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Aktuelle Blaulichtmeldungen am 15.02.2026 in Schleswig-Holstein

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 15.02.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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15.02.2026 – 20:39

FW-PI: Kreisjugendfeuerwehr: Viele Aktionen, engagierte Jugendliche und leider drei Vakante Posten

Pinneberg (ost)

Tornesch-Ahrenlohe¬ ¬- Zwei verdiente Feuerwehrmänner sind aus dem Kreisjugendfeuerwehrausschuss des KFV Pinneberg ausgeschieden: der bisherige stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Jan Sudeck und Volker Tanck als Fachwart Bildung traten während der Jahreshauptversammlung am Sonnabend (14. Februar) nicht erneut zur Wiederwahl an. Sudeck aber bleibt dem KJFA erhalten. Zusammen mit Nicolas Zemke, Asmus Marquard und Jonas Sommer bildet er den Fachbereich Bildung. Einen gewählten Fachwart hat das Quartett vorerst nicht. Während der Versammlung hatte sich für dieses Amt ebenso wie für den Fachwart Öffentlichkeitsarbeit und den Fachwart Schriftführung kein Kandidat gefunden. Der bisherige Schriftführer Jan Heitmann (FF Prisdorf) beerbt seinen Namensvetter Jan Sudeck als Stellvertreter von Kreisjugendfeuerwehrwartin Gerlinde Langeloh. Zur Beisitzerin wurde Silke Bade aus Heidgraben gewählt. Langeloh konstatierte angesichts der nicht zu leugnenden Lücken im KJFA: "Im Moment weiß ich nicht, wie wir die Aufgaben bewältigen sollen und ob wir überhaupt noch Entscheidungen im Kreisjugendfeuerwehrausschuss treffen dürfen. Für unsere Jugendfeuerwehren wird dies bedeuten, dass wir nicht alles so umsetzen können wie in der Vergangenheit." Sie und Kreiswehrführer Stefan Mohr hatten zuvor darum geworben, sich für die offenen Posten zur Wahl zu stellen. Dabei mangelt es nicht an Engagement - erst recht nicht bei den Jugendlichen. Der neue Kreisjugendgruppenleiter Fin Giese von der JF Kummerfeld und sein Stellvertreter Maximilian Wiek von der JF Uetersen hatten bei ihren Wahlen jeweils mehrere Gegenkandidaten. Zudem ernannte in Abwesenheit Nick Bahlke zum Leiter des Fachbereichs Bildung und Anika Bohm für den Bereich Jugendschutz. In den Jugendfeuerwehren im Kreis Pinneberg sind aktuell 538 Jungs und 288 Mädchen aktiv. Die einzige Kinderfeuerwehr in Tangstedt zählt 41 Mitglieder. Betreut werden sie von 261 Frauen und Männer. 49 Jugendliche sind im vergangenen Jahr in die Einsatzabteilungen der Feuerwehren übernommen worden. 90 Mädchen und Jungen aus 17 Jugendfeuerwehren haben 2025 die Leistungsspange erworben. Zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres zählte Gerlinde Langeloh das Pfingstzeltlager in Rellingen, den Kreisjugendfeuerwehrtag in Kölln-Reisiek und den Aktionstag im Hansapark Sierksdorf. Sie bedankte sich bei der Sparkasse Südholstein für den Sparkassenfonds, aus dem 7500 Euro ausgeschüttet worden waren. "Davon wurden Anschaffungen getätigt, die wesentlich für die Ausrichtung unserer Events sind." Unter den Gästen der Jahreshauptversammlung in der FTZ Tornesch-Ahrenlohe waren Kreispräsident Helmuth Ahrens (CDU), der CDU-Bundestagsabgeordnete Daniel Kölbl aus Tornesch, der stellvertretende Landesjugendfeuerwehrwart Thorsten Weber, Jens Brümmerstedt (Kreisjugendwart Dithmarschen), mehrere Kreistagsabgeordnete, Michael Sommer vom Kreisjugendring Pinneberg sowie Justus Reichelt, Sascha Peters und Hanna Hamann vom THW Barmstedt sowie Kreiswehrführer Stefan Mohr mit mehreren Vorstandsmitgliedern des KFV Pinneberg. Besonders herzlich begrüßte Langeloh ihre Amtsvorgänger Gerd Siemsen, Wilfried Vater, Ernst-Niko Koberg Kreispräsident Ahrens nannte Versammlung als gute Gelegenheit, einmal innezuhalten und Danke zu sagen. "Wenn wir über die Jugendfeuerwehr sprechen, sprechen wir nicht nur über die Ausbildung. Wir sprechen über einen zentralen Baustein unseres Gemeinwesens." Sicherheit entstehe nicht erst im Einsatz, sie entstehe viel früher - und genau da komme die Jugendfeuerwehr ins Spiel. "Demokratie, Entscheidungen gemeinsam zu treffen, Verantwortung zu übernehmen", nannte Ahrens ebenso als Aspekte wie "gelebte Integration, gelebte Teilhabe." Auch Kreiswehrführer Stefan Mohr betonte diese Werte, die die Jugendlichen lebten. "Ihr seid die Zukunft unseres Feuerwehrwesens und ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Gemeinwesens", sagte er. Wichtige Termine 2026 19.09.: Lehrgang Jugendschutz und Prävention im Kreis Pinneberg/FTZ 29.08.: Aktionstag im Heidepark Soltau

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Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
Kreispressewart
Michael Bunk
Telefon: 04120 8254 700
E-Mail: presse@kfv-pinneberg.org

15.02.2026 – 16:48

POL-KI: 260215.1 Kiel: Fußballeinsatz anlässlich des Heimspiels KSV Holstein Kiel vs. FC Schalke 04

Kiel (ost)

Heute wurde das Fußballspiel zwischen KSV Holstein Kiel und FC Schalke 04 im ausverkauften Holstein-Stadion ausgetragen.

Am Morgen kamen die Gästefans größtenteils mit der Bahn an. Die Schalker Anhänger haben alle verfügbaren Tickets genutzt und sind zahlreich an die Kieler Förde gereist. Es gab nur wenige Verkehrsprobleme in der Stadt aufgrund der Anreise der Gästefans. Diese wurden nach ihrer Ankunft mit der Bahn in Shuttlebussen zum Stadion gebracht.

Der Spielverlauf verlief größtenteils ohne Zwischenfälle. In der zweiten Halbzeit kam es zu einem Vorfall einer Sachbeschädigung im Stadion durch einen Gastfan. Die Polizei hat eine entsprechende Strafanzeige gefertigt. Nach dem Spiel versuchte ein Schalke-Fan, eine Absperrung zu überwinden, um offensichtlich als Flitzer auf das Spielfeld zu gelangen. Die Einsatzkräfte hinderten den bekleideten Mann daran und erstatteten Anzeige wegen Hausfriedensbruch. Die Gästefans verließen das Stadion anschließend ohne weitere Vorkommnisse. Die Polizei überwachte die Nachspielphase, die insgesamt ohne Zwischenfälle verlief.

Aufenthaltsverbote gegen Gewalttäter

Vor den letzten Fußballspielen von Holstein Kiel hat die Polizei insgesamt drei Aufenthaltsverbote gegen Personen ausgesprochen und Gefährderansprachen durchgeführt. Diese Maßnahmen sind eine Reaktion auf Gewalttaten, die nicht im Zusammenhang mit dem heutigen Spiel standen, aber von gewaltbereiten Fußballgruppierungen begangen wurden.

Die Polizeidirektion Kiel reagiert konsequent gegen solche Gewalttäter. Unsere Maßnahmen dienen dem Schutz friedlicher Fußballfans und aller Bürger. Die Polizei wird auch zukünftig bei ähnlichen Vorfällen konsequent präventive Maßnahmen ergreifen, um Gewalttaten frühzeitig zu verhindern.

Rechtsgrundlage:

Die angeordneten Aufenthaltsverbote beruhen auf § 201 des Landesverwaltungsgesetzes von Schleswig-Holstein (Platzverweise, Aufenthalts- und Betretungsverbote). Gefährderansprachen werden im Rahmen der allgemeinen Gefahrenabwehr gemäß dem Landesverwaltungsgesetz durchgeführt.

Bilanz:

Der Einsatzleiter Polizeirat Carsten Ebsen zeigte sich zufrieden mit dem Ablauf des Einsatzes beim Fußballspiel und dankte den Einsatzkräften für ihre reibungslose und professionelle Arbeit. Auch die Zusammenarbeit mit der Bundespolizei im Hinblick auf die Gästefans hat sich erneut bewährt. Daher geht der Dank auch an die Einsatzkräfte der Bundespolizei.

Stephanie Lage / Mathias Stöwer Polizeidirektion Kiel

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Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

14.02.2026 – 23:29

FW-Kiel: Abschlussmeldung - Feuer mit Menschenleben in Gefahr

Kiel (ost)

Am späten Samstagabend, gegen 20:08 Uhr, erreichte die Integrierte Regionalleitstelle (IRLS) Mitte mehrere Notrufe, in denen die Anrufer eine starke Rauchentwicklung und Flammenbildung aus einer Wohnung im 3. Stock eines Mehrfamilienhauses am Einkaufszentrum "Sophienhof" meldeten.

Während sich die ersten Einsatzkräfte auf dem Weg befanden, berichteten weitere Anrufer von einer möglichen Person in der betroffenen Wohnung.

Die Erkundung der Einheitsführerin vor Ort ergab eine dramatische Situation: Es wurde ein ausgedehnter Wohnungsbrand im 3. Stock bestätigt. Laut den Betroffenen vor Ort wurden mehrere Menschen im bereits teilweise stark verrauchten Gebäude am Sophienblatt (Kiel) vermisst. Daraufhin wurde das Einsatzstichwort erhöht und zusätzliche Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zur Einsatzstelle entsandt.

Mit mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz im Gebäude wurde sowohl mit der Brandbekämpfung und Menschenrettung in der Brandwohnung als auch mit der Kontrolle der stark verrauchten Stockwerke über der Brandetage begonnen. Gleichzeitig wurden zwei Drehleitern positioniert und mehrere Personen über diese gerettet.

In der betroffenen Wohnung fanden die vorgehenden Trupps eine Person, für die jedoch jede Hilfe zu spät kam. Es handelte sich laut Polizeiangaben um einen 81-jährigen Mann.

Die Brandbekämpfung war erfolgreich, aber der Einsatz dauerte noch mehrere Stunden, da aufgrund des starken Raucheintrags in die oberen Stockwerke mehrere Wohnungen, teilweise gewaltsam, geöffnet, kontrolliert und belüftet werden mussten.

Zwei Personen wurden leicht verletzt durch Rauchgasintoxikationen. Nach einer Behandlung vor Ort erfolgte kein Transport in Krankenhäuser.

Während die Brandwohnung nicht bewohnbar ist, konnten die anderen Bewohner des Gebäudes nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren.

Insgesamt waren ca. 60 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr (Haupt-, Ost-, Nordfeuerwache, Führungsdienst), der Freiwilligen Feuerwehren Russee, Gaarden, Wellsee und Dietrichsdorf, des Rettungsdienstes, der Polizei und der Stadtwerke Kiel im Einsatz. Ein Bus der KVG wurde für betroffene Personen bereitgestellt. Die verwaisten Wachen der Berufsfeuerwehr wurden während des Einsatzes von ehrenamtlichen Kräften der Freiwilligen Feuerwehren Suchsdorf, Moorsee und Rönne besetzt.

Derzeit finden letzte Aufräumarbeiten an der Einsatzstelle statt, bevor die Polizei die Einsatzstelle für weitere Ermittlungen zur Brandursache übernimmt.

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Medien-Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Kiel
Lagedienstführer
Telefon: 0431 / 5905 - 0
Fax: 0431 / 5905 - 147
https://www.kiel.de/de/gesundheit_soziales/feuerwehr/index.php

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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