Am Dienstagmorgen wurde eine lebensgefährlich verletzte Person auf der A7 gefunden. Die Hintergründe sind noch unklar.
Altholzkrug: Lebensgefahr am Fahrbahnrand entdeckt

A7 / Handewitt (ost)
Früh am Dienstagmorgen (24.03.2026) wurde eine Person mit lebensbedrohlichen Verletzungen auf der A7 in Richtung Norden entdeckt. Die Hintergründe sind derzeit völlig unklar.
Um 05:40 Uhr meldeten mehrere Autofahrer kurz vor dem Rastplatz Altholzkrug eine Person am Straßenrand. Ersthelfer stellten fest, dass es sich um einen schwer verletzten Mann handelte, der sofort medizinisch versorgt wurde.
Die Rettungskräfte leiteten umfangreiche Maßnahmen ein. Der Mann wurde in ein Krankenhaus in Flensburg gebracht und befindet sich in einem lebensbedrohlichen Zustand. Die Identität des Mannes ist bisher unbekannt.
Aufgrund der Schwere der Verletzungen und der Spuren vor Ort kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass ein Verkehrsunfall die Ursache ist. Auch andere Ereignisse sind Gegenstand der Ermittlungen. Der genaue Ablauf ist noch unklar, die Polizei ermittelt in alle Richtungen.
Um den Fall zu klären, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Flensburg ein Sachverständiger hinzugezogen.
Während der Rettungs- und Ermittlungsmaßnahmen kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, einschließlich zeitweiser Vollsperrungen in Richtung Dänemark.
Die Polizei bittet Zeugen, die in den frühen Morgenstunden auf der A7 zwischen der Anschlussstelle Flensburg und dem Rastplatz Altholzkrug unterwegs waren und verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zum Geschehen haben, sich zu melden. Insbesondere könnten Beobachtungen zu auffälligen Fahrzeugen, Personen oder ungewöhnlichen Situationen von Bedeutung sein. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit dem Polizeiautobahn- und Bezirksrevier Nord unter 04621/94520 oder per E-Mail unter schleswig.pabr@polizei.landsh.de in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








