Mehrere Einbrüche in Ahrensburg und Ammersbek während der Weihnachtszeit. Polizei bittet um Hinweise von Zeugen.
Ammersbek: Einbrüche über Weihnachten – Zeugen gesucht

Ratzeburg (ost)
29. Dezember 2025 | Kreis Stormarn | 24.-27.12.2025 – Ahrensburg/ Ammersbek
In der Gegend von Ahrensburg und Ammersbek gab es während der Weihnachtszeit mehrere Einbrüche. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Nach aktuellem Kenntnisstand brachen Unbekannte am Heiligabend (24.12.2025) zwischen 14 Uhr und 23:30 Uhr die Balkontür einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Straße Im Winkel in Ammersbek auf. Die Wohnung wurde durchsucht.
Am selben Tag versuchten Unbekannte zwischen 16 Uhr und 18:30 Uhr die Wohnungstür eines Reihenhauses in der Friedensallee in Ahrensburg aufzubrechen. Dies gelang ihnen anscheinend nicht und sie flüchteten in eine unbekannte Richtung.
Am ersten Weihnachtstag wurde um 03:10 Uhr die Eingangstür eines Supermarktes in der Carl-Backhaus-Straße in Ahrensburg gewaltsam geöffnet. Der oder die Täter betraten den Markt und versuchten, einen Geldautomaten aufzubrechen. Sie konnten jedoch nicht an das Geld gelangen.
Am 27. Dezember 2025 gab es einen Einbruchsversuch in einem Mehrfamilienhaus in der Hamburger Straße in Ammersbek. Zwischen 08:20 Uhr und 19:15 Uhr wurde die Eingangstür im zweiten Obergeschoss gewaltsam geöffnet. Aufgrund zusätzlicher Sicherheitsvorkehrungen der Bewohner konnten die Täter nicht in die Wohnung gelangen und flüchteten unerkannt.
In allen Fällen kann zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Aussage zu Diebesgut und Schadenshöhe gemacht werden.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Umgebung der oben genannten Tatorte gesehen? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Ahrensburg unter der Telefonnummer: 04102 / 809-0 oder per E-Mail unter: ahrensburg.kpst@polizei.landsh.de entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, wovon 400 gelöst wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 335 Männer und 45 Frauen. 158 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Einbrüche auf 3271 Fälle, wobei 520 Fälle gelöst wurden. Es gab 427 Verdächtige, davon 382 Männer und 45 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich auf 191. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt








