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Ammersbek: Einbrüche über Pfingstwochenende

Kriminalpolizei sucht Zeugen nach Einbrüchen in Ahrensburg, Ammersbek und Großhansdorf. Unbekannte drangen gewaltsam in Wohnhäuser ein und durchsuchten sie nach Wertgegenständen.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

26.05.2026 | Bezirk Stormarn | 20.05 – 25.05.2026 – Ahrensburg / Ammersbek / Großhansdorf

Während des verlängerten Pfingstwochenendes wurde die Polizei zu mehreren Einbrüchen in Großhansdorf, Ahrensburg und Ammersbek gerufen. Die Kriminalpolizei sucht nach Zeugen.

Anfangs drangen Unbekannte zwischen dem 20.05.2026 und dem 22.05.2026 um 15.30 Uhr gewaltsam durch ein Fenster in ein Einfamilienhaus in der Pinnberg-Straße in Großhansdorf ein.

Während der kurzen Abwesenheit der Bewohner gelang es möglichen Dieben in Großhansdorf am Freitag zwischen 12.00 Uhr und 13.40 Uhr, durch die gewaltsam geöffnete Terrassentür in ein Wohnhaus in der Neuer Achterkamp-Straße einzudringen.

Am Sonntag nutzten Einbrecher im Waldemar-Bonsels-Weg in Ahrensburg eine kurze Abwesenheitszeit der Bewohner aus. Zwischen 13.00 Uhr und 15.00 Uhr verschafften sie sich über die Terrassentür Zugang zu dem Einfamilienhaus.

In der Hochbahn-Straße in Ammersbek brachen unbekannte Täter am Pfingstmontag zwischen 14.40 Uhr und 17.00 Uhr ein. Sie verschafften sich über ein gewaltsam geöffnetes Fenster Zugang zum Haus.

In allen Fällen durchsuchten die möglichen Einbrecher die Häuser nach Wertgegenständen. Es liegen bisher keine konkreten Informationen über die Höhe der Sach- und Diebstahlschäden vor.

Ob es Verbindungen zwischen den Taten gibt, wird nun im Rahmen der laufenden Ermittlungen untersucht. Die Kriminalpolizei in Ahrensburg bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen in den genannten Zeiträumen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 04102/809-0 oder per E-Mail an Ahrensburg.KPSt@polizei.landsh.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 im Jahr 2022 auf 520 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 im Jahr 2022 auf 427 im Jahr 2023. Davon waren 335 männlich und 45 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 158 im Jahr 2022 auf 191 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.675 3.271
Anzahl der aufgeklärten Fälle 400 520
Anzahl der Verdächtigen 380 427
Anzahl der männlichen Verdächtigen 335 382
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 45 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 158 191

Quelle: Bundeskriminalamt

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