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Aktuelle Blaulichtmeldungen am 17.06.2026 in Schleswig-Holstein

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 17.06.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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17.06.2026 – 20:46

FW-RZ: Zwei Katzen bei Dachstuhlbrand in Siebenbäumen gerettet.

Ratzeburg (ost)

Siebenbäumen / Mittwoch, 17. Juni.

Um etwa 13:00 Uhr, bei warmem Wetter, brach in einem Einfamilienhaus in der Gemeinde Siebenbäumen ein Feuer im Dachstuhl aus. Die Familie, die in dem Haus lebte, konnte sich selbst, ihre zwei Hunde und eine ihrer drei Katzen retten. Wo sich die anderen beiden Katzen befanden, war zunächst unklar.

Die ersten Rettungskräfte versuchten sofort, mit zwei Atemschutztrupps das Feuer von innen zu bekämpfen. Dafür mussten sie durch den dichten Rauch ins Obergeschoss vordringen. Nach kurzer Zeit brach einer von ihnen durch den Fußboden, konnte aber einen Sturz gerade noch verhindern.

Aus Sicherheitsgründen wurde der Rückzug befohlen und die Brandbekämpfung musste von außen erfolgen. Die Drehleiter aus Bad Oldesloe war dabei hilfreich, kam aber nicht nah genug an die Brandherde heran, wie die Drohne aus Sandesneben deutlich zeigte. Die Flammen flackerten immer wieder unerwartet auf, weshalb ein Bagger hinzugezogen wurde. Ein Fachberater des THW koordinierte diesen Teil des Einsatzes.

Kurz bevor der Bagger eingesetzt wurde, wurden die beiden vermissten Katzen hinter einem Fenster entdeckt. Sie wurden von einem weiteren Atemschutztrupp eingefangen und, obwohl gestresst, äußerlich unverletzt, in einem Käfig aus dem Gebäude gebracht.

Mehr als 100 Rettungskräfte, darunter Feuerwehren aus den Kreisen Herzogtum Lauenburg/Stormarn, Rettungsdienste und die Polizei, waren vor Ort.

Niemand wurde ernsthaft verletzt, aber ein Feuerwehrmann erlitt aufgrund der hohen Temperaturen einen leichten Kreislaufzusammenbruch. Ein anderer erlitt leichte Schürfwunden am Bein, als er durch den Boden des Obergeschosses brach. Beide wurden sofort vom Rettungsdienst versorgt.

Der Einsatz endete gegen 20 Uhr.

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Kreisfeuerwehrverband Hzgt. Lauenburg
Thomas Grimm
Telefon: 0160/1188910
E-Mail: presse(at)kats-rz.de

17.06.2026 – 15:34

POL-SE: 20260617.5 - Pinneberg - Rehbock gerissen - Rehkitz gehetzt - Polizei sucht Zeugen zu zwei Fällen von Jagdwilderei

Pinneberg (ost)

Am Montag (15.06.2026) wurden von Mitgliedern der Jagdgenossenschaft Pinneberg-Süd zwei Fälle von Wilderei entdeckt. Ein toter Rehbock wurde im Jappopweg in Waldenau gefunden. In der Nähe der ehemaligen Kaserne im Eggerstedter Weg wurde außerdem ein totes Rehkitz gemeldet.

Um 08:00 Uhr entdeckte ein berechtigter Jäger den toten Rehbock in Waldenau. Es scheint, dass das Tier von einem Hund gerissen wurde, da es Verletzungen am Hals aufweist.

Kurz darauf wurde der Polizei ein totes Rehkitz im Eggerstedter Weg gemeldet. Das Jungtier hatte äußerlich keine Verletzungen. Es scheint, dass es nach Kontakt mit einem fremden Tier von seiner Mutter verstoßen wurde und letztendlich verhungert ist. Dies geschieht typischerweise bei einer Hetzjagd durch einen Hund.

Die Umweltermittlungsabteilung beim Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Elmshorn hat Ermittlungsverfahren wegen Wilderei und Verstößen gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.

Derzeit gibt es keine Hinweise auf die Täter der Straftaten.

Die Ermittler bitten um Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen in der Nähe des Tatorts.

Hinweise zu den Taten werden unter der Rufnummer 04121 / 4092-0 entgegengenommen.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Niklas Stäß
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: niklas.staess@polizei.landsh.de

17.06.2026 – 14:48

POL-SE: 20260616.4 - Norderstedt - FOLGEMELDUNG 1: Zeugen nach versuchtem Tötungsdelikt gesucht

Norderstedt (ost)

In der Nacht vom 15.06. auf den 16.06.2026 (Montag auf Dienstag) wurde ein 20-jähriger Mann in Norderstedt mit zwei Messerstichen lebensgefährlich verletzt. Die genauen Umstände waren zunächst unklar. Ein 16-Jähriger stellte sich jedoch der Polizei und gestand die Tat.

Nachdem ein 16-jähriger Deutscher aufgrund unserer Meldung (https://t1p.de/9bury) und des daraus resultierenden Drucks der Medien zusammen mit einer Angehörigen und einem Betreuer zur Polizei ging, gab er die Tat zu. Es scheint, dass ein vorheriger Streit unter Jugendlichen der Hintergrund für die Tat war.

Derzeit werden weitere polizeiliche Maßnahmen ergriffen und Zeugen befragt. Der 20-Jährige schwebt mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr. Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen, die Informationen über den vorherigen Streit und die darauffolgende gewaltsame Auseinandersetzung machen können.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040 - 528060 mit der Kriminalpolizeistelle in Norderstedt in Verbindung zu setzen.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 04551 ? 884-2020
E-Mail: oea.badsegeberg.pd@polizei.landsh.de

17.06.2026 – 14:43

POL-HL: Lübeck - St. Lorenz NordVerkehrskontrolle im Rahmen der europaweiten Aktionswoche "Alcohol & Drugs" - Zahlreiche Verstöße festgestellt

Lübeck (ost)

Während einer festen Verkehrskontrolle des 2. Polizeireviers Lübeck im Rahmen der europaweiten ROADPOL-Aktionswoche (European Roads Policing Network) wurden am Montag (15.06.2026) zahlreiche Verkehrsverstöße festgestellt. Die Kontrolle fand in der Einsiedelstraße im Lübecker Stadtteil St. Lorenz Nord statt.

Am Montag (15.06.2026) führten Polizeibeamtinnen und -beamte des 2. Polizeireviers Lübeck von 10:00 bis 18:00 Uhr eine feste Verkehrskontrolle in der Lübecker Einsiedelstraße durch. Diese Aktion war Teil der europaweiten ROADPOL-Aktionswoche "Alcohol & Drugs", bei der etwa 200 Fahrzeuge überprüft wurden. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte vom Kommunalen Ordnungsdienst der Hansestadt Lübeck, dem Zollamt Lübeck und dem Ortsverband Lübeck des Technischen Hilfswerks. Insgesamt waren 27 Personen an der Kontrolle beteiligt.

Die Kontrollstelle wurde für den Verkehr eingerichtet, der in Richtung Eric-Warburg-Brücke unterwegs war. Das Hauptziel war es, Fahrten unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten zu erkennen.

Während der Kontrolle identifizierten die Einsatzkräfte drei Fahrzeugführer, bei denen der Verdacht bestand, dass sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen. In zwei Fällen war der Vortest positiv auf THC, in einem weiteren Fall wurden THC und Amphetamin nachgewiesen. Darüber hinaus fanden die Beamten in diesem Fahrzeug eine kleine Menge Amphetamine, die beschlagnahmt wurde.

Ein anderer Fahrzeugführer roch nach Alkohol. Ein anschließender Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,28 mg/l, was etwa 0,56 Promille im Blut entspricht.

Bei einem Mitfahrer wurde eine geringe Menge Kokain entdeckt. Gegen die betreffende Person wurde ein Ermittlungsverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Insgesamt drei Fahrzeugführer waren ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs. Darunter war ein polnischer Fahrer, dem die Fahrerlaubnis bereits vor Jahren entzogen wurde. Außerdem wurde der Fahrer eines Kleinkraftrades kontrolliert, der nicht die erforderliche Fahrerlaubnisklasse hatte.

Ein weiterer Fahrzeugführer verhielt sich besonders auffällig, indem er bei Erkennen der Kontrollstelle im stockenden Verkehr wendete und versuchte, der Kontrolle zu entkommen. Das Fahrzeug wurde von einem nachfolgenden Einsatzfahrzeug eingeholt und überprüft. Es stellte sich heraus, dass dem Fahrer im April 2026 die Fahrerlaubnis aufgrund von acht Punkten im Fahreignungsregister entzogen wurde. Der Führerschein wurde entsprechend eingezogen.

Bei einem Fahrzeugführer fanden die Beamten einen in der Fahrertür griffbereit aufbewahrten Teleskopschlagstock sowie ein Einhandmesser. Entsprechende Maßnahmen und Verfahren nach dem Waffenrecht wurden eingeleitet.

Neben der Einleitung strafrechtlicher Ermittlungsverfahren ahndeten die Einsatzkräfte eine Vielzahl von Verkehrsordnungswidrigkeiten. In 13 Fällen war der Sicherheitsgurt nicht angelegt, sieben Fahrzeugführer benutzten während der Fahrt unrechtmäßig ein Mobiltelefon. Weitere 91 Verstöße wurden im Bereich anderer Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt. Dazu gehörten Fahrzeuge mit erloschener Betriebserlaubnis, mangelhafter Bereifung, fehlenden Kindersitzen, unzureichender Ladungssicherung von Hunden sowie einer Gasflasche als Gefahrgut. Allein für den letzten Verstoß ist ein Bußgeld von 500 Euro möglich.

Außerdem wurden Verstöße aufgrund der Nutzung einer Blitzer-Warn-App, einer abgelaufenen Hauptuntersuchung, fehlender Fahrzeugdokumente sowie einer nicht rechtzeitig gemeldeten Führerscheinabnahme festgestellt. In 42 Fällen führten Verkehrsteilnehmer das vorgeschriebene Warn- oder Erste-Hilfe-Material nicht mit.

Ein Fahrzeug wurde wegen des Verdachts einer Manipulation an der Abgasanlage zur weiteren technischen Begutachtung einem Sachverständigen übergeben. Die Einsatzkräfte stellten auch fest, dass eine kontrollierte Person zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war. Außerdem gab es Hinweise auf Schwarzarbeit bei drei polnischen Staatsangehörigen. Diese Informationen wurden an die zuständigen Behörden weitergeleitet.

Die kontrollierten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer reagierten größtenteils positiv auf die Kontrollmaßnahmen. Viele zeigten Verständnis für die Kontrollen und deren Ziel, die Verkehrssicherheit zu verbessern und die Risiken von Alkohol- und Drogenfahrten zu verringern.

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Philipp Jagelle - Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2005
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

17.06.2026 – 14:28

POL-SH-AFB: Feierliche Ernennung von 42 Polizeiobermeisterinnen und Polizeiobermeistern

Eutin (ost)

Am Freitag, dem 19. Juni 2026, findet auf Gut Hasselburg in Altenkrempe die feierliche Ernennung von 42 Polizeiobermeisterinnen und Polizeiobermeistern statt. Der Beginn der Veranstaltung ist um 11:00 Uhr in der Scheune des Anwesens (Allee 4, 23730 Altenkrempe).

Die Polizeibeamtinnen und -beamten, die ihre Ausbildung im Februar 2024 begonnen haben, werden zukünftig an verschiedenen Dienststellen der Landespolizei Schleswig-Holstein tätig sein. Sie werden bei der Feier von ihren Familien und Angehörigen begleitet.

Die Festrede wird von Staatssekretär Dr. Sönke Schulz aus dem Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holsteins gehalten. Des Weiteren wird die Landespolizeidirektorin Dr. Maren Freyher ein Grußwort an die Anwesenden richten.

Wir laden Journalistinnen und Journalisten herzlich dazu ein, an dieser speziellen Veranstaltung teilzunehmen und darüber zu berichten. Bitte melden Sie sich bis zum 19. Juni 2026 um 08:00 Uhr über die angegebenen Kontaktdaten an.

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Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die
Bereitschaftspolizei Schleswig-Holstein
Daniela Lauf
Telefon: 04521 81 11105
E-Mail: sb11.eutin.pdafb@polizei.landsh.de

17.06.2026 – 12:43

POL-IZ: 260617.2 Itzehoe: Autofahrer unter Drogeneinfluss gestoppt

Itzehoe (ost)

Am 16.06.2026 um 22:35 Uhr stoppten Polizeibeamte ein kleines Auto in der Lindenstraße in Itzehoe. Bei der Kontrolle bemerkten die Einsatzkräfte starken Geruch von Cannabis im Inneren des Fahrzeugs. Der Fahrer bestritt jeglichen Drogenkonsum. Während des Tests zur Feststellung der Fahrtüchtigkeit des 26-jährigen Fahrers erhärteten sich die Verdachtsmomente, dass er das Fahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt hatte. Ein daraufhin durchgeführter Drogentest war entsprechend positiv. Die Polizei ordnete die Entnahme einer Blutprobe des Mannes aus dem Umland von Itzehoe an. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Der Betroffene wird sich wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss verantworten müssen.

Jochen Zimmermann

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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe

Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de

17.06.2026 – 12:01

POL-RZ: Unfallfahrer flüchtet und verunfallt wenig später erneut

Ratzeburg (ost)

17.06.2026 | Bezirk Stormarn | 16.06.2026 - Großhansdorf

Am Dienstagnachmittag soll es zu einem Verkehrsunfall an der Kreuzung zwischen der Sieker Landstraße und dem verlängerten Ostring in Großhansdorf gekommen sein. Ein Fahrer soll zunächst geflohen sein und nur wenige Kilometer weiter erneut in einen Unfall verwickelt worden sein.

Ein 64-jähriger Fahrer eines London TX-Autos soll gegen 14:00 Uhr an der roten Ampel in der Sieker Landstraße auf der Linksabbiegerspur gestanden haben, da er vorhatte, links auf den Verlängerten Ostring abzubiegen. Ein nachfolgender Fahrer eines VW-Crafters soll angeblich in den Gegenverkehr geraten und über eine Sperrfläche gefahren sein, um links zwischen einer Verkehrsinsel und dem London TX-Fahrzeug vorbeizufahren. Dabei soll das Auto des 64-jährigen Fahrers aus dem Kreis Herzogtum-Lauenburg berührt und erheblich beschädigt worden sein. Nach einem kurzen Austausch zwischen den Unfallbeteiligten soll der VW-Fahrer den Unfallort unerlaubt verlassen haben, in Richtung Ahrensburg.

Seine Fahrt soll jedoch nicht weit gegangen sein. Nur wenige Kilometer weiter soll das Fahrzeug in der Hansdorfer Landstraße in Großhansdorf von der Straße abgekommen und mit einem Baum kollidiert sein. Der 42-jährige deutsche Fahrer aus dem Kreis Segeberg soll dabei leichte Verletzungen erlitten haben und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme vor Ort bemerkten die Beamten Alkoholgeruch beim 42-Jährigen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,28 Promille. Nun musste er einer Blutprobe zustimmen. Sein Führerschein wurde eingezogen.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

17.06.2026 – 11:33

BPOL-KI: Verletzter Bussard aus Gleis im Kieler Hauptbahnhof gerettet.

Kiel (ost)

Am Dienstagabend haben zwei Bundespolizistinnen einen verletzten Bussard im Gleis am Kieler Bahnhof entdeckt. Sie konnten ihn sicher aus dem Gleisbereich retten und ihn dann an eine Tierauffangstation übergeben.

Um 15:30 Uhr am 16.06.2026 waren zwei Polizistinnen der Bundespolizeiinspektion Kiel auf Streife im Kieler Hauptbahnhof unterwegs, als sie einen Greifvogel im Gleis 6a kurz vor dem Prellbock bemerkten. Der Vogel schien verletzt zu sein und konnte nicht selbstständig wegfliegen. Möglicherweise war der tagaktive Jäger auf der Suche nach Nahrung entweder mit einem einfahrenden Zug kollidiert oder war desorientiert gegen den Prellbock geflogen. Die Streife sorgte für Sicherheit und rettete den Greifvogel aus der Gefahrenzone. Anfangs schien der Vogel keine offensichtlichen Verletzungen zu haben. Nachdem der ungewöhnliche Einsatz festgehalten wurde, wurde der Greifvogel um 16:30 Uhr an eine Wildtierauffangstation übergeben. Eine erste Untersuchung deutete auf einen gebrochenen Flügel hin.

Für Rückfragen:

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Bundespolizeiinspektion Kiel
Pressestelle
André Fischer
Telefon: 0431/ 980 71 - 119
E-Mail: presse.kiel@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als
Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer
übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern
sowie auf Nord- und
Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter
Polizei- und Verwaltungsbeamte
sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und
weiterer Rechtsvorschriften
im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an
den Grenzen, auf
Bahnanlagen und auf See.

Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel,
Rostock, Stralsund und Pasewalk
sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und
die Kräfte der Mobilen
Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den
Bundespolizeiinspektionen See in
Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen
Kriminalitätsbekämpfung im
Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und
Trainingszentrum, verfügt die
Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine
maritime Einsatzkomponente.

Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die
Seegrenze (EU-Außengrenze),
maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee
mit modernen und
leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie
unter www.bundespolizei.de.

17.06.2026 – 11:03

POL-HL: OH-Oldenburg/ HolsteinVerdacht der Trunkenheit: Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 3,6 Promille

Lübeck (ost)

Nach einem Hinweis eines Augenzeugen trafen Polizeibeamte am Dienstagabend (16.06.2026) in Oldenburg/Holstein einen stark alkoholisierten Mann an. Er wird verdächtigt, sein Fahrzeug unter Alkoholeinfluss im Stadtgebiet von Oldenburg gefahren zu haben. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von über 3,6 Promille. Der Ostholsteiner musste seinen Führerschein noch vor Ort abgeben. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Um 20:30 Uhr erhielten die Polizeibeamten der Station in Oldenburg/Holstein einen Anruf von einem Zeugen. Dieser hatte den Fahrer eines Hyundai PKW auf einem Tankstellengelände in der Berliner Eck Straße bemerkt. Der Fahrer des Hyundais soll alkoholische Getränke vor Ort gekauft und dann mit seinem Auto weggefahren sein.

Kurz darauf trafen die alarmierten Beamten den 40-jährigen Fahrer des Hyundais im Stadtgebiet von Oldenburg an. Der Ostholsteiner schwankte stark beim Gehen und Stehen. Bei den folgenden Tests zur Überprüfung der Fahrtüchtigkeit zeigte er erhebliche Balanceprobleme. Der anschließende Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von über 3,6 Promille.

Die Beamten leiteten Ermittlungen gegen den Mann wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein. Ein Arzt entnahm ihm zwei Blutproben und sein Führerschein wurde eingezogen. Der Ostholsteiner darf vorerst kein fahrerlaubnispflichtiges Fahrzeug mehr führen.

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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

17.06.2026 – 11:02

POL-IZ: 260617.1 Heide: Sachbeschädigung an Parteibüro

Heide (ost)

Am Abend des 16.06.2026 ereignete sich in Heide eine Sachbeschädigung am Gebäude des Ortsverbands der CDU. Der Täter wurde bei einer sofortigen Fahndung festgenommen. Um 21:30 Uhr meldeten Zeugen eine aktuelle Sachbeschädigung am Gebäude des Ortsverbands der Heider CDU. Ein Mann warf demnach Steine gegen das Gebäude in der Neuen Anlage in Heide und beschädigte dadurch die Eingangstür. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf einen mittleren dreistelligen Betrag. Dank der genauen Beschreibung des Täters gelang es den Einsatzkräften, den späteren Beschuldigten in der Nähe des Tatorts festzunehmen. Der 33-Jährige wurde zur weiteren Bearbeitung zum Polizeirevier Heide gebracht. Während der polizeilichen Maßnahmen und nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden zeigte der Beschuldigte zunehmend auffälliges Verhalten, was schließlich zu seiner Überstellung und Unterbringung im WKK Heide führte.

Der entstandene Sachschaden am Gebäude beläuft sich auf einen mittleren dreistelligen Betrag. Der Beschuldigte wird sich in einem Verfahren wegen Sachbeschädigung verantworten müssen.

Jochen Zimmermann

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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe

Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de

17.06.2026 – 09:22

POL-SE: 20260617.3 - Bad Bramstedt - Täterpaar nach Trickdiebstahl festgenommen

Bad Bramstedt (ost)

Am Montag letzter Woche (15.06.2026) haben zwei Täter in einem Supermarkt in Bad Bramstedt einer Frau das Portemonnaie aus der Jackentasche gestohlen. Der Ladendetektiv hat sie dabei beobachtet und vor Verlassen des Geschäfts angesprochen. Er hat die Polizei informiert, die die beiden vorübergehend festgenommen hat. Am nächsten Tag erfolgte eine Verurteilung in einem beschleunigten Verfahren.

Um 09:50 Uhr hat der Ladendetektiv des Discounters in der Hamburger Straße eine junge Frau bemerkt, die sich verdächtig nahe an einer anderen Kundin aufgehalten hat und sie in ein Gespräch verwickelt hat. Kurz darauf ist ein Mann dazugekommen und hat der Dame das Portemonnaie aus der Jackentasche gestohlen.

Noch bevor die junge Frau und ihr Begleiter den Laden verlassen konnten, hat der Detektiv sie angesprochen und ins Büro geführt. Danach hat er die Polizei informiert. Die Beamten haben das Portemonnaie der 67-jährigen Frau beim Mann gefunden und der Besitzerin zurückgegeben. Sie hat den Diebstahl erst an der Kasse bemerkt, als sie ihre Einkäufe bezahlen wollte.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel haben die Beamten die beiden Täter, eine 38-jährige Rumänin und einen 44-jährigen Landsmann, vorübergehend festgenommen. Sie wurden ins Zentralgewahrsam beim Polizeirevier in Bad Segeberg gebracht und dort erkennungsdienstlich behandelt.

Am Dienstagnachmittag (16.06.2026) hat die vorgezogene Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht in Neumünster stattgefunden. Die beiden Beschuldigten wurden jeweils zu Geldstrafen verurteilt und danach wieder freigelassen.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 04551 ? 884-2020
E-Mail: oea.badsegeberg.pd@polizei.landsh.de

17.06.2026 – 08:09

POL-RZ: Schwerer Verkehrsunfall bei Klinkrade

Ratzeburg (ost)

17.06.2026 | Kreis Herzogtum Lauenburg | 16.06.2026 - L92 / Klinkrade

Am Montagnachmittag ereignete sich auf der Landstraße 92 bei Klinkrade ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad. Zwei Personen wurden verletzt, eine davon schwer.

Am 16.06.2026 um 14:35 Uhr soll eine 40-jährige Deutsche mit einem Skoda Auto die L92 von Kastorf kommend in Richtung Labenz gefahren sein. An der Kreuzung Mönkenweg (K77) soll die Autofahrerin aus Herzogtum Lauenburg beabsichtigt haben, links in Richtung Klinkrade abzubiegen. Zur gleichen Zeit soll der 16-jährige deutsche Motorradfahrer, der etwas weiter hinten in der Schlange folgte, versucht haben zu überholen. Aus bisher ungeklärten Gründen kam es dann zur Kollision der beiden Fahrzeuge im Kreuzungsbereich. Beide Fahrer wurden verletzt, der Jugendliche aus Lübeck leicht und die 40-Jährige schwer. Rettungswagen brachten sie beide in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der geschätzte Gesamtschaden dürfte im niedrigen fünfstelligen Bereich liegen.

Die Untersuchungen zur Unfallursache sind noch im Gange.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sophie-Marie Jakobi
Telefon: 04541/809-2012
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

17.06.2026 – 07:51

POL-SE: 20260617.2 - Quickborn - Vorstellung der neuen Polizeistation

Quickborn (ost)

Liebe Journalistinnen und Journalisten,

Vor Kurzem hat die Polizeistation Quickborn ihre neuen Räumlichkeiten in der Marktstraße 1c, 25451 Quickborn bezogen.

Wir möchten Ihnen gerne die Wache zeigen und mit Ihnen ins Gespräch kommen. Daher laden wir Sie herzlich dazu ein, uns am Dienstag, den 23.06.2026, um 11:00 Uhr zu besuchen.

Bitte melden Sie sich bis Freitag, den 19.06.2026, um 16:00 Uhr, unter unserer Email-Adresse oea.badsegeberg.pd@polizei.landsh.de an.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 04551 - 884-2020
E-Mail: oea.badsegeberg.pd@polizei.landsh.de

17.06.2026 – 07:36

POL-NMS: 20260617-1-PDNMS- Mann rast mit über 150 km/h durch den Kanaltunnel

Rendsburg (ost)

Am späten Freitagabend (12.06.2026) entdeckte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Rendsburg ein Auto mit stark überhöhter Geschwindigkeit im Rendsburger Kanaltunnel. Dem Fahrer des Fahrzeugs droht nun eine hohe Geldstrafe sowie ein Fahrverbot.

Schon im Stadtgebiet von Rendsburg fiel ein 40-jähriger VW-Touran-Fahrer durch sein schnelles Fahren auf. Ein Funkstreifenwagen verfolgte das Auto von der Fockbeker Chaussee aus und folgte ihm auf die B 77 in südlicher Richtung.

Auf der Bundesstraße beschleunigte der Fahrer sein Auto zunächst stark. Kurz vor einer festen Geschwindigkeitsmessanlage bremste er plötzlich ab, um dann direkt danach wieder zu beschleunigen. Als das Auto um 23:55 Uhr den Kanaltunnel passierte, wurde eine Spitzengeschwindigkeit von 153 km/h gemessen - erlaubt sind in diesem Bereich 60 km/h.

Die beiden Polizisten konfrontierten den Fahrer bei der anschließenden Kontrolle mit seinem Fehlverhalten und leiteten ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Der VW war mit insgesamt fünf Insassen besetzt.

Der Mann muss nach Abzug der vorgeschriebenen Toleranz nun mit einer Geldstrafe von 600 Euro, zwei Punkten und einem zweimonatigen Fahrverbot rechnen. Die Führerscheinstelle wurde ebenfalls über sein rücksichtsloses Fahrverhalten informiert.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang eindringlich darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit zu den Hauptursachen von Unfällen gehört und das Risiko schwerwiegender Unfälle deutlich erhöht. Neben den straßenverkehrsrechtlichen Sanktionen müssen Raser im Falle eines Unfalls auch mit Regressansprüchen seitens der Kfz-Versicherungen rechnen.

Jens Zeidler, Pressestelle Neumünster

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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle

Telefon: 04321-945 2222

17.06.2026 – 07:30

POL-SE: 20260617.1 - Pinneberg - Zentrale Ansprechstelle LSBTIQ* informiert auch auf der Pinnepride

Pinneberg (ost)

Die "Christopher Street Day" Veranstaltung in Pinneberg fand am Samstag (13.06.2026) unter dem Motto "queer @ work" statt, trotz wechselhaftem Wetter. Etwa 300 Personen nahmen teil und besuchten die Veranstaltung, die um 11:00 Uhr mit Reden auf dem Drosteiplatz begann. Nach einem Umzug durch die Stadt endete die Veranstaltung friedlich mit einer Abschlusskundgebung um 18:00 Uhr. Es kam vereinzelt zu Straßensperrungen.

Aufgrund der regen Diskussionen über die letzten Beiträge berichtet die Polizeidirektion Bad Segeberg erneut über die Teilnahme der zentralen Anlaufstelle LSBTIQ* der Landespolizei Schleswig Holstein beim CSD in Pinneberg. Es bleibt wichtig, die Arbeit und das Thema weiterhin aufzuklären und sichtbar zu machen.

Es steht nicht im Vordergrund, die LSBTIQ*-Community oder spezifische Gruppen herauszustellen. Vielmehr möchten wir allen Bürgern zeigen, dass die Polizei sich für Gleichbehandlung, Toleranz und ein friedliches Zusammenleben einsetzt. Wir setzen ein klares Zeichen gegen Hass und Hetze.

Neben den Ständen von verschiedenen Organisationen gab es in Pinneberg viele Gespräche am Stand der Anlaufstelle, sowohl zu spezifischen Fragen als auch zu allgemeinen polizeilichen Themen. Der regen Austausch wurde von den Besuchern positiv bewertet. Sie bedankten sich bei den Ansprechpersonen für ihre Arbeit, was unsere Beamtinnen und Beamten stellvertretend für alle Polizistinnen und Polizisten im Land gerne entgegennahmen.

Neben den interessanten Gesprächen erfreute sich auch der Streifenwagen der Anlaufstelle erneut großer Beliebtheit bei den Teilnehmern, die sich mit dem Wagen fotografieren ließen.

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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg

Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 04551 ? 884-2020
E-Mail: oea.badsegeberg.pd@polizei.landsh.de

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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