Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 21.06.2024
Aktuelle Blaulichtmeldungen am 21.06.2024 in Schleswig-Holstein

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
POL-SE: Norderstedt - Folgemeldung zur Öffentlichkeitsfahndung - Polizei sucht zusätzlich die Begleitperson der vermissten Kinder
Bad Segeberg (ost)
Die drei Kinder, die aus einem Kinder- und Jugendheim in Harksheide verschwunden sind, sind weiterhin nicht aufzufinden und gelten seit Sonntagabend (16.06.2024) als vermisst.
In der nächsten Meldung vom 20.06.2024 (siehe Link unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/19027/5806073) wurde von der Polizei eine Frau erwähnt, die auf Videoaufnahmen vom Bahnhof Elmshorn möglicherweise mit den drei vermissten Kindern zu sehen ist.
Ein Ausschnitt des Videos wird nun als Foto von der Polizei veröffentlicht. Das Bild zeigt eine junge Frau in einem Tunnel des Bahnhofs Elmshorn in der Nacht zum Montag, den 17.06.2024 um 00:21 Uhr.
Es wird vermutet, dass die abgebildete Person möglicherweise Informationen zum Aufenthaltsort oder Verbleib der drei vermissten Kinder hat. Deshalb bittet die Polizei erneut die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Identifizierung der unbekannten Frau.
Wer kennt die Frau auf dem Bild oder hat sie in Begleitung der drei Kinder am Bahnhof Elmshorn gesehen?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Norderstedt unter der Rufnummer 040-528060-0 oder über den Polizeinotruf 110 entgegen.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Jens Zeidler
Telefon: 04551-884-2022
Handy: 0151-11717416
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de
POL-RZ: Körperverletzung - Zeugen gesucht
Ratzeburg (ost)
19.06.2024 - Geesthacht
Am Mittwochnachmittag gab es in der Rathausstraße in Geesthacht eine Körperverletzung.
Am 19.06.2024, gegen 14:30 Uhr, fuhr ein 9-jähriges Mädchen aus Geesthacht auf dem linken Radweg der Buntenskampstraße, kommend von der Norderstraße, in Richtung Rathausstraße. Als das Mädchen an der Kreuzung Buntenskamp/ Rathausstraße ankam, kam ein älteres Paar auf sie zu. Das Mädchen versuchte, an ihnen vorbeizufahren. Da das Paar jedoch keinen Platz machte, bremste das Mädchen ab und stieß leicht gegen den Fuß der Frau. Daraufhin schlug der ältere Mann dem Kind mit der flachen Hand in den Nacken. Ein Passant sprach den Mann kurz auf sein Verhalten an, ging dann aber weiter. Das Mädchen wurde bei dem Vorfall leicht verletzt. Der Mann ist ungefähr 70 Jahre alt, etwa 1,75m bis 1,80m groß, kräftig und hatte weiße Haare, die nach hinten gekämmt waren. Er trug eine weiße Jeans, ein dunkelblaues T-Shirt mit grünen und roten Streifen sowie eine Sonnenbrille.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Wer hat dem Mädchen geholfen? Wer kann Informationen zu dem Vorfall oder dem älteren Paar geben? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Geesthacht unter der Telefonnummer: 04152/ 8003-0 entgegen.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Holger Meier
Telefon: 04541/809-2010
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
POL-KI: 240621.4 Kiel: Tatverdächtiger nach Angriff auf Frau in Untersuchungshaft (Folgemeldung zu 240620.3)
Kiel (ost)
Ein 54-jähriger Verdächtiger, der in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag eine Frau mit einer ätzenden Flüssigkeit attackierte, wurde heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel einem Richter vorgeführt. Der Richter stimmte dem Antrag zu und erließ einen Haftbefehl wegen schwerer Körperverletzung. Der Mann wurde inhaftiert.
Die Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln weiterhin zu den Motiven und Hintergründen der Tat. Die schwer verletzte Frau wird immer noch im Krankenhaus behandelt. Zu diesem Zeitpunkt können keine weiteren Informationen bekannt gegeben werden.
Michael Bimler / Staatsanwaltschaft Kiel
Matthias Arends / Polizeidirektion Kiel
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
POL-HL: Lübeck - Travemünde-SkandinavienkaiGefahrgutunfall auf dem Skaninavienkai
Lübeck (ost)
Heute Morgen (21.06.2024) ereignete sich im Hafen von Lübeck-Travemünde ein Vorfall mit gefährlichen Gütern. Beim Abladen eines Schiffes sollte ein Tank-Container mit einem Transportfahrzeug auf die Schienen umgeladen werden. Dabei fiel der Container vom Anhänger und kippte um, wodurch die Gefahrgutflüssigkeit austrat. Drei Personen wurden leicht verletzt.
Um 08:15 Uhr wurden die Wasserschutzpolizei Lübeck und die Feuerwehr Lübeck zum Baltic Rail Gate des Skandinavienkai in Lübeck Travemünde gerufen. Dort war laut bisherigen Informationen ein Tank-Container beim Umladen von einem Flurförderfahrzeug abgerutscht und umgekippt. Der Container enthielt etwa 29.000 Liter Wasserstoffperoxid.
Obwohl der Tank durch den Vorfall nicht beschädigt wurde, tritt die Chemikalie weiterhin aus einem Überlaufschutz aus, was zu Verdampfungen führt. Zwei Mitarbeiter wurden mit dem Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Außerdem stürzte ein LKW-Fahrer, der sich in der Nähe aufhielt und vor der Gefahrenstelle fliehen wollte. Auch er wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Die Feuerwehr Lübeck ist mit vielen Einsatzkräften vor Ort und überwacht das Abfließen des Gefahrguts unter Zugabe großer Wassermengen. Der Bereich des Hafens ist für die Dauer des Einsatzes, der sich noch über Stunden erstrecken kann, gesperrt. Der Hafen- und Sicherheitsdienst der Wasserschutzpolizei Lübeck hat die Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache aufgenommen.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2005
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-KI: 240621.4 Kiel: Kriminalpolizei ermittelt nach schwerem Raub
Kiel (ost)
Am Donnerstagnachmittag wurde ein 40-jähriger Mann in Elmschenhagen von einer Gruppe Jugendlicher überfallen und beraubt. Die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei durchgeführt, die nach Zeuginnen und Zeugen sucht.
Der Mann gab an, dass er gegen 15:15 Uhr vom Tiroler Ring kommend in den Feldweg neben der Hermann-Löns-Schule gegangen sei und von dort in Richtung der Straße Wüstenfelde gelaufen sei. Dort traf er auf eine vierköpfige Jugendgruppe, die ihn unerwartet mit Fäusten und einem Baseballschläger angegriffen habe. Als er um Hilfe rief, flüchtete die Gruppe in Richtung des nahegelegenen Sportplatzes. Danach stellte er fest, dass sein Portemonnaie gestohlen worden war. Eine ärztliche Versorgung war nicht erforderlich.
Er beschrieb einen der Täter als etwa 16 Jahre alt, ca. 175cm groß und mit einer Zahnspange. Er soll mittelblondes Haar mit helleren Strähnen haben und mit einer schwarzen Hose, einem schwarzen T-Shirt und weißen Schuhen bekleidet gewesen sein. Er sprach mit einem leichten osteuropäischen Akzent, möglicherweise polnisch, und könnte Darius heißen.
Die anderen drei waren etwas jünger und sollen zwischen 170cm und 180cm groß sein. Alle hatten dunkles Haar und sprachen akzentfrei Deutsch. Weitere Informationen zur Beschreibung liegen derzeit nicht vor.
Das Kommissariat 13 der Kieler Kriminalpolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen schweren Raubes eingeleitet. Personen, die die Gruppe bemerkt haben oder sie erkennen, werden gebeten, sich unter 0431 / 160 3333 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Matthias Arends
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
POL-HL: Lübeck - St. Lorenz NordVerkehrskontrolle in Lübeck - 170 Fahrzeuge überprüft
Lübeck (ost)
Am Donnerstag (20.06.2024) fand in St. Lorenz Nord eine festgelegte Schwerpunktkontrolle statt. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich hauptsächlich auf die Fahrtauglichkeit der Fahrerinnen und Fahrer während der siebenstündigen Kontrolle. Insgesamt wurden 170 Fahrzeuge überprüft und es gab umfangreiche Feststellungen.
Zwischen 13 und 20 Uhr führten 16 Polizeibeamte des 2. Polizeireviers Lübeck zusammen mit 4 Mitarbeitern des Kommunalen Ordnungsdienstes der Hansestadt Lübeck und mit logistischer Unterstützung des Technischen Hilfswerks (Ortsgruppe Lübeck) eine stationäre Verkehrskontrolle in der Einsiedelstraße durch. Der Schwerpunkt lag auf der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit der Verkehrsteilnehmer.
In der Kontrollstelle wurden insgesamt etwa 170 Fahrzeuge überprüft.
Drei Autofahrer waren stark betrunken. Bei einem 51-jährigen Mecklenburger wurde ein vorläufiger Atemalkoholwert von 2,17 Promille gemessen. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde beschlagnahmt und ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet.
Zwei weitere Fahrer, ein 63-jähriger Lübecker und ein 44-jähriger Ostholsteiner, hatten vorläufige Werte von 0,50 und 0,87 Promille. Gegen sie wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Vier weitere Fahrerinnen und Fahrer standen unter dem Verdacht, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen. Auch bei ihnen wurden Blutproben entnommen und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Allen sieben Personen wurde die Weiterfahrt untersagt.
Bei zwei Lübeckern wurde festgestellt, dass sie ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs waren. Beide hatten ausländische Führerscheine, die aufgrund ihres Aufenthalts im Bundesgebiet in deutsche umgetauscht werden mussten. Es wurden Strafverfahren eingeleitet und die Weiterfahrt wurde untersagt.
Zusätzlich wurden 49 Ordnungswidrigkeitenverfahren unter anderem wegen der Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt, Verstößen gegen die Gurtpflicht und unzureichender Ladungssicherung eingeleitet.
Vier Fahrzeuge erhielten aufgrund technischer Veränderungen die Anordnung, ihre Betriebserlaubnis zu erlöschen.
Insgesamt wurden von den Beamten 28 Kontrollberichte aufgrund von Mängeln oder fehlenden Dokumenten ausgestellt.
Bei einer Person wurde ein Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz festgestellt, was ebenfalls ein Strafverfahren nach sich zog.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Philipp Jagelle - Pressesprecher
Telefon: 0451-131-2004
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-NMS: 240621-1-pdnms Unfallzeugen und Verursacher nach Verkehrsunfall in Neumünster gesucht
Neumünster (ost)
Am 17.06.2024 um etwa 13.25 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall an der Kreuzung Sachsenring / Haart in Neumünster, bei dem ein 25-jähriger E-Bike-Fahrer verletzt wurde.
Der Radfahrer auf dem E-Bike fuhr auf dem Radweg des Sachsenrings in Richtung Feldstraße und wollte den Kreuzungsbereich mit der Haartstraße überqueren.
Ein dunkler PKW, wahrscheinlich ein Peugeot mit einem Kennzeichen aus Plön, fuhr parallel zum E-Bike-Fahrer auf dem Sachsenring und wollte rechts in die Haartstraße abbiegen.
Der PKW-Fahrer übersah dabei den E-Bike-Fahrer. Dieser konnte eine Kollision nur durch ein plötzliches Ausweichen nach rechts verhindern und prallte dann gegen den Mast der Ampelanlage auf der Mittelinsel.
Dabei wurde der 25-jährige Fahrer verletzt und das E-Bike erlitt erhebliche Schäden. Der PKW-Fahrer fuhr daraufhin ohne anzuhalten stadtauswärts in Richtung Haartstraße davon.
Die Verkehrsunfallermittler in Neumünster suchen nun nach Zeugen des Unfalls und auch nach dem Verursacher im dunklen PKW.
Bitte melden Sie sachdienliche Hinweise beim Verkehrsunfalldienst Neumünster unter der Rufnummer 04321-9451336.
Mit freundlichen Grüßen
Sönke Petersen
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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle
Telefon: 04321-945 2222
POL-KI: 240621.3 Ascheberg: Diebstahl aus unverschlossenen Autos und Schuppen
Ascheberg (ost)
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ereigneten sich in Ascheberg mehrere Diebstähle aus unverschlossenen Schuppen und Autos. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen.
Betroffen waren die Theodor-Storm-Straße, der Matthias-Claudius-Ring, die Friedrich-Hebbel-Straße und der Gartenweg. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei haben der oder die Täter in acht Fällen Gegenstände gestohlen, darunter hochwertige Fahrräder und Wertgegenstände. Da es keine Einbrüche gab, wird davon ausgegangen, dass die Schuppen und Autos unverschlossen waren.
Das Polizeirevier Plön führt die Ermittlungen zu den Diebstählen durch und bittet um Hinweise von Zeugen, die verdächtige Personen in dieser Nacht beobachtet haben oder auf möglichen Überwachungsvideos identifizieren können. Hinweise werden unter 04522 / 5005 142 entgegengenommen.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass Bewegungsmelder an Carports oder Zufahrten sowie Warnschilder für Kameraüberwachung potenzielle Täter abschrecken können. Falls eine Kameraüberwachung vorhanden ist, muss sichergestellt werden, dass nur Aufnahmen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen gemacht werden. Fahrzeuge und Zugänge zu Wohnhäusern oder Gartenhäusern sollten immer verschlossen sein, um unbefugten Zutritt zu verhindern. Wertgegenstände sollten nicht offen in Fahrzeugen liegen.
Matthias Arends
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
POL-IZ: 240621.1 Itzehoe: Sachbeschädigung durch Anzünden
Itzehoe (ost)
Am Donnerstagabend wurde in Itzehoe ein Sperrmüllcontainer von Unbekannten angezündet, wodurch ein Sachschaden von etwa 3.500 Euro entstand. Die Polizei bittet nun um Zeugenaussagen.
Gegen kurz nach 23.00 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert, da ein Sperrmüllcontainer in der Brunnenstraße in Brand geraten war. Anfangs brannte nur ein Teil des Inhalts, später breitete sich jedoch ein Vollbrand aus. Der Müllcontainer, ein Fenster des angrenzenden Hochhauses und eine dortige Lampe wurden beschädigt.
Es ist unwahrscheinlich, dass der Müll von selbst in Brand geraten ist, daher bittet die Polizei um Zeugenaussagen, um den Verursacher des Feuers zu ermitteln. Hinweise werden unter der Telefonnummer 04821 / 6020 entgegengenommen.
Merle Neufeld
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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66, 25524 Itzehoe
Telefon: +49 (0) 4821 602 - 2010
+49 (0) 4821-602 2011
Mobil: +49 (0) 171 290 11 07
0171-3375356
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de
POL-KI: 240621.2 Kiel: Festnahmen nach Einbruch in einen Kiosk
Kiel (ost)
Gestern Nacht brachen zwei Männer in einen Kiosk in Dietrichsdorf ein und stahlen Lebensmittel. Nach einem Hinweis von einem Zeugen wurden die Männer von Einsatzkräften auf frischer Tat vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei aufgenommen.
Am gestrigen Tag gegen 23:55 Uhr alarmierte ein aufmerksamer Zeuge die Polizei, nachdem er zwei Personen am Kiosk in der Schwentinetalfahrt entdeckte, die offensichtlich versuchten, die Eingangstür des Gebäudes aufzubrechen. Die Regionalleitstelle schickte sofort mehrere Streifenwagen zum Einsatzort. Während der Anfahrt teilte der Anrufer mit, dass die Personen eine Scheibe eingeschlagen hatten und sich bereits im Kiosk befanden.
Beamte des 4. Polizeireviers Kiel und des Kriminaldauerdienstes nahmen daraufhin vor Ort zwei Männer vorläufig fest. In einem mitgeführten Rucksack fanden die Beamten Lebensmittel, die aus dem Kiosk stammten. Beide Männer wurden in Polizeigewahrsam genommen. Ein Arzt entnahm ihnen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kiel eine Blutprobe wegen des Verdachts des Drogenkonsums. Aufgrund fehlender Haftgründe wurden die 23 und 42 Jahre alten Männer am Vormittag entlassen.
Die Ermittlungen werden vom Kommissariat 12 der Kriminalpolizei geführt. Die Männer müssen sich in einem Strafverfahren wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls verantworten.
Stephanie Lage
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
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POL-SE: OeringB432 - Mögliches illegales Kraftfahrzeugrennen auf der Bundesstraße - Polizei sucht weitere Zeugen
Bad Segeberg (ost)
Am Nachmittag des Donnerstags (20.06.2024) soll es auf der Bundesstraße 432 in der Nähe von Oering in Richtung Norderstedt zu einem möglichen Autorennen zwischen zwei PKWs gekommen sein.
Ein Augenzeuge fuhr gegen 16:20 Uhr auf der B432 und sah zwei Fahrzeuge innerorts mit stark überhöhter Geschwindigkeit. Die beiden schnellen Autos sollen ein weißer VW Golf und ein dunkler Mercedes-Benz gewesen sein, die teilweise mit etwa 100 km/h innerorts fuhren.
Die Beobachtungen wurden über den Polizeinotruf gemeldet. Eine nachfolgende Suche war nicht erfolgreich.
Weitere Details sind bisher nicht bekannt, da die Anzeige des Zeugen noch aussteht. Die beiden Fahrer der Fahrzeuge könnten sich strafbar gemacht haben wegen eines verbotenen Autorennens gemäß dem Strafgesetzbuch.
Die Polizei Nahe bittet weitere Zeugen, die zwei auffällig schnell fahrende Autos auf der B432 in Richtung Norderstedt gesehen haben oder durch sie gefährdet wurden, sich unter der Telefonnummer 04535-4399950 zu melden.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Jens Zeidler
Telefon: 04551-884-2022
Handy: 0151-11717416
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de
POL-SE: Norderstedt - Unbekannte Täter erbeuten hohen Betrag durch sogenannten Schockanruf - Polizei sucht Zeugen
Bad Segeberg (ost)
Am 20.06.2024 (Donnerstag) ereignete sich zwischen 10.48 Uhr und etwa 14.00 Uhr ein Betrugsfall in Norderstedt-Mitte. Die Diebe erbeuteten Münzen, Gold und Bargeld im Wert eines hohen fünfstelligen Betrags.
Um 10.48 Uhr erhielt ein Ehepaar aus Henstedt-Ulzburg (90 und 89 Jahre alt) einen Anruf von ihrer vermeintlichen Tochter. Diese behauptete mit tränenerstickter Stimme, in einen Verkehrsunfall verwickelt zu sein. Ein angeblicher Polizeikommissar setzte das Gespräch fort und teilte mit, dass die Tochter einen tödlichen Unfall verursacht hatte. Um die Tochter vor der Inhaftierung zu bewahren, müsse eine hohe Kaution gezahlt werden. Es folgten weitere Gespräche mit einem angeblichen Staatsanwalt und Ärzten.
Das Ehepaar wurde angewiesen, zur Bank in Norderstedt zu fahren, um Geld und Wertgegenstände abzuholen. Diese sollten dann an eine Abholerin in Norderstedt-Mitte übergeben werden, um die Wertgegenstände zurückzuerhalten, wie ein Gutachter schätzte.
Erste Untersuchungen ergaben, dass die Rentnerin gegen 12.00 Uhr Geld und Wertgegenstände von ihrer Bank abgeholt und diese dann einer Frau im Ort übergeben hatte. Die Rentnerin wartete dann vergeblich bis etwa 14.00 Uhr auf die Rückgabe.
Die Abholerin wurde als etwa 40 Jahre alt, ca. 1,60 m groß, schlank, mit schwarzen Haaren zu einem Zopf gebunden, schwarzer langer Hose und schwarzem Langarmoberteil beschrieben. Die Frau sprach Deutsch ohne erkennbaren Akzent.
Das Sachgebiet 5 (komplexe Ermittlungen) der Kriminalpolizei Pinneberg hat die Untersuchungen zu diesem Fall aufgenommen. Zeugen, die eine verdächtige Person in Norderstedt-Mitte bemerkt haben, werden gebeten, Hinweise zu geben. Besonderes Augenmerk liegt auf Taxifahrern. Die Rentnerin wurde von einem Taxifahrer aus Henstedt-Ulzburg abgeholt und nach Norderstedt-Mitte gebracht. Der Taxifahrer wird gebeten, sich unter der Rufnummer 04101-202-430 zu melden. Es ist auch möglich, dass die beschriebene Täterin ebenfalls mit einem Taxi nach Norderstedt-Mitte gekommen ist. Die Ermittler suchen auch diesen Taxifahrer, um weitere Informationen zu erhalten.
Tipps für Ihre Sicherheit
Weitere wertvolle Hinweise finden Sie auf der Website der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes unter
https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/enkeltrick/
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Michael Bergmann
Telefon: 04551 - 884-2024
Handy: 0160 - 93953921
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de
POL-KI: 240621.1 Kiel: Mann greift Polizisten mit Pfefferspray an
Kiel (ost)
Am Donnerstagabend griff ein 59-jähriger Mann Polizeibeamte mit Pfefferspray an. Dabei verletzten sie sich leicht. Die Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet.
Um 16:30 Uhr fuhren eine Polizistin und ein Polizist vom 4. Polizeirevier die Segeberger Landstraße in Wellsee entlang, als ein 59-jähriger Verdächtiger durch den Hitlergruß mit der rechten Hand und den Mittelfinger der linken Hand die Aufmerksamkeit der Polizei erregte. Die Polizistin und der Polizist hielten den Streifenwagen an, um den Mann zu überprüfen.
Plötzlich stürmte der Verdächtige auf den Streifenwagen zu und sprühte Pfefferspray in den Innenraum des Fahrzeugs, wobei er gezielt die beiden Polizeibeamten traf. Diese konnten den Mann mithilfe des dienstlichen Pfeffersprays überwältigen und vorübergehend festnehmen. Dabei beleidigte der 59-jährige Mann die Polizistin und den Polizisten.
Bei der Durchsuchung des Mannes fanden zusätzlich gerufene Polizeibeamte zwei Messer. Sie brachten ihn in eine Polizeidienststelle. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,69 Promille. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er mangels Haftgründen freigelassen. Die Polizistin und der Polizist konnten ihren Dienst fortsetzen.
Der Mann wird wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen strafrechtlich verfolgt.
Pauline Vogler
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








