In der Neujahrsnacht wurde die Feuerwehr zu einem Mehrfamilienhaus gerufen, wo mehrere Personen durch die Feuerwehr gerettet werden mussten.
Alveslohe: Brand in Kaltenkirchen erfordert Rettung von Menschen

Kaltenkirchen (ost)
In der Neujahrsnacht, am 01. Januar 2026, wurde um 00:02 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen mit dem Einsatzstichwort „FEU“ (Feuer, Standard) in die Straße Am Hohenmoor gerufen. Verschiedene Anrufer meldeten Rauchentwicklung aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses.
Aufgrund der Silvesterbereitschaft vieler Feuerwehrkameraden im Feuerwehrhaus Kaltenkirchen waren die ersten Einsatzkräfte schnell vor Ort. Die Situation bestätigte sich und war ziemlich dramatisch. Dichter schwarzer Rauch drang aus dem Hauseingang des Mehrfamilienhauses. Mehrere Anwohner riefen aus ihren Wohnungen und vom Balkon um Hilfe.
Nach der Erkundung erhöhte der Einsatzleiter, Zugführer Tobias Buchholz Runge, das Einsatzstichwort auf „FEU G R5“ (Feuer, größer Standard, 3-5 Verletzte) und alarmierte ein Großaufgebot an Rettungskräften sowie die Freiwillige Feuerwehr Alveslohe. Es war zunächst unklar, ob sich noch Personen im Keller befanden.
Die ersten Maßnahmen bestanden darin, den verrauchten Treppenraum nach Personen abzusuchen. Ein Atemschutztrupp wurde eingesetzt, während zwei weitere Trupps zur Brandbekämpfung in den Keller gingen. Aufgrund des dichten Rauchs war eine Rettung der Bewohner über das Treppenhaus zu diesem Zeitpunkt nicht möglich. Gleichzeitig wurden mehrere Personen über die Balkone auf der Rückseite gerettet, indem Steck- und Schiebeleitern verwendet wurden. Dadurch konnten mehrere Personen gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden.
Aufgrund der steigenden Anzahl betroffener Personen wurde das Einsatzstichwort auf „FEU G R15“ (Feuer, größer Standard, 11-15 Verletzte) erhöht und weitere Rettungskräfte alarmiert, um die betroffenen Patienten zu versorgen. Insgesamt waren 15 Personen betroffen, von denen 5 aufgrund verschiedener Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden mussten.
Der Innenangriff und die Menschenrettung wurden parallel mit mehreren Trupps unter Atemschutz durchgeführt. Personen im Keller konnten nicht gefunden werden, sodass die Brandbekämpfung fortgesetzt werden konnte. Dies führte schnell zum Erfolg. Anschließend wurden umfangreiche Belüftungs- und Nachlöschmaßnahmen durchgeführt, die bis ca. 02:50 Uhr dauerten. Durch erfolgreiche Belüftungsmaßnahmen konnten unter anderem zwei Erwachsene und ein Baby mittels Brandfluchthaube aus ihrer Wohnung über den Treppenraum gerettet werden.
Einige Bewohner mussten in Notunterkünften untergebracht werden, da ihre Wohnungen aufgrund von Rauchgasen unbewohnbar waren. Der Bürgermeister und das Ordnungsamt der Stadt Kaltenkirchen erschienen am Einsatzort, um sich ein Bild von der Situation zu machen und weitere Maßnahmen zu koordinieren.
Die Feuerwehr war mit fast 80 Einsatzkräften vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen noch am Einsatzort aufgenommen.
Die Feuerwehr kann keine Angaben zur Brandursache, zum Schaden, zu den Personalien oder zu den Verletzungen der Betroffenen machen.
Eingesetzte Kräfte:
Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen Freiwillige Feuerwehr Alveslohe Kreisfeuerwehrverband Segeberg: Pressesprecher Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein: Organisatorische Leiter Rettungsdienst, Leitende Notärzte, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, sechs Rettungswagen Bürgermeister und Ordnungsamt Kaltenkirchen Polizei Segeberg
Quelle: Presseportal








