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Aktuelle Blaulichtmeldungen am 07.08.2026 in Schleswig-Holstein

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 07.08.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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07.08.2026 – 15:13

POL-KI: 260807.2 Preetz: - Korrektur Todeszeitpunkt Korrektur zu 260807.1

Preetz (ost)

Die in der vorherigen Pressemeldung gemachte Aussage, dass der Todeszeitpunkt "weit vor Mitternacht" liegen dürfte, muss korrigiert werden. Sicher ist, dass das Kind mehrere Stunden tot war, bevor die Leiche geborgen wurde.

Auch die Formulierung, dass das Kind "nach jetzigem Erkenntnisstand [...] unmittelbar nach seinem Verschwinden in den Pool gefallen und [...] bei Beginn der polizeilichen Suchmaßnahmen bereits ertrunken" war, kann nach derzeitigem Stand der rechtsmedizinischen Untersuchung nicht bestätigt werden. Der Todeszeitpunkt steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Die Ermittlungen dauern an.

Babette Weiß, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel

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Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

07.08.2026 – 14:46

POL-FL: Polizei warnt vor neuer Betrugsmasche über WhatsApp

Flensburg | Schleswig-Flensburg | Nordfriesland (ost)

Es wird von der Polizei gewarnt, dass derzeit vermehrt Betrugsfälle über den Messenger-Dienst WhatsApp auftreten. Dabei erhalten Kriminelle Zugriff auf die WhatsApp-Konten ihrer Opfer und geben sich dann gegenüber deren Kontakten als die betroffene Person aus.

Das Ziel der Täter ist es, die kontaktierten Personen unter einem Vorwand zur Zahlung von Geld zu bewegen.

In diesem Betrugsfall, der im Bereich der Polizeidirektion Flensburg noch nicht so bekannt ist, erlangen unbekannte Täter Zugriff auf WhatsApp-Konten, indem sie die Opfer dazu bringen, den Tätern durch Täuschung Zugriff auf das eigene WhatsApp-Konto zu gewähren.

So funktioniert der Betrug:

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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Lukas Weyer
Telefon: 0461-4842010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de

07.08.2026 – 14:19

POL-SE: 20260807.2 - Großenaspe: Woher stammen die Fässer mit Orangenöl?

Großenaspe (ost)

Am 04. August 2026 (Dienstag) wurde der Polizei gemeldet, dass mehrere Fässer auf einem Feldweg bei Großenaspe abgestellt wurden. Sowohl die Feuerwehr als auch die Polizei waren vor Ort. Schließlich wurden die Fässer von den Entsorgungsbetrieben abtransportiert und ihr Inhalt überprüft. Es handelt sich anscheinend um hochkonzentriertes Orangenöl. Die Polizei versucht nun herauszufinden, woher die Fässer kamen und bittet um Hinweise von Zeugen.

Am Dienstagnachmittag wurden die Einsatzkräfte zu der Straße Dorotheental zwischen Hardebek und Großenaspe gerufen. Ein Augenzeuge entdeckte die abgestellten Fässer. Es wurden insgesamt vier Fässer mit einem Inhalt von je 200 Litern vorgefunden. Ein Fass war blau und die anderen waren orange. Da sie fest verschlossen und dicht waren, bestand keine unmittelbare Gefahr, weshalb sie am nächsten Tag von einem spezialisierten Entsorgungsbetrieb abgeholt wurden.

Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass die Fässer mit hochkonzentriertem Orangenöl gefüllt waren. Der Umweltschutztrupp des Polizei- Autobahn- und Bezirksreviers Bad Segeberg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit Abfällen aufgenommen und bittet um Zeugenaussagen.

Personen, die am 04. August 2026 oder in den Tagen davor verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben und Informationen über das Geschehen, ein mögliches Transportfahrzeug oder die Herkunft der Fässer haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04551-8843440 an die Ermittler zu wenden.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 04551 ? 884-2020
E-Mail: oea.badsegeberg.pd@polizei.landsh.de

07.08.2026 – 14:04

POL-HL: OH - RatekauSchwerer Verkehrsunfall mit Kraftrad

Lübeck (ost)

Am Donnerstagabend (06.08.2026) gab es in Ratekau einen Verkehrsunfall, an dem eine Landmaschine, ein Pkw und ein Kraftrad beteiligt waren. Der Kradfahrer wurde dabei schwer verletzt. Die Polizei sperrte die Landesstraße 181 für Rettungsmaßnahmen.

Um 19:00 Uhr fuhr ein 59-jähriger Mann mit seinem Auto die Straße Seekamp von Ratekau in Richtung Offendorf. Als ihm ein Trecker entgegenkam, bremste er ab und hielt rechts am Fahrbahnrand an, um ihn vorbeizulassen. Der Motorradfahrer hinter ihm fuhr jedoch auf den Mazda auf und prallte dann gegen den Trecker.

Bei dem Zusammenstoß erlitt der 19-jährige Kradfahrer aus Ostholstein schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Der Autofahrer und der 26-jährige Treckerfahrer blieben unverletzt.

Aus dem Motorrad liefen Betriebsstoffe aus, die von der Feuerwehr beseitigt wurden. Das Kraftrad war nicht mehr fahrbereit und wurde von Freunden des Motorradfahrers vom Unfallort weggebracht. Der Trecker und der Pkw wurden beschädigt, waren aber noch fahrbereit.

Während der polizeilichen Unfallaufnahme und den Rettungsmaßnahmen wurde die Landesstraße 181 gesperrt.

Die Polizei hat mit den Ermittlungen begonnen. Es wird unter anderem ein Verstoß gegen die Abstandsvorschriften und der Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung geprüft.

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Anna Julia Meyer
Telefon: 0451 / 131 - 2015
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

07.08.2026 – 13:38

POL-KI: 260807.1 Preetz: - Identität den vermissten Kindes bestätigt - Folgemeldung zu 260805.1, 260806.1 und 260806.2

Preetz (ost)

Das gestern um 9.30 Uhr gefundene verstorbenen Kleinkind ist Bella S. aus Preetz, die am Mittwoch als vermisst gemeldet wurde. Das Kind wurde aus einem Pool auf dem elterlichen Grundstück geborgen.

Laut vorläufigem Sektionsergebnis starb das Kind durch Ertrinken. Es gibt keine Anzeichen für ein Verbrechen. Der Todeszeitpunkt wird weit vor Mitternacht vermutet. Eine genaue zeitliche Bestimmung ist nicht möglich.

Am Mittwoch gegen 14.00 Uhr durchsuchten Rettungskräfte erstmals das Haus und das Grundstück der Wohnadresse des Kindes. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Pool auf dem Grundstück nicht durchsucht, obwohl zuvor angegeben wurde, dass dies geschehen sei. Es wurde nur eine oberflächliche Inspektion durchgeführt. Die Ursache dieser Fehlinformation wird intern untersucht. Wir bitten um Entschuldigung. Es wird intern untersucht, warum der Pool zu diesem Zeitpunkt nicht durchsucht wurde.

Die Suchaktionen in der Umgebung des Wohnhauses wurden im Laufe des Einsatzes verstärkt, führten jedoch nicht zur Auffindung des Mädchens. Gegen Mitternacht wurden das Haus und der Garten erneut durchsucht, wobei der Pool genauer untersucht wurde.

Warum die Suche im Pool nicht zum Auffinden des Kindes führte, kann derzeit nicht gesagt werden. Auch dieser Umstand wird intern untersucht. Nach bisherigem Wissensstand fiel das Kind unmittelbar nach seinem Verschwinden in den Pool und war zu Beginn der polizeilichen Suchaktionen bereits ertrunken.

Zum aktuellen Zeitpunkt können keine weiteren Informationen gegeben werden. Die Kriminalpolizei Plön hat eine Todesermittlung eingeleitet.

Babette Weiß, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel

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Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

07.08.2026 – 13:36

FW-SL: Feuer zerstört Wohnhaus in Schleswig

Schleswig (ost)

Ein Wohnhaus in der Moltkestraße in Schleswig wurde am Freitagmorgen durch ein Feuer zerstört. Die Feuerwehr Schleswig wurde um 09:45 Uhr alarmiert, als Rauch im Obergeschoss des Wohnhauses gemeldet wurde.

Als die Feuerwehr eintraf, stand bereits ein Zimmer in Vollbrand. Das Feuer griff auf das gesamte Obergeschoss über und das Dach musste geöffnet werden, um den Brand vollständig zu löschen. Alle Bewohner konnten das Gebäude sicher verlassen, eine Bewohnerin wurde vor Ort behandelt und in eine Klinik gebracht.

Während der Maßnahmen wurde die Moltkestraße vollständig gesperrt. Etwa 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr Schleswig aus den Löschzügen Altstadt und Friedrichsberg waren im Einsatz, ebenso wie Rettungsdienst und Polizei.

Die Ursache des Brandes ist bisher unbekannt. Die Kriminalpolizei hat bereits während der Löscharbeiten mit den Ermittlungen begonnen.

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Freiwillige Feuerwehr Stadt Schleswig
Wehrführer Sönke Schloßmacher
0172 / 6062846
E-Mail: wehrfuehrer@schlossmacher-sl.de
https://www.feuerwehr-schleswig.de

Kreisfeuerwehrverband Schleswig-Flensburg
Jan Ströhmer
0176 / 84858636
E-Mail: presse@kfv-slfl.de
http://www.kfv-slfl.de

07.08.2026 – 13:28

POL-RZ: Vorläufige Festnahme nach Betrugsverdacht in Mölln

Ratzeburg (ost)

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und des Polizeipräsidiums Ratzeburg

07.08.2026 | Kreis Herzogtum Lauenburg | 06.08.2026 - Mölln

Am gestrigen Tag zur Mittagszeit wurde eine Frau in Mölln möglicherweise Opfer eines Trickbetrugs. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen.

Am 06.08.2026 gegen 12:40 Uhr wurden Angestellte eines Kreditinstituts in Mölln in der Bauhofstraße misstrauisch, als eine 64-jährige Frau eine beträchtliche Summe Bargeld, nämlich einen höheren fünfstelligen Betrag, abheben wollte. Sie vermuteten, dass die Frau einem Betrüger zum Opfer gefallen sein könnte, alarmierten die Polizei und verhinderten somit Schlimmeres.

Es stellte sich schnell heraus, dass der Verdacht der Bankmitarbeiter berechtigt war: Ein Verdächtiger soll die Frau mit einer erfundenen Geschichte so getäuscht haben, dass sie bereit war, das geforderte Geld an ihn zu übergeben. Der Mann wartete derweil draußen vor der Bank auf die Geldübergabe.

Anhand der ermittelten Informationen konnten die Beamten den beschriebenen Tatverdächtigen in der Nähe in einem Fahrzeug finden und vorläufig festnehmen. Es handelte sich um einen 30-jährigen Deutschen aus Lübeck. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Tatverdächtige entlassen.

Die Ermittlungen dauern an. Aktuell können keine weiteren Informationen zum laufenden Ermittlungsverfahren veröffentlicht werden.

Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck Sophie-Marie Jakobi, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Ratzeburg

Hinweis: Bei Rückfragen zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Polizeipräsidiums Ratzeburg.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sophie-Marie Jakobi
Telefon: 04541/809-2012
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

07.08.2026 – 12:07

LKA-SH: "Love Scam": Das Geschäft mit den großen Gefühlen

Kiel (ost)

Verbrechen im Internet: Eine gemeinsame Präventionsaktion des Landeskriminalamtes und des WEISSEN RINGS Schleswig-Holstein/ Teil 3

Früher musste ein Heiratsschwindler viel Aufwand betreiben und in Blumen, gemeinsame Restaurantbesuche und gute Manieren investieren, um seine Opfer zu überzeugen. Die heutigen Täter werfen ihre Angel bequem online aus - mit gefälschten Profilen über soziale Netzwerke oder Dating-Plattformen. "Love Scam" oder "Romance Scam" ist der Betrugstrick, bei dem die Täter starke Gefühle vortäuschen und ihre Opfer durch emotionale Manipulation dazu bringen, hohe Geldsummen zu überweisen.

Um dies zu erreichen, erstellen die Betrüger ein Profil mit attraktiven, seriös wirkenden Bildern, die sie in der Regel aus öffentlichen Profilen stehlen, und kontaktieren eine Vielzahl potenzieller Opfer. Sie zögern auch nicht, sich als "Promi" - zum Beispiel Peter Maffay oder Pierce Brosnan - auszugeben. Wenn ein potenzielles Opfer auf ihre Nachricht reagiert, bauen die Täter durch geschickte Kommunikation schnell ein Vertrauensverhältnis auf, gefolgt von überschwänglichen Liebeserklärungen ("Love Bombing") und detaillierten Zukunftsplänen.

Der nächste Schritt bei diesem Vorgehen ist eine vorgetäuschte Notsituation, für die angeblich dringend Geld benötigt wird. Die Legenden sind vielfältig: Die Täter geben sich zum Beispiel als Soldaten oder Ärzte in Kriegsgebieten aus, die aufgrund der Lage vor Ort keinen Zugriff auf ihr eigenes Konto haben oder sterbenskranke Angehörige betreuen, welche dringend Geld für eine Operation benötigen. Willigen die Opfer im Rausch der Gefühle ein, finanziell "auszuhelfen", sollen sie das Geld oft per Western Union oder MoneyGram ins Ausland überweisen. Aber auch Überweisungen auf inländische Konten sind möglich. Diese passen dann in der Regel nicht zu den genannten Personalien der "großen Liebe", sondern gehören angeblichen Freunden oder Familienmitgliedern der Täter. Am Ende ist das Geld weg - und die große Liebe ebenfalls.

So oder ähnlich passiert es auch immer wieder Betroffenen in Schleswig-Holstein. Da "Love Scam" zu den Betrugsdelikten zählt, gibt es keine differenzierte Auswertung in der Polizeilichen Kriminalstatistik und daher keine konkreten Fallzahlen. Ein Blick auf die der Polizei bekannten Vorgänge ergibt jedoch für das Jahr 2025 eine dreistellige Fallzahl im mittleren Bereich. Viele Opfer erstatten aus Scham keine Anzeige, daher ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen.

Wie vielschichtig der organisierte Liebesbetrug sein kann, zeigt ein aktueller Fall des Kommissariats K14 der Bezirkskriminalinspektion Kiel, der zunächst in Niedersachsen bearbeitet worden ist. Eine 21-jährige Frau aus Braunschweig hatte Anzeige erstattet, nachdem sie auf einer Avatar-Chatplattform einen Mann kennengelernt hatte und dieser sie unter Vortäuschung einer Beziehung dazu gebracht hatte, mehrfach Geld für technische Geräte, wie zum Beispiel einen E-Reader, zu überweisen. Eine echte Notsituation wurde hier nicht vorgetäuscht - dennoch war die Geschädigte bereit, ihrem neuen "Freund" immer wieder zu helfen.

Die Spur führte nach Schleswig-Holstein: "Es konnten zwei deutsche Tatverdächtige aus Kiel ermittelt werden, denen insgesamt 114 Taten vorgeworfen werden, 56 davon gewerbsmäßig", berichtet die sachbearbeitende Kripo-Beamtin vom K14. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des 31-jährigen Mannes und der 32-jährigen Frau wurden zahlreiche analoge und digitale Beweismittel sichergestellt.

"Der Fall ist eher untypisch", sagt die Ermittlerin. Denn in der Regel handelt es sich bei den Tätern selten um Einzeltäter, sondern vielmehr um gut organisierte Gruppierungen, die aus Callcentern in Westafrika, Osteuropa oder Südostasien heraus agieren. Die Ermittlerin geht davon aus, dass die Tatverdächtigen aus Kiel eher als Trittbrettfahrer unterwegs waren.

Nicht immer geht es den Tätern nur um Geldsendungen. Oft haben sie es auch auf persönliche Daten, zum Beispiel zur Fälschung von Ausweispapieren, oder auf die Bereitstellung von Konten für Geldtransfer und Zahlungsaufträge abgesehen. Oder sie bitten ihre Opfer, Päckchen zu verschicken, die eine dritte Person vorbeibringt. Deren Inhalt ist zumeist mit einer gestohlenen Kreditkarte bezahlt - das Weiterleiten ist illegal. Im schlimmsten Fall machen sich Opfer eines "Love Scammers" dann am Ende auch noch unwissentlich strafbar.

Wie man die Betrüger erkennen kann und was im Fall eines "Love Scams" zu tun ist:

https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/romance-scamming/

Neben dem finanziellen Schaden wiegen auch der Verlust der Beziehung und des Vertrauens in das eigene Urteilsvermögens schwer. Scham, Rückzug, Depression und Stressreaktionen können die Folgen sein. Auch in solchen Fällen bietet die Opferschutzorganisation WEISSER RING ehrenamtliche Hilfe an - von der menschlichen Ansprache über Hilfe bei tatbedingten Notlagen bis hin zu Terminen bei der Polizei oder vor Gericht.

Opfertelefon: 116 006 (bundesweit, kostenfrei, anonym)

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Landeskriminalamt Schleswig-Holstein
Carola Jeschke
Telefon: 0431/160-40130
E-Mail: Presse.Kiel.LKA@Polizei.LandSH.de

07.08.2026 – 11:57

POL-IZ: 260807.2 Krempe: 600 Liter Diesel aus Arbeitsmaschinen entwendet

Krempe (ost)

Zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen haben Unbekannte auf einer Baustelle in Krempe eine große Menge Dieselkraftstoff aus verschiedenen Arbeitsmaschinen gestohlen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Der Diebstahl ereignete sich zwischen Mittwoch, 18:00 Uhr, und Donnerstag, 06:30 Uhr, auf einer Baustelle in der Straße Borsflether Wisch. Am Donnerstagmorgen entdeckte der Bauleiter, dass aus drei Arbeitsmaschinen Kraftstoff entwendet worden war.

Nach bisherigen Erkenntnissen haben die Diebe insgesamt etwa 600 Liter Diesel erbeutet. Die Polizei führt Ermittlungen wegen des Verdachts auf Diebstahl durch.

Personen, die verdächtige Aktivitäten oder Fahrzeuge in der Nähe der Baustelle beobachtet haben oder Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Krempe unter 04824 8719400 zu melden.

Björn Gustke

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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe

Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de

07.08.2026 – 11:31

POL-IZ: 260807.1 Itzehoe: Polizei nimmt zwei Tatverdächtige nach Raub vorläufig fest

Itzehoe (ost)

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag griffen zwei Männer in Itzehoe einen 22-jährigen Mann an, verletzten ihn schwer und beraubten ihn anschließend. Die Polizei nahm beide Verdächtigen noch in derselben Nacht vorläufig fest.

Erkenntnissen zufolge kam es gegen 02:45 Uhr in der Mühlenstraße zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem 22-jährigen Opfer und zwei Männern im Alter von 19 und 21 Jahren aufgrund persönlicher Streitigkeiten. Die Verdächtigen hielten den Geschädigten fest, während einer von ihnen ihm ins Gesicht schlug. Danach nahmen sie den Autoschlüssel des Opfers aus seiner Hosentasche und flüchteten.

Der Verletzte rief selbst die Polizei. Bei den Fahndungsmaßnahmen stellte sich heraus, dass die Kennzeichen seines Fahrzeugs gestohlen worden waren. Der 22-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Die Einsatzkräfte nahmen die beiden deutschen Verdächtigen im Alter von 19 und 21 Jahren noch in derselben Nacht vorläufig fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie heute Morgen aufgrund fehlender Haftgründe wieder freigelassen.

Die Kriminalpolizei Itzehoe ermittelt wegen des Verdachts des Raubes und Diebstahls.

Anna Albrink

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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe

Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de

07.08.2026 – 11:22

POL-HL: HL-St. JürgenVerkehrsunfall am Berliner Platz: PKW prallt auf Motorrad

Lübeck (ost)

Am Donnerstagabend (06.08.2026) kollidierten im Zufahrtsbereich des Kreisverkehrs Berliner Platz in Lübeck St. Jürgen ein VW Polo und ein Motorrad. Es gab keine Verletzten. Aufgrund der starken Verkeilung des Motorradhecks in der Fahrzeugfront des Polos gestalteten sich die Bergungsarbeiten schwierig. Die Zufahrt zum Kreisverkehr von der Possehlstraße musste für etwa eine Stunde gesperrt werden, der Verkehr wurde über die Welsbachstraße umgeleitet.

Um 19.00 Uhr fuhr ein 25-jähriger Mann aus Lübeck mit seinem weißen VW Polo auf der linken der beiden Fahrspuren der Possehlstraße in Richtung des Kreisverkehrs Berliner Platz. Ein vor dem Polo fahrender Motorradfahrer bremste aufgrund eines Passanten, der den Fußgängerüberweg an der Einmündung des Kreisverkehrs überquerte. Dadurch fuhr der Polo auf das Heck der Yamaha auf.

Aufgrund des Zusammenstoßes verkeilten sich Teile des Rahmens und des Hinterrades in der Fahrzeugfront des Polos. Anfangs ließ sich die Yamaha nicht vom VW trennen. Die Mitarbeiter des gerufenen Abschleppdienstes schafften es jedoch, den Polo mit zwei Abschleppwagen anzuheben und das Motorrad aus der Front zu ziehen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens der nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge ist noch unbekannt.

Um 20.00 Uhr war die Unfallstelle geräumt und die Fahrbahn wieder frei.

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

07.08.2026 – 11:16

POL-SE: 20260807.1 - Bilsen/Itzehoe: Folgemeldung1: Fahndung nach Tatverdächtigen nach Trickdiebstahl

Bilsen (ost)

Nach einem Trickdiebstahl an einer älteren Dame in Bilsen im März, suchte die Polizei öffentlich nach einem möglichen Täter anhand eines Fotos. Die Rentnerin wurde damals unter einem Vorwand bestohlen. Nun hat sich die Person auf dem Foto über einen Anwalt bei der Polizei gemeldet.

Nachdem die Polizei öffentlich nach einem Mann gesucht hat, der eine Anzeige in einer Zeitung aufgegeben haben soll, ist die Identität nun bekannt. Der Mann auf dem Foto ist ein 23-jähriger aus Kiel. Er soll eine Anzeige für ein Akkordeon in einer Zeitung geschaltet haben.

Es soll später zu einer Übergabe des Instruments in Bilsen gekommen sein, bei der zwei Täter eine Rentnerin abgelenkt und eine Geldkassette gestohlen haben. Die Beteiligung des Mannes an den Vorfällen in Bilsen und/oder im Kreis Steinburg wird im laufenden Ermittlungsverfahren geklärt.

Wir bitten darum, das Lichtbild aus unserer Erstmeldung (https://t1p.de/txm9y) zu löschen.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 04551 ? 884-2020
E-Mail: oea.badsegeberg.pd@polizei.landsh.de

07.08.2026 – 08:22

POL-NMS: 260807-1-PD NMS-Königspython am Kanalufer in Rendsburg gefunden

Rendsburg (ost)

Am gestrigen Nachmittag führten Beamte des Polizeireviers Rendsburg einen ungewöhnlichen Einsatz durch. An der Ufer des Kanals in Rendsburg wurde eine Königspython entdeckt.

Am 06.08.2026, gegen 16:00 Uhr wurde der Polizei von einem Spaziergänger eine große Schlange gemeldet, die nicht heimisch aussah. Die Kollegen machten sich sofort auf den Weg, obwohl sie nicht besonders zuversichtlich waren, eine exotische Schlange zu finden.

Am Kanalufer waren sie jedoch überrascht, denn dort bewegte sich tatsächlich eine große Schlange, nämlich eine 1,50 Meter lange Königspython. Die Schlange wurde eingefangen und dann an die Mitarbeiter des Tierheims übergeben.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Herkunft der Schlange aufgenommen. Es wird auch geprüft, ob das Tier absichtlich und illegal ausgesetzt wurde. Personen, die Hinweise zur Herkunft des Tieres geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04331-208-0 bei der Polizei in Rendsburg zu melden.

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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle

Telefon: 04321-945 2222

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

nf24