Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Schleswig-Holstein vom 29.05.2026
Aktuelle Blaulichtmeldungen am 29.05.2026 in Schleswig-Holstein

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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POL-RZ: Gestohlene Fahrräder bei Verkehrskontrolle auf der A24 festgestellt
Ratzeburg (ost)
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg
29.05.2026 | Kreis Herzogtum Lauenburg | 28.05.2026 - A24 / Hornbek
Am Donnerstagmorgen führten Polizeibeamte auf der A24 bei Hornbek eine Kontrolle an einem Kleintransporter durch, der angeblich mit gestohlenen Fahrrädern beladen war.
Am 28.05.2026 führten Beamte des Polizeiautobahnreviers Ratzeburg am Morgen routinemäßige Verkehrskontrollen auf der A24 in Richtung Berlin durch. Gegen 09:50 Uhr kontrollierten sie einen Peugeot Boxer an der Anschlussstelle Hornbek. Die aufmerksamen Beamten stellten bei genauerer Betrachtung der Ladung, die hauptsächlich aus insgesamt 15 hochwertigen Fahrrädern bestand, Unregelmäßigkeiten fest. Unter anderem soll der 51-jährige polnische Fahrer keine Ladepapiere gehabt haben. Bei genauerer Prüfung stellten die Beamten fest, dass drei Fahrräder bereits zur Fahndung ausgeschrieben waren. Es gab Hinweise darauf, dass auch die anderen Fahrräder möglicherweise gestohlen waren. Der Gesamtwert des möglichen Diebesguts wird derzeit auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt.
Der Mann wurde einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterzogen und nach Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde sein Smartphone beschlagnahmt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er freigelassen. Die Ermittlungen dauern an.
Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck Sophie-Marie Jakobi, Pressesprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg
Hinweis: Für Rückfragen zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Ratzeburg.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sophie-Marie Jakobi
Telefon: 04541/809-2010
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
POL-NMS: 20260529-2-PDNMS-Rendsburg - Durchsuchungsmaßnahmen zur Bekämpfung des illegalen Glücksspiels
Rendsburg (ost)
Die Generalstaatsanwaltschaft des Landes Schleswig-Holstein leitet die Koordinierungs- und Ermittlungseinheit zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität (OK), während das Sachgebiet 3 der Kriminalpolizei Rendsburg seit 2024 ein umfangreiches und komplexes Ermittlungsverfahren im Bereich des illegalen Glücksspiels durchführt.
Im Zuge der fortlaufenden Untersuchungen ergaben sich insbesondere gegen einen 53-jährigen Staatsbürger aus dem Kosovo und eine 28-jährige Staatsbürgerin aus Serbien Verdachtsmomente wegen der unerlaubten Veranstaltung von Glücksspielen in einer Gaststätte in der Innenstadt von Rendsburg.
Am Donnerstag, dem 28.05.2026, wurden ab 18:00 Uhr durch Einsatzkräfte der Kriminalpolizei Rendsburg mit Unterstützung der Bereitschaftspolizeiabteilung Eutin entsprechende richterliche Durchsuchungsbeschlüsse für die betroffene Gaststätte und eine Wohnanschrift in Rendsburg vollstreckt.
Während der Maßnahmen konnten die verdächtigen Personen angetroffen werden. In den Räumlichkeiten der Gaststätte stellten die Einsatzkräfte mehrere Spieltische fest. Außerdem wurden in einem benachbarten Raum vier illegal aufgestellte Glücksspielautomaten entdeckt. Alle Geräte waren betriebsbereit.
Neben den Glücksspielautomaten beschlagnahmten die Beamten einen vierstelligen Bargeldbetrag, ein griffbereites Messer sowie weitere beweiserhebliche Gegenstände, darunter mehrere Smartphones.
Die beiden Hauptverdächtigen werden sich im weiteren Strafverfahren mit den Anschuldigungen der unerlaubten Veranstaltung von Glücksspielen auseinandersetzen müssen.
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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle
Telefon: 04321-945 2222
POL-FL: Schleswig/Schuby: "Sicher in den Urlaub" -Präventionsveranstaltungen am 12. und 13.06.2026
Schleswig/Schuby (ost)
Die Sommerzeit ist eine beliebte Reisezeit für viele Camper. Wie in den Vorjahren bietet das Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Nord erneut Präventionsveranstaltungen für Camper an, um sicherzustellen, dass die Fahrzeuge gut für den Urlaub vorbereitet sind und die Fahrt keine Gefahr für die Insassen und andere Verkehrsteilnehmer darstellt.
In diesem Jahr werden folgende Termine angeboten:
Um Risiken durch falsche Beladung oder Überladung zu Beginn der Sommersaison zu vermeiden, wird bei den Veranstaltungen das Wiegen der Achslasten und des Gesamtgewichts angeboten. Es besteht auch die Möglichkeit, die tatsächliche Breite der Spiegel messen zu lassen. Darüber hinaus geben die Kollegen bei den Veranstaltungen wertvolle Ratschläge zur korrekten Sicherung von Ladung und Insassen und sind für weitere Fragen zur Verkehrssicherheit von Campingfahrzeugen verfügbar.
Eine vorherige Anmeldung der Teilnehmer ist nicht notwendig. Es kann jedoch zu Wartezeiten kommen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Katharina Petersen
Telefon: 0461 / 484 2009
E-Mail: pressestelle.flensburg.pd@polizei.landsh.de
POL-HL: Lübeck - St. JürgenKörperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Frauen in einem Linienbus: Polizei sucht Zeugen
Lübeck (ost)
Am Donnerstagabend (28.05.2026) ereignete sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Frauen in einem Linienbus in Lübeck St. Jürgen. Die Identität der Täterinnen ist der Polizei nicht bekannt. Die Polizeistation Hüxtertor bittet um Zeugen, die Informationen über den Vorfall und die Täterinnen geben können.
Um 20:50 Uhr fuhr der Linienbus 30 stadteinwärts die Falkenstraße in Lübeck St. Jürgen entlang. Laut einer Zeugin begann der Streit zwischen den beiden weiblichen Fahrgästen verbal. Dieser Streit eskalierte zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der die Frauen sich gegenseitig das Smartphone wegnahmen und aufeinander einschlugen. Der Busfahrer konnte die Auseinandersetzung schließlich beenden.
Eine der unbekannten Täterinnen (südeuropäischer Phänotyp) stieg an der Haltestelle "Krähenteich" aus dem Bus aus. Die andere Frau setzte ihre Fahrt fort. Die Polizei konnte die Täterinnen nicht finden. Die Zeugin verließ den Bus in der Innenstadt und ging zur Anzeigenerstattung zum 1. Polizeirevier.
Die Beschreibung der Täterinnen durch die Zeugin lautet wie folgt: Eine der Frauen (südeuropäischer Phänotyp) trug eine hell-beige Jacke, einen rosa-braunen Rock und weiße Turnschuhe. Ihr Haar war mit einem hellen Kopftuch bedeckt. Die andere Frau (europäischer Phänotyp) war etwa 50 Jahre alt und von normaler Statur. Sie trug eine dunkle Jacke und hatte dunkelblondes nackenlanges Haar. Es liegen keine weiteren Informationen zu den Beschreibungen vor.
Die Polizeistation Hüxtertor hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der einfachen Körperverletzung aufgenommen. Die Beamten suchen Zeugen, insbesondere Fahrgäste des Busses, die den Vorfall beobachtet haben und weitere Informationen über die Tat und die Täterinnen geben können. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0451-1317460 oder per E-Mail unter luebeck.pst-hx@polizei.landsh.de entgegengenommen.
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Polizeidirektion Lübeck
Polizeidirektion Lübeck Pressestelle
Lea Haubrich - Pressesprecherin
Telefon: 0451-131-2015
Fax: 0451-131-2019
E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-NMS: 20260529-1-PDNMS-Rendsburg - Festnahme und Inhaftierung eines Betrügers nach Schockanruf
Rendsburg (ost)
Die Polizei Rendsburg konnte am Mittwoch (27.05.2026) einen Verdächtigen nach einem "Enkeltrick" vorübergehend festnehmen, nachdem ein aufmerksamer Nachbar des Opfers die Geldübergabe beobachtet und die Polizei informiert hatte. Der Festgenommene befindet sich derzeit in Haft.
Ein 84-jähriger Mann erhielt laut den aktuellen Ermittlungen der Kriminalpolizei Rendsburg gegen Mittag einen Anruf, bei dem zunächst eine weinende Frau am Telefon war. Eine angebliche Kommissarin aus Kiel erklärte dann, dass die weinende Frau die Schwiegertochter des Opfers sei, die angeblich einen schweren Unfall verursacht habe und nun eine Kaution zahlen müsse, um ins Gefängnis zu kommen.
Die angebliche Kommissarin vereinbarte mit dem Opfer die Übergabe der Kaution vor dem Haus. Tatsächlich erschien kurz vor 13:00 Uhr ein Kurier am vereinbarten Ort und nahm eine niedrige fünfstellige Bargeldsumme sowie einige Goldmünzen entgegen.
Ein 48-jähriger Nachbar wurde auf die Situation aufmerksam und informierte sofort die Polizei über den Notruf 110. Eine Streifenwagenbesatzung konnte den schwarzen Kleinwagen stoppen und den 29-jährigen Fahrer, einen ukrainischen Staatsbürger, festnehmen.
Bei einer Durchsuchung des Fahrzeugs wurden Beweismittel gefunden und sichergestellt. Der Verdächtige wurde in Gewahrsam genommen.
Nach einem Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel wurde der Verdächtige am Donnerstag dem Amtsgericht Kiel vorgeführt. Ein Untersuchungshaftbefehl wurde erlassen und der Beschuldigte inhaftiert.
Die Kriminalpolizei Rendsburg führt die weiteren Ermittlungen zu dem Betrugsfall.
Die Polizei warnt ausdrücklich vor betrügerischen Anrufen und bittet insbesondere ältere Menschen, bei verdächtigen Anrufen wachsam zu sein und die Polizei zu informieren.
Unbekannte Anrufer versuchen oft, durch detaillierte Informationen Vertrauen zu gewinnen und Geld zu ergaunern. Die Anrufe können mehrere Stunden dauern und die Opfer stark verunsichern.
Es ist ratsam, ältere Familienmitglieder über diese Betrugsmaschen aufzuklären und bei Unsicherheit die Polizei zu kontaktieren. Sicherheitstipps für Senioren sind auf der Website der Landespolizei Schleswig-Holstein und der Polizeilichen Kriminalprävention verfügbar.
Bei Fragen oder Unsicherheiten können Bürger die örtliche Polizei oder die Präventionsabteilung der Polizeidirektion Neumünster kontaktieren.
Weitere Sicherheitstipps sind auf den genannten Websites verfügbar.
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Polizeidirektion Neumünster
Pressestelle
Telefon: 04321-945 2222
POL-FL: Flensburg: Öffentlichkeitsfahndung nach Sachbeschädigungen und versuchten Brandstiftungen an Parteibüros
Flensburg (ost)
Es wurde bereits über mehrere Vandalismusakte und versuchte Brandstiftungen an verschiedenen Parteibüros in der Flensburger Innenstadt am Osterwochenende vom 05.04.2026 bis 07.04.2026 berichtet.
Die betroffenen Parteibüros gehörten dem SSW, Bündnis 90/Die Grünen, der SPD, der CDU und der Partei Die Linke.
An den Büros des SSW, der CDU und der SPD wurden Graffiti in den Farben der deutschen Flagge entdeckt. Zudem wurden an den Büros von Bündnis 90/Die Grünen, der SPD und Die Linke Brandsätze, sogenannte Molotow-Cocktails, gefunden. Es kam nicht zu einem vollständigen Brand. Es entstanden jedoch Rußspuren und oberflächliche Schäden an den Außenwänden der betroffenen Gebäude.
Zusätzlich wurden Fensterscheiben mehrerer Parteibüros beschädigt. Der entstandene Gesamtschaden wird derzeit auf einen Betrag im niedrigen vierstelligen Bereich geschätzt.
Die Ermittlungen des Staatsschutzes haben bisher nicht zur Identifizierung oder Festnahme des Tatverdächtigen geführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Flensburg hat das Amtsgericht Flensburg daher die Veröffentlichung von Bildern einer Überwachungskamera angeordnet, die den mutmaßlichen Täter an einem Tatort zeigen.
Die Polizei fragt:
Wer erkennt die Person auf den veröffentlichten Bildern oder kann Informationen zu ihrer Identität oder ihrem Aufenthaltsort geben?
Der Gesuchte wird als eher klein beschrieben und dürfte etwa 170 cm groß sein. Besonders auffällig ist ein etwa 20 cm langer, geflochtener, dünner Kinnbart, den der Täter zum Zeitpunkt der Tat trug.
Zeugen und Informanten werden gebeten, sich beim Staatsschutz der Bezirkskriminalinspektion Flensburg unter der Telefonnummer 0461 4840 oder per E-Mail an k5.flensburg.bki@polizei.landsh.de zu melden.
Jeder Hinweis kann für die weiteren Ermittlungen von Bedeutung sein.
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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Jan Krüger
Telefon: 0461/484-2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de
POL-IZ: 260529.2 Heide: Nachbarschaftsstreit eskaliert - Festnahme nach gefährlicher Körperverletzung
Heide (ost)
Gestern ereignete sich in Heide eine schwere körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, die zu einem größeren Polizeieinsatz führte. Hintergrund des Vorfalls sind laut ersten Erkenntnissen langanhaltende Streitigkeiten zwischen Nachbarn.
Um 18:00 Uhr eskalierte der Streit in der Hamburger Straße. Ein 54-jähriger türkischer Verdächtiger griff dabei einen Verwandten seines Nachbarn mit einem Gegenstand an.
Die Polizei stoppte die weitere Eskalation durch den Gebrauch von Pfefferspray und nahm den Verdächtigen vorübergehend fest. Ein Rettungswagen brachte den 30-jährigen Geschädigten in ein Krankenhaus.
Die Kriminalpolizei Heide ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Die Beamten entließen den 54-Jährigen am nächsten Tag nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.
Theresa Straßmann
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Polizeidirektion Itzehoe
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit
Große Paaschburg 66
25524 Itzehoe
Telefon:
+49 (0) 4821 602 2010
+49 (0) 4821 602 2011
E-Mail: pressestelle.itzehoe@polizei.landsh.de
POL-FL: Tarp/Eggebek: Radmuttern an mehreren PKW gelöst - zwei Unfälle
Tarp/Eggebek (ost)
Am 26.05.2026 haben zwei Personen bei der Polizei Tarp Anzeigen erstattet, nachdem während der Fahrt jeweils ein Reifen an ihren Autos abgefallen war. Die Fahrzeuge waren zuvor in Tarp und Eggebek geparkt worden. Die ermittelnden Beamten vermuten, dass die Radmuttern absichtlich gelöst wurden und suchen nach Zeugen. Bereits am 11.05.2026 gab es einen ähnlichen Vorfall auf der A7, nachdem der Fahrer zuvor ebenfalls in Tarp geparkt hatte.
Der erste Unfall ereignete sich bereits am 09.05.2026, wie der Polizei am 26.05.2026 mitgeteilt wurde. Der Fahrer hatte sein Fahrzeug gegen 14:30 Uhr im Weißdornweg in Tarp abgestellt. Nach kurzer Parkdauer fuhr er in Richtung Ortskern. In Höhe der Tankstellen löste sich der linke Vorderreifen. Es entstand Sachschaden, niemand wurde verletzt.
Am 11.05.2026 meldete sich ein Geschädigter bei der Polizeistation Tarp, nachdem er auf der A7 eine ungewöhnliche Vibration im Lenkrad gespürt hatte und dann auf dem nächsten Parkplatz fünf lose Muttern an einem Rad seines Autos entdeckt hatte. Das Fahrzeug hatte in der Nacht auf einem öffentlichen Parkplatz in der Pommernstraße in Tarp gestanden.
Der dritte Vorfall ereignete sich am Morgen des 26.05.2026. Der Anzeigende berichtete der Polizei, dass sein Auto in der Hauptstraße in Eggebek einen Reifen verloren hatte, nachdem die Fahrerin ein Schleifen bemerkt hatte. Das Rad rollte weiter und beschädigte ein anderes Auto. Auch hier wurde niemand verletzt. Das Fahrzeug hatte in der Nacht in der Hauptstraße in Eggebek gestanden.
Die Polizeistation Tarp ermittelt in allen drei Fällen wegen des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und sucht Zeugen, die während der entsprechenden Parkzeiträume an den entsprechenden Orten ungewöhnliche Beobachtungen gemacht haben. Sie werden gebeten, sich telefonisch unter 04638-89410 oder per E-Mail unter Tarp.Pst@polizei.landsh.de zu melden.
Die Polizei empfiehlt, vor jeder Fahrt eine Fahrzeugkontrolle durchzuführen. Diese sollte auch einen Rundgang um das Auto mit entsprechender Sichtkontrolle beinhalten.
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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Katharina Petersen
Telefon: 0461 / 484 2009
E-Mail: pressestelle.flensburg.pd@polizei.landsh.de
POL-KI: 260529.1 Schwentinental: Kriminalpolizei sucht Zeugen nach Raubtat an der Schwentine
Schwentinental (ost)
Am Donnerstagmorgen ereignete sich ein Raubüberfall im Stadtteil Raisdorf. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen.
Derzeitigen Ermittlungen zufolge war das Opfer eigenen Angaben zufolge am Donnerstag, den 28.05.2026, gegen 07:30 Uhr im Stadtteil Raisdorf an der Schwentine spazieren. In der Nähe der Straße Flachsland sprang plötzlich eine jugendlich aussehende männliche Person aus einem Gebüsch, griff sie an und entriss schließlich ihre Handtasche. Dabei verletzte der Täter die Spaziergängerin leicht.
Der Täter flüchtete anschließend auf einem schwarzen Mountainbike in Richtung "Weiße Brücke".
Er wurde als kräftig, etwa 160 bis 165 cm groß und mit blasser bzw. heller Hautfarbe beschrieben. Sein Alter wurde auf 13 bis 15 Jahre geschätzt. Er trug einen schwarzen Kapuzenpullover, rote Sportshorts mit weißen und blauen Details sowie einem weißen Rand, weiße Socken mit einem auffälligen weiß-blau-weißen Muster und helle Schuhe. Außerdem trug er einen auffälligen Crosshelm mit Brille und Visier.
Die Kriminalpolizei in Plön hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Raubüberfalls aufgenommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat oder zum Täter geben können. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0431 / 160 33 33 entgegengenommen.
Magnus Gille
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Polizeidirektion Kiel
Pressestelle
Gartenstraße 7
24103 Kiel
Tel. +49 (0) 431 160 2010
E-Mail pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de
POL-RZ: Zwei Leichtverletzte nach Unfall auf der A25 bei Escheburg
Ratzeburg (ost)
29.05.2026 | Bezirk Herzogtum Lauenburg | 28.05.2026 - A25 / Escheburg
Am Donnerstagabend gab es einen Verkehrsunfall zwischen zwei Autos an der Kreuzung der A 25 und der B404 bei Escheburg. Beide Fahrer erlitten leichte Verletzungen.
Am 28.05. gegen 22:40 Uhr soll ein 56-jähriger Türke aus dem Bezirk Herzogtum Lauenburg mit einem Fiat auf der A25 in Richtung Geesthacht gefahren sein. Er plante, die A25 geradeaus auf die B404 in Richtung Geesthacht zu verlassen. Gleichzeitig soll eine 19-jährige VW-Fahrerin, ebenfalls aus dem Bezirk Herzogtum Lauenburg, die Lüneburger Straße (B404) in Richtung Autobahn befahren haben und geplant haben, an der Kreuzung B404/A25 nach links auf die A25 abzubiegen. Dafür hielt sie an der für sie zunächst roten Ampel an. Als die Ampel auf grün wechselte, setzte die Frau ihr Fahrzeug wieder in Bewegung. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr der Fiat-Fahrer bei für ihn roter Ampel in den Kreuzungsbereich ein. Dabei kam es zur Kollision der beiden Autos, wobei beide Fahrer leichte Verletzungen erlitten. Die alarmierten Rettungswagen brachten die beiden Leichtverletzten in umliegende Krankenhäuser. Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sperrten die Einsatzkräfte den Kreuzungsbereich zeitweise vollständig ab. Der Sachschaden dürfte nach derzeitigem Kenntnisstand im unteren fünfstelligen Bereich liegen.
Während der Unfallaufnahme erhielten die Polizisten Hinweise darauf, dass der 56-Jährige möglicherweise nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Die Ermittlungen dauern an.
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Polizeidirektion Ratzeburg
- Stabsstelle / Presse -
Sophie-Marie Jakobi
Telefon: 04541/809-2010
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
POL-HL: OH- GrömitzEinbruch in Eiscafé - Polizei sucht Zeugen
Lübeck (ost)
In der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag (28.05.2026) wurde in Grömitz ein Einbruch in ein Eiscafé verübt. Die Täter brachen gewaltsam in das Gebäude in der Fußgängerzone ein. Obwohl sie kein Eis stahlen, verursachten sie Sachschäden und erbeuteten Bargeld. Die Kriminalpolizei in Neustadt ermittelt nun wegen des Verdachts eines besonders schweren Diebstahls und bittet um Zeugenaussagen.
Nach den bisherigen Informationen verließen die Besitzer das betroffene Eiscafé in der Kirchenstraße am Mittwochabend um 21.00 Uhr unbeschadet. Am Donnerstagmorgen um 10.30 Uhr entdeckten sie dann den Einbruch.
Im Rahmen der laufenden Ermittlungen suchen die Beamten der Kriminalpolizei Neustadt/ Holstein Zeugen, die in der Nacht zum Donnerstag im Bereich des Eiscafés und der umliegenden Fußgängerzone rund um die Kirchenstraße und Wicheldorfstraße verdächtige Personen bemerkt haben oder ungewöhnliche Geräusche in der Nähe des Tatorts gehört haben. Hinweise werden von der Kriminalpolizei Neustadt/ Holstein unter der Telefonnummer 04561-6150 entgegengenommen.
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Polizeidirektion Lübeck
Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit
Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher -
Telefon: 0451 / 131-2006
Fax: 0451 / 131 - 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de
POL-FL: Flensburg: Folgemeldung: Tatverdacht nach Brandstiftung in leerstehendem Einfamilienhaus erhärtet
Flensburg (ost)
Nachdem ein leerstehendes Einfamilienhaus im Taruper Weg in Flensburg am Abend des 09.03.2026 brannte, konnten die Ermittlungen der Kriminalpolizei inzwischen wesentlich voranschreiten.
Wie bereits erwähnt, brach das Feuer in dem unbewohnten Gebäude in der Taruper Weg 16 gegen 20:00 Uhr aus. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen und ein Übergreifen der Flammen verhindern. Der entstandene Schaden wird auf über 100.000 Euro geschätzt.
Eine Zeugin meldete sich im Rahmen des öffentlichen Zeugenaufrufs bei der Polizei und gab einen wichtigen Hinweis auf einen Jugendlichen. Die Ermittlungen des Kommissariats 2 der BKI Flensburg führten zu einem Verdacht gegen zwei 14-jährige deutsche Jugendliche aus Flensburg zum Zeitpunkt der Tat.
Durch weitere Maßnahmen der Kriminalpolizei konnte der Verdacht gegen die beiden Jugendlichen gestärkt werden. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung sind noch im Gange.
Aufgrund des jugendlichen Alters der Verdächtigen werden derzeit keine weiteren Angaben gemacht.
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Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Jan Krüger
Telefon: 0461/484-2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de
POL-SE: Polizei sucht Zeugen nach Auseinandersetzung nähe des Bahnhofs
Barmstedt (ost)
Am Freitag, dem 22.05.2026, ereignete sich in der Mühlenstraße in Barmstedt eine Auseinandersetzung zwischen zwei kleinen Gruppen. Währenddessen sollen Knallgeräusche gehört worden sein. Zwei Personen ergriffen daraufhin die Flucht. Ein junges Paar soll ihnen entgegengekommen sein, nach dem die Polizei nun sucht.
Gegen 22:00 Uhr am Freitagabend hörte ein Zeuge einen Streit und Knallgeräusche. Als er aus dem Fenster schaute, sah er zwei junge Männer weglaufen. Einer von ihnen hielt dabei einen Gegenstand in der Hand. Wohin die Kontrahenten geflohen waren, konnte der Zeuge nicht sagen.
Die beiden Flüchtigen sollen jugendlich bis heranwachsend ausgesehen haben und zwischen 1,60 m und 1,70 m groß und schlank gewesen sein. Der Mann mit dem Gegenstand hatte kurzes, leicht lockiges schwarzes Haar und trug eine schwarze Jacke. Die andere Person soll helle Oberbekleidung getragen haben.
Während ihrer Flucht begegneten die beiden einem jungen Paar (ca. 18 Jahre alt) aus der Straße An der Bahn. Auch sie erschraken und duckten sich wegen der Knallgeräusche. Anschließend gingen sie in Richtung Innenstadt weiter.
Um weitere Informationen über die beiden Flüchtigen zu erhalten, werden die junge Frau und ihr Begleiter gebeten, sich bei der Polizei in Barmstedt unter der Rufnummer 04123-684080 zu melden. Auch Personen, die Hinweise zum Geschehen, den flüchtigen Männern oder ihrem Verbleib machen können, werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden.
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Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Maik Seidel - Pressesprecher
Telefon: 04551 ? 884-2020
E-Mail: oea.badsegeberg.pd@polizei.landsh.de
POL-RZ: Schwerer Unfall auf der A1 bei ReinfeldEine Frau schwerverletzt
Ratzeburg (ost)
29.05.2026 | Kreis Stormarn | 28.05.2026 - Reinfeld
Am Donnerstagabend gab es auf der A1 bei Reinfeld einen Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Eine Frau wurde schwer verletzt.
Am 28.05.2026 gegen 18:10 Uhr soll ein 56-jähriger Pole mit einem Tanklastwagen die A1 in Richtung Fehmarn auf dem rechten von drei Fahrstreifen befahren haben. Gleichzeitig fuhren ein 62-jähriger Fahrer eines Ford Transit aus dem Kreis Nordwestmecklenburg und ein 24-jähriger Fahrer eines VW Polo aus dem Kreis Stormarn die A1 in derselben Richtung, jedoch hintereinander auf der mittleren Fahrspur. Der Fahrer des Sattelzugs soll dann einen Wechsel auf die mittlere Spur vorgenommen haben. Trotz des Bremsvorgangs soll es zuerst zu einer Kollision zwischen dem Ford Transit und dem Sattelauflieger gekommen sein. Danach sei der VW Polo ungebremst auf den Ford Transit aufgefahren. Alle drei Fahrer blieben unverletzt. Eine 21-jährige Mitfahrerin im VW wurde schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
An allen drei Fahrzeugen entstanden Sachschäden, der Polo und der Transit waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der geschätzte Schaden beläuft sich nach derzeitigem Kenntnisstand auf einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich. Der rechte Fahrstreifen musste während der Rettungs- und Bergungsarbeiten gesperrt werden.
Die Untersuchungen zur Unfallursache dauern an.
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Sophie-Marie Jakobi
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POL-HL: Timmendorfer Strand/Ostholstein Mann verunglückt beim Schwimmen
Lübeck (ost)
Am Abend des Donnerstags (28.05.2026) geriet ein Schwimmer in Timmendorfer Strand in Schwierigkeiten und wurde von einem Freund aus dem Wasser gerettet. Der schwer verletzte Mann wurde dann von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht.
Die Polizei wurde am Donnerstag gegen 19.30 Uhr zusammen mit Rettungskräften der Freiwilligen Feuerwehr und des Rettungsdienstes zu einem Badeunfall in Timmendorfer Strand gerufen.
Ein 30-jähriger Mann aus Bayern geriet am Strandzugang 25 in Notlage. Sein Freund holte ihn aus dem Wasser und eine andere Strandbesucherin rief über Notruf Hilfe herbei. Vor dem Schwimmen soll der Verunglückte mit seinem Begleiter am Strand Alkohol konsumiert haben.
Der Mann wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Ärzte vor Ort stuften den Zustand des 30-Jährigen als lebensbedrohlich ein.
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Polizeidirektion Lübeck
Pressestelle
Svenja Pries
Telefon: 49 (0) 451/131-2004
Fax: + 49 (0) 431/988-6-342901
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POL-RZ: Polizei sucht Zeugen nach Einbruch in Ahrensburg
Ratzeburg (ost)
29. Mai 2026 | Kreis Stormarn | 28. Mai 2026 - Ahrensburg
Am gestrigen Tag soll es zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Ahrensburg gekommen sein. Personen, die etwas gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
An dem 28.05.2026 sollen Unbekannte die Abwesenheit der Bewohner zwischen 06:45 Uhr und 15:00 Uhr genutzt haben, um in ein Einfamilienhaus in der Straße Vogelsang in Ahrensburg einzudringen. Die Täter durchsuchten das Haus, stahlen verschiedene Wertgegenstände und flüchteten unerkannt. Der entstandene Schaden wird auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag geschätzt.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise von Zeugen. Personen, die verdächtige Aktivitäten in der Nähe beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Ahrensburg unter 04102/8090 oder per E-Mail unter ahrensburg.kpst@polizei.landsh.de zu melden.
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POL-HL: Lübeck - St. GertrudUnbekannte Täter beschädigen mehrere Bushaltestellenunterstände: Polizei sucht Zeugen
Lübeck (ost)
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (28.05.2026) gab es mehrere Fälle von Vandalismus an Bushaltestellen im Stadtteil St. Gertrud in Lübeck. Unbekannte beschädigten die Glasscheiben von drei Bushaltestellenunterständen. Die Polizeistation Lübeck Eichholz ermittelt wegen des Verdachts auf Sachbeschädigung und bittet um die Unterstützung der Bevölkerung.
Um 06:45 Uhr wurden Beamte des 3. Polizeireviers von Mitarbeitern über drei beschädigte Bushaltestellenunterstände in der Brandenbaumer Landstraße informiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Glasflächen der Unterstände stark beschädigt waren. Um die Sicherheit der Fahrgäste und Passanten zu gewährleisten, hatten die Mitarbeiter des betroffenen Unternehmens bereits mit den Aufräumarbeiten begonnen. Laut Zeugenaussagen wiesen die Glasscheiben mehrere Löcher auf.
Im Zuge der laufenden Ermittlungen suchen die Beamten der Polizeistation Eichholz Zeugen, die in der Nacht vom 28.05.2026 zwischen 00:10 und 05:30 Uhr verdächtige Personen oder Geräusche in der Brandenbaumer Landstraße bemerkt haben. Hinweise nimmt die Polizeistation Eichholz unter der Telefonnummer 0451-1317360 oder per E-Mail unter eichholz.pst@polizei.landsh.de entgegen.
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Polizeidirektion Lübeck
Polizeidirektion Lübeck Pressestelle
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POL-IZ: 260529.1 Brunsbüttel: Falscher Polizeibeamter erbeutet Bargeld
Brunsbüttel (ost)
Am gestrigen Tag haben Gauner eine ältere Dame aus Brunsbüttel um eine beträchtliche Summe Bargeld betrogen, indem sie die Masche des "falschen Polizeibeamten" anwandten. Über Stunden hinweg gewannen sie das Vertrauen der Frau. Die Polizei bittet nun um Zeugenaussagen.
Gemäß den bisherigen Informationen erhielt die 82-jährige Brunsbüttelerin aus der Straße "Am alten Wall" gestern Vormittag gegen 11:00 Uhr einen Anruf von einem bislang unbekannten Täter. Dieser gab sich als "Matthias Gutscheck" aus und gab vor, ein Polizeibeamter zu sein. Während des Gesprächs behauptete er, dass die Polizei in der Nähe ihres Wohnortes zwei Personen festgenommen habe, die eine ältere Dame überfallen hätten. Bei der Durchsuchung der Verdächtigen sei eine Liste mit Namen und Adressen potenzieller weiterer Opfer gefunden worden, auf der auch der Name der 82-Jährigen stehe. Unter diesem Vorwand drängte der Unbekannte die Seniorin dazu, ihr Erspartes in Sicherheit zu bringen und es der Polizei zu übergeben.
Die Angerufene war zunächst skeptisch. Doch die Gauner schafften es, die Frau zu täuschen, indem sie das Gespräch an einen vermeintlichen Polizeinotruf, eine angebliche Psychologin und weitere Komplizen weiterleiteten. Insgesamt setzten verschiedene Anrufer über sechs Stunden hinweg psychologischen Druck auf das Opfer aus.
Nachdem die Seniorin schließlich 18.000 Euro Bargeld von ihrer Bank abgehoben hatte, erschien gegen 17:10 Uhr ein Geldabholer an ihrer Wohnanschrift und nahm das Geld entgegen.
Die Kriminalpolizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die gestern zwischen 11:00 Uhr und 17:15 Uhr in der Straße "Am alten Wall" oder der unmittelbaren Umgebung verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich zu melden. Der Abholer soll männlich, etwa 175 cm groß und sehr schlank gewesen sein. Er hatte dunkle, kurze Haare und keinen Bart. Der Mann sprach laut Angaben der Geschädigten mit einem möglicherweise südeuropäischen Akzent. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0481 940 entgegen.
Die Polizei betont nachdrücklich, dass echte Polizistinnen und Polizisten niemals am Telefon die Herausgabe von Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen fordern. Sollte jemand einen solchen Anruf erhalten, sollte das Gespräch sofort beendet und keine persönlichen oder finanziellen Informationen preisgegeben werden. Betroffene sollten auch nicht den angezeigten Telefonnummern vertrauen, da diese von Betrügern manipuliert werden können. Im Zweifelsfall empfiehlt die Polizei, die örtlich zuständige Dienststelle oder den Polizeinotruf 110 selbstständig zu kontaktieren und dabei nur verifizierte oder bekannte Rufnummern zu verwenden. Außerdem ist es ratsam, Angehörige oder Vertrauenspersonen einzubeziehen, bevor Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte übergeben werden.
Theresa Straßmann
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