubtaten und Körperverletzungen zunehmend Messer eingesetzt wurden. In 2025 wurden in der Landeshauptstadt Kiel 207 Straftaten mit dem Phänomen Messerangriff erfasst. Dies sind 35 Fälle (20,3 %) mehr als im Jahr 2024 (172 Fälle), auch im Land Schleswig-Holstein stiegen die Fälle in diesem Phänomenbereich um 8,0 %.
In den Stadtteilen Gaarden-Ost und Mettenhof gefolgt vom Stadtteil Südfriedhof ereigneten sich die meisten Messerangriffe. Es zeigen sich große Unterschiede zwischen den Stadtteilen. Von insgesamt 211 Opfern wurden 64 leicht und 17 schwer verletzt. In einem Fall endete der Angriff tödlich. 71 Opfer blieben unverletzt oder der Grad der Verletzung wurde nicht bekannt. In 47 % der Fälle gab es zwischen Täter und Opfer keine formale Beziehung, in 7 % der Fälle ist dies ungeklärt. Von 207 berichteten Fällen eines Messerangriffs konnten 164 Fälle aufgeklärt werden, dies entspricht einer Aufklärungsquote von 79,22 %. Zum überwiegenden Teil geschahen die Taten auf öffentlichen Straßen/ Wegen/ Plätzen (99 Fälle) gefolgt von Taten in Mehrfamilienhäusern/ Wohnblöcken (44 Fälle).
Dabei konnten in 2025 insgesamt 188 Tatverdächtige ermittelt werden. In 89 % der Fälle handelt es sich um Männer und zwei Drittel der Tatverdächtigen sind 21 Jahre alt oder älter.
Diese Tendenz setzt sich im weiteren Betrachtungszeitraum fort, so dass es rechnerisch in 2024 beinahe jeden zweiten Tag zu einer Tat kam, die diesem Phänomen zugeordnet werden kann. Taten unter Einsatz eines Messers sind grundsätzlich von erheblicher Gefährlichkeit. Nicht selten ist die Schwere der Folge für die Opfer vom Zufall abhängig.
Dem Phänomen des Messerangriffes möchte man u. a. durch die am 28. März 2026 errichteten Waffenverbotszonen begegnen. Darüber hinaus führt die Polizei bereits heute verstärkte Kontrollaktivitäten im öffentlichen Nahverkehr durch. Grundlage hierfür ist die seit Ende 2024 gültige Landesverordnung über das Verbot des Führens von Waffen und Messern in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs. Darauf basierende Kontrollen zeigen, dass immer weniger Messer mitgeführt werden, was auf eine positive Verhaltensänderung innerhalb der Bevölkerung hindeutet
Gewalt gegen Polizeibeamte und gleichstehende Personen leicht rückläufig
Die Entwicklung der Fallzahlen ist auch im Zusammenhang mit den Übergriffen aus der Silvesternacht 2022/ 2023 in den Fokus geraten. Seit Jahren befinden sich die Fallzahlen auf einem hohen Niveau, wobei sie von 217 Fällen im Jahr 2024 auf 197 Fälle in 2025 gesunken sind (-9,2 %). Im Land Schleswig-Holstein ist insgesamt ein Rückgang von 4,2 % zu verzeichnen.
Rauschgiftkriminalität - Schwerpunkt auf Handel und Besitz harter Drogen - Verdrängung des offenen Konsums aus dem öffentlichen Raum
Unter Rauschgiftkriminalität versteht man Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (Rauschgiftdelikte) und Fälle direkter Beschaffungskriminalität (dazu gehören: Diebstähle, Raub und Fälschungsdelikte zur Erlangung von Betäubungs- oder Ausweichmitteln). Bei Rauschgiftdelikten handelt es sich um so genannte Kontrollkriminalität, da hier regelmäßig keine Anzeigenerstattungen von möglichen Opfern zu erwarten sind. Insofern sind statistische Schwankungen wesentlich auf veränderten polizeilichen Verfolgungsdruck zurückzuführen. Für das Jahr 2025 sind 664 Fälle (2024: 859 Fälle) erfasst worden, dies sind 195 Delikte bzw. 22,70 % weniger als im Vorjahr.
Nach dem Konsum-Cannabisgesetz wurden in 2025 133 Fälle erfasst, dieses Gesetz erlaubt den Besitz und Anbau von Cannabis für Erwachsene unter bestimmten Vorgaben.
Durch optimierte Kontrollaktivitäten sowie die Einrichtung einer "Besonderen Aufbauorganisation (BAO)" wurden im Bereich Kokain/ Crack mehr Delikte festgestellt. Im Berichtsjahr 2025 wurden 205 Fälle (188 in 2024) erfasst. Die Fallzahlen des Handels mit diesen Substanzen im öffentlichen Raum konnten durch verbesserten Kontrolldruck verringert werden. Hier ist ein Rückgang von 11,1 % gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Anteilig nimmt Kokain/ Crack mit 37 % den größten Anteil im Bereich der Rauschgiftkriminalität ein. Diese Entwicklung spiegelt wesentlich die Verschiebung der polizeilichen Ermittlungsaktivitäten wider. So wurden weniger Konsumentendelikte eingeleitet, sondern mehr Ermittlungen im Bereich der serien- und bandenmäßigen Rauschgiftkriminalität geführt. Dies ergibt sich auch aus den Verfahren, die im Zusammenhang mit der erfolgreichen Entschlüsselung kryptierter Kommunikation durch internationale Sicherheitsbehörden entstanden sind. Ferner wurde besonders intensiv im Bereich des 4. Polizeireviers mit der Ermittlungsgruppe Straßendeal der Handel mit Betäubungsmitteln auf dem Ostufer in den Fokus polizeilicher Aktivitäten genommen.
Die Zahl der erfassten Drogentoten in der Landeshauptstadt ist mit vier Fällen gegenüber einem Fall im Jahr 2024 wieder angestiegen.
Mit spezialisierten Ermittlungseinheiten zur Bearbeitung von Mehrfachtätern bzw. zur Bearbeitung von Cybercrime ist die Polizeidirektion Kiel gut aufgestellt, um festgestellten oder prognostizierten Entwicklungen in unterschiedlichsten Bereichen entgegenzuwirken. Im Jahr 2024 wurde darüber hinaus ein neues Kommissariat zur Bekämpfung der Darstellungen des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen im Internet eingerichtet.
Fazit: Effektive Kriminalitätsbekämpfung durch gezielte Maßnahmen der Polizeidirektion Kiel
In der Gesamtschau sieht sich die Polizeidirektion Kiel z. B. durch das Kriminalitätsbekämpfungssystem (KBS) oder durch eine kontinuierliche (tägliche) Lageanalyse auf dem richtigen Weg, um sehr schnell auf sich entwickelnde Kriminalitätsbrennpunkte reagieren zu können. So kann mit abgestimmten, gezielten Maßnahmen wie Präsenzerhöhung oder Informationsveranstaltungen zur Prävention auf die wechselnden Herausforderungen der Kriminalität reagiert werden.
Nach nennenswerten Fallzahlsteigerungen im vergangenen Jahr ist die Kriminalität in Kiel im Jahr 2025 auf breiter Front deutlich zurückgegangen. Eine Abnahme um 2.970 Fälle auf 25.128 Fälle (-10,6 %) stellt eine erfreuliche Entwicklung dar. Die absoluten Zahlen bewegen sich nun im Bereich eines langjährigen Mittelwerts.
Trotz deutlicher Rückgänge bei den Fallzahlen konnten 2025 mehr Tatverdächtige (8.220) als 2024 (8.173) ermittelt werden. Dies spiegelt sich auch in der Aufklärungsquote wider, die von 49 % auf 52,3 % gestiegen ist.
Die positive Entwicklung der Fallzahlen gilt für alle wesentlichen Deliktsbereiche. Vor allem aber die Diebstahlskriminalität ist stark gesunken. Nach wesentlichen Steigerungen im Vorjahr haben die Zahlen beim Einbruch in Keller und Bodenräume bzw. beim Diebstahl an/ aus KFZ wieder signifikant abgenommen. Dieses für 2025 gesetzte Ziel wurde somit voll erreicht und bedingt insbesondere für den Stadtteil Gaarden-Ost einen deutlichen Rückgang der Fallzahlen insgesamt. Ein leichter Anstieg beim Wohnungseinbruchdiebstahl stellt einen kleinen Wermutstropfen dar, diese Zahlen bewegen sich allerdings weiter auf einem historisch niedrigen Niveau.
Dem Gesamttrend folgend sind auch die Zahlen bei den Rohheitsdelikten gesunken. Wichtig zu verzeichnen ist dabei eine deutliche Abnahme bei den Raubdelikten.
Problematisch bleiben Fälle, bei denen ein Messer unmittelbar gegen eine Person angedroht oder eingesetzt wird. In 2025 wurden in Kiel 207 derartige Fälle (20,3 % mehr als im Vorjahr) erfasst, wobei ein Messer tatsächlich 75-mal angewandt wurde. Dieser auch aus gesamtgesellschaftlicher Sicht bedenklichen Entwicklung kann die Einrichtung von Messerverbotszonen entgegenwirken - dies gilt es in 2026 genau zu beobachten.
Weiterhin haben auch die Vermögens- und Fälschungsdelikte abgenommen. Trotzdem versucht die Polizei Kiel dem leider zu bescheinigenden Einfallsreichtum der Betrüger mit immer neuen Präventionshinweisen zu begegnen. Anrufe von "falschen Polizeibeamten" spielen weiterhin eine große Rolle und verursachen genauso wie der "Cybertrading Fraud (CTF)" regelmäßig Schadenssummen von mehreren Zehntausend Euro. Eine in Kiel angesiedelte Ermittlungsgruppe bearbeitet diese Delikte für Schleswig Holstein und konnte im Jahr 2025 in unterschiedlichen Staaten mehrere Täter festnehmen.
Die vollständige Kriminalstatistik 2025 der Stadt Kiel kann unter folgendem Link eingesehen werden: https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/POLIZEI/DasSindWir/PDen/Kiel/_downloads/pks/pks_pdkiel_2025.pdf
Für Rückfragen steht die Pressestelle Kiel telefonisch unter der bekannten Rufnummer zur Verfügung.
Der Leiter der Bezirkskriminalinspektion Kiel Alexander Hahn wird am 9. April 2025 um 10 Uhr im Rahmen eines Pressegesprächs die Kriminalitätsentwicklungen im Jahr 2025 erläutern und einordnen. Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Medienvertreterinnen und -vertreter. Zur besseren Planbarkeit bitten wir um Anmeldung bis Mittwoch, 8. April, 14 Uhr, unter der Rufnummer 0431 / 160 2010.
Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel
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POL-IZ: 260407.3 Brunsbüttel: Bootsführer kollidiert unter Alkoholeinfluss mit Motoryacht
Brunsbüttel (ost)
Am Donnerstag ereignete sich im Yachthafen Brunsbüttel eine leichte Kollision zwischen zwei Motorbooten. Nachfolgend ergaben sich Hinweise auf eine alkoholbedingte Beeinträchtigung des verantwortlichen Bootsführers. Die Wasserschutzpolizei führt die Ermittlungen durch.
Um 17:24 Uhr berührte der Kapitän eines Motorbootes laut ersten Informationen beim Anlegen ein fest vertäutes Motorboot. An beiden Booten entstanden leichte Schäden. Die Sicherheit der Motorboote blieb bislang unbeeinträchtigt.
Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Verdächtigen einen Wert von 0,31 Promille. Zeugen beschrieben zudem eine unsichere Fahrweise mit abrupten Manövern. Aufgrund dieser Umstände ordnete die Wasserschutzpolizei zwei Blutproben an.
Selbst geringer Alkoholkonsum kann die Reaktionsfähigkeit und die sichere Führung eines Bootes auf dem Wasser beeinträchtigen. Wie im Straßenverkehr kann ein Bootsführer bereits ab 0,3 Promille strafrechtlich belangt werden, wenn alkoholbedingte Einschränkungen vorliegen.
Die Wasserschutzpolizei ermittelt wegen des Verdachts der Gefährdung des Schiffsverkehrs unter Alkoholeinfluss gemäß § 315a StGB.
Björn Gustke
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POL-IZ: 260407.2 Albersdorf: Unbekannte brechen in Antiquitätengeschäft ein
Albersdorf (ost)
In der Nacht von Samstag auf Sonntag brachen unbekannte Täter in Albersdorf in ein Antiquitätengeschäft ein und stahlen mehrere wertvolle Gegenstände. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise.
Nach aktuellen Informationen ereignete sich der Vorfall gegen 23:45 Uhr in der Kapellenstraße. Die Täter drangen gewaltsam durch die Eingangstür in das Geschäft ein. Dabei lösten sie offenbar einen akustischen Alarm aus.
Anschließend entwendeten sie mehrere Wertgegenstände aus den Geschäftsräumen und flüchteten in unbekannte Richtung. Die herbeigerufenen Streifenwagen konnten die Täter im Rahmen der Fahndung nicht mehr antreffen.
Es wird angenommen, dass es sich bei den Verdächtigen um zwei Männer handelte. Beide waren anscheinend zwischen 180 und 200 cm groß und sportlich. Beide trugen eine Skimaske. Einer der Männer soll außerdem eine braune Lederjacke getragen haben.
Die Kriminalpolizei in Heide leitet die Ermittlungen und bittet Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Kapellenstraße gesehen haben oder sonstige Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 0481 940 zu melden.
Björn Gustke
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POL-IZ: 260407.1 Lohe-Rickelshof: Zwei Männer nach nächtlichem Diebstahlsversuch gestellt
Lohe-Rickelshof (ost)
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden in Lohe-Rickelshof zwei Männer von Polizeibeamten festgenommen, die anscheinend Europaletten von einem Firmengelände stehlen wollten. Es laufen nun Ermittlungen gegen beide.
Um 23:55 Uhr erhielt die Polizei über den Notruf 110 einen Anruf, dass sich zwei Personen unbefugt auf einem Firmengelände in der Straße Friedrichswerk aufhalten. Die Beamten trafen die beiden Männer vor Ort an und nahmen sie vorläufig fest.
Nach den bisherigen Ermittlungen versuchten die beiden Verdächtigen, Europaletten vom Gelände zu stehlen. Die Beschuldigten sind ein 21-jähriger Deutscher und ein 22-jähriger Deutscher, beide aus dem Kreis Dithmarschen.
Die Männer wurden zur weiteren Bearbeitung zum Polizeirevier Heide gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie aufgrund fehlender Haftgründe freigelassen. Die Polizei ermittelt gegen die beiden Männer in einem Strafverfahren wegen des versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls.
Björn Gustke
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