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Aktuelle Blaulichtmeldungen am 27.05.2026 in Schleswig-Holstein

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 27.05.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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27.05.2026 – 09:55

POL-KI: 260527.1 Kreis Plön: Trost-Teddys für Polizeieinsätze - Medieneinladung

Plön (ost)

Wenn Kinder in schwierigen Situationen sind, ist Trost neben praktischer Hilfe besonders wichtig. Plüschtiere haben eine greifbare Trostfunktion. Holger Langhagen aus Stakendorf spendet seit vielen Jahren privat solche Teddybären an Hilfsorganisationen. Eine bedeutende Geste für die Kleinsten.

Die Polizei im Kreis Plön wird in Zukunft Teddybären in Einsatzfahrzeugen mitführen. Die Stofftiere werden von den Einsatzkräften als bewusstes Mittel zur Krisenintervention verwendet - und oft als erster Schritt zu weiterer Hilfe für die betroffenen Kinder, zum Beispiel nach Verkehrsunfällen oder anderen belastenden Einsätzen.

Am 10. Juni 2026 übergibt Holger Langhagen etwa 200 Stofftiere an Polizeikräfte, die dann bei Einsätzen als Überbringer dienen. Die Übergabe findet um 10 Uhr in Schönberg statt. Neben Polizeikräften aus dem Kreis Plön wird auch der Revierleiter des Polizeireviers Plön, Polizeioberrat Michael Martins, anwesend sein.

Medienvertreterinnen und -vertreter, die interessiert sind, sind eingeladen, die Übergabe zu begleiten. Eine vorherige Anmeldung bis zum 5. Juni 2026, 14 Uhr, wird gebeten.

Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel

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Polizeidirektion Kiel

Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel

Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de

27.05.2026 – 09:19

POL-RZ: Schwerverletzte nach Unfall im Begegnungsverkehr

Ratzeburg (ost)

27.05.2026 | Kreis Stormarn | 26.05.2026 - Trittau

Letzte Nacht gab es in Trittau einen Verkehrsunfall zwischen zwei beteiligten Autos. Bei dem Vorfall wurde eine Autofahrerin schwer verletzt.

Ein 45-jähriger deutscher Fahrer eines Ford Fiesta aus dem Kreis Stormarn soll gegen 17:55 Uhr die Gadebuscher Straße in Richtung Fun Park befahren haben. Aus bisher ungeklärter Ursache soll sie auf die Gegenfahrbahn geraten sein und dort mit einem entgegenkommenden Dacia Sandero kollidiert sein. Der 29-jährige Fahrer des Dacia aus Nordstormarn blieb unverletzt. Die 45-Jährige wurde sofort mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme erhielten die Einsatzkräfte Hinweise auf eine mögliche Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit durch Medikamente bei der 45-Jährigen. Deshalb ordneten die Beamten die Entnahme einer Blutprobe an und beschlagnahmten den Führerschein der Frau.

In diesem Zusammenhang möchte die Polizei darauf hinweisen, dass bestimmte Medikamente die Fahrtüchtigkeit negativ beeinflussen können. Viele Arzneimittel - wie Schmerzmittel, Beruhigungsmittel, Schlafmittel oder Mittel gegen Allergien - können das Reaktionsvermögen, die Konzentration und die Wahrnehmung erheblich beeinträchtigen. Selbst leichte Einschränkungen können im Straßenverkehr schwerwiegende Folgen haben. Worauf Verkehrsteilnehmende achten sollten:

Das Lenken eines Fahrzeugs unter dem Einfluss von fahruntauglichen Medikamenten kann den Tatbestand des §315c StGB - Gefährdung des Straßenverkehrs erfüllen. Neben empfindlichen Geld- oder Freiheitsstrafen drohen der Entzug der Fahrerlaubnis und versicherungsrechtliche Konsequenzen. Die Polizei ruft alle Verkehrsteilnehmenden dazu auf, verantwortungsbewusst zu handeln und sich vor Fahrtantritt über mögliche Risiken ihrer Medikamente zu informieren. So kann jeder dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sandra Kilian
Telefon: 04541/809-2011
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

27.05.2026 – 09:07

BPOL-FL: Bundespolizisten stellen Marihuana am Bahnhof sicher - Mann will flüchten

Flensburg (ost)

Gestern Abend um etwa 21.45 Uhr führten Bundespolizisten im Flensburger Bahnhof eine Kontrolle an einem jungen Mann durch. Er wies sich korrekt aus, zeigte jedoch an, dass er Rauschgift bei sich hatte.

Bei der Untersuchung seines Rucksacks fanden die Beamten dann über 50 Gramm Marihuana (siehe Abbildung).

Der Mann wollte keine Informationen über die Herkunft des Rauschgifts preisgeben. Auf dem Weg zum Polizeiwagen versuchte er dann zu fliehen, was von den Bundespolizisten verhindert wurde.

Nach der Sicherstellung des Rauschgifts durfte der 30-Jährige den Bahnhof verlassen. Ihm droht nun ein strafrechtliches Verfahren wegen Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz.

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Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Pressesprecher
Hanspeter Schwartz
Telefon: 0461 / 31 32 - 1010
Mobil: 0160/89 46 178
Fax: 030/2045612243
E-Mail: presse.flensburg@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

27.05.2026 – 08:54

POL-HL: HL-StadtgebietAktion Toter Winkel 2026

Lübeck (ost)

"Warum sind große Fahrzeuge besonders gefährlich für mich als Radfahrer?", "Warum werde ich manchmal nicht gesehen?", "Worauf muss ich als Radfahrer besonders achten?": Um solche Fragen geht es an den teilnehmenden Lübecker Schulen wieder bei der "Aktion Toter Winkel" im April und Mai 2026.

Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen, schweren Unfällen oder sogar zu tödlichen Verletzungen aufgrund des toten Winkels. Gerade, wenn man selbst kein Autofahrer ist, sind einem die lauernden Gefahren oft nicht bewusst.

Um den Lübecker Viertklässlern die Gefahren durch den toten Winkel näher zubringen, wird das Kooperationsprojekt auch in diesem Jahr im April / Mai 2026 in der Hansestadt durchgeführt. Es wird unterstützt von ehrenamtlichen Moderatoren des Round Table 104, des Old Table 29 und 104 sowie des Ladies Circle 7 aus Lübeck - gemeinsam mit der Lübecker Verkehrswacht, dem Stadtverkehr Lübeck, dem 3. Polizeirevier Lübeck und der Präventionsstelle der Polizeidirektion Lübeck.

Auch in diesem Jahr beteiligen sich wieder die Lübecker Entsorgungsbetriebe und der Stadtverkehr mit einem Fahrzeug, sowie insgesamt 10 Freiwilligen Feuerwehren aus ganz Lübeck. Wieder dabei ist auch das THW. Es wird für jeden der 18 Tagestermine ein passender LKW zur Verfügung gestellt: Ob Müllfahrzeug, Bus oder Einsatzfahrzeug von THW oder Feuerwehr. Und auch die jeweiligen Fahrzeugführer tragen ihren Teil dazu bei und berichten von gefährlichen Situationen aus ihrem Arbeitsalltag.

Alle Grund- und Gemeinschaftsschulen in Lübeck wurden im Vorfeld angeschrieben und konnten sich mit eigenem Terminwunsch zum Projekt anmelden. Die Durchführung ist für Schulen kostenfrei, und durch die Kooperation vieler Personen und Organisationen können in diesem Jahr 18 Schulen mit insgesamt 43 Schulklassen bedient werden. Das sind knapp 1.000 Schüler und Schülerinnen. Eine Fortführung des Projekts im nächsten Jahr ist geplant.

Für die Kinder und auch für die Lehrkräfte ist es spannend zu erleben, wie viele Menschen sich in den toten Winkel stellen können, ohne vom Fahrer gesehen zu werden. Jedes Kind darf auf dem Fahrersitz des Lastwagens Platz nehmen, sich selbst davon überzeugen und es selbst begreifen. Die Kinder lernen auch, dass zum Beispiel die vordere Achse eines Lastwagens beweglich ist und die Stellung der vorderen Reifen die Fahrtrichtung verrät, wenn sich die Räder in Bewegung setzen. "Ein guter Radfahrer achtet auf solche Dinge ,auch bei Fahrzeugen, die am Straßenrand abgestellt sind."

Beleuchtungseinrichtungen werden genauso besprochen wie der große Wendekreis eines Lastwagens und das enge Einziehen des hinteren Teils, was besonders bei Bussen und Anhängern gefährlich werden kann. Für die Kinder, die ja noch keine Autofahrer sind, ist das alles neu und sehr beeindruckend, sie nehmen viel von den Ausführungen der Moderatoren mit. Die Aktion "Toter Winkel" schließt sich an die verpflichtende Radfahrausbildung der jetzigen Viertklässler an, denn das sind die Kinder, die ab dem Sommer meist ohne Begleitung von Erwachsenen einen neuen Schulweg meistern müssen.

Ihr Schulweg ist nicht nur neu, sondern auch meist länger und um vieles gefährlicher. Eltern sollten daher den neuen Schulweg mit ihren Kindern mehrfach üben und sie in der Anfangszeit auf dem Rad begleiten. Wird ein neues Fahrrad angeschafft, sollte auf einen stabilen Gepäckträger Wert gelegt werden, an dem neben dem Gepäck auch die rückwärtige Beleuchtung sicher angebracht werden kann.

Fahrzeugführer sollten besonders in den ersten Wochen nach den Sommerferien noch mehr Rücksicht auf Rad fahrende Schulkinder nehmen, denn sie sind auch Verkehrsanfänger und reagieren oft nicht vorausschauend, manchmal sehr spontan und zuweilen nicht verkehrsgerecht.

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Silke Ziemann, Leiterin der Präventionsstelle der Polizeidirektion
Lübeck


Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

27.05.2026 – 08:51

POL-RZ: Verdacht des illegalen Kraftfahrzeugrennens auf der B 207Zeugen gesucht

Ratzeburg (ost)

27.05.2026 | Polizeidirektion Ratzeburg | 25.05.2026

Am Montagabend fand angeblich ein illegales Autorennen auf der B207 im Kreis Herzogtum Lauenburg statt. Die Polizei hat beide beteiligten Fahrzeuge kontrolliert und sucht nun nach Zeugen und möglichen Opfern.

Am 25.05.2026 gegen 19:40 Uhr alarmierte ein besorgter Verkehrsteilnehmer die Notrufnummer, da ihm auf der B207 von Mölln in Richtung Schwarzenbek zwei Audi-Fahrzeuge aufgefallen seien. Beide Audis - einer grau mit Hamburger Kennzeichen, einer schwarz mit Hamburger Kurzzeitkennzeichen - sollen leistungsstarke Modelle gewesen sein und wurden auffällig gefahren. Die Fahrer sollen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein, verbotene und grob gefährliche Überholmanöver durchgeführt haben, teilweise entgegen der Fahrtrichtung, und dabei möglicherweise andere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Dank des umsichtigen Verhaltens anderer kam es zu keinen Unfällen.

Die Polizeibeamten des Polizeiautobahnreviers Ratzeburg wollten die beiden hintereinander fahrenden Fahrzeuge kontrollieren und stellten sich vor den grauen Audi. Der Fahrer ignorierte zunächst das Anhaltesignal und versuchte, der Kontrolle zu entkommen, konnte jedoch schließlich in Elmenhorst gestoppt werden. Der schwarze Audi fuhr auf die A 24 in Richtung Hamburg und wurde später von Beamten der Polizei aus Glinde aufgegriffen und an der Anschlussstelle Moorfleet (A1) im Hamburger Stadtgebiet kontrolliert. Die beiden Fahrer waren angeblich 19 und 21 Jahre alte Deutsche aus Hamburg. Gegen beide Männer wird nun wegen des Verdachts auf illegales Autorennen ermittelt.

Die Polizei bittet Zeugen, die möglicherweise durch das Verhalten der beiden Männer gefährdet wurden, sich umgehend bei der Polizei in Schwarzenbek unter 04151/88940 oder per E-Mail unter schwarzenbek.pr@polizei.landsh.de zu melden.

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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sophie-Marie Jakobi
Telefon: 04541/809-2010
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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