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Ammersbek: Feuerwehr Bargteheide, erfolgreicher Informationsabend zum Katastrophenschutz

Die Stadt und die Feuerwehr Bargteheide veranstalteten einen erfolgreichen Informationsabend zum Thema Katastrophenschutz. Dabei wurden Maßnahmen für außergewöhnliche Einsatzlagen erläutert, wie z.B. Stromausfall, Sturm oder Dauerregen.

Ein Notfallinformationspunkt Stufe 1
Foto: Presseportal.de

Travenbrück (ost)

Am 5. Mai haben die Stadt Bargteheide und die Feuerwehr einen erfolgreichen Informationsabend zum Thema Katastrophenschutz veranstaltet. Es wurde erklärt, welche Vorräte jeder Haushalt haben sollte und wie der Kreis und die Feuerwehr mit außergewöhnlichen Ereignissen oder Katastrophen umgehen. Dazu zählen nicht nur langanhaltende Stromausfälle, sondern auch Stürme oder Dauerregen. In solchen Einsatzszenarien gibt es in der Regel viele Einsätze in kurzer Zeit. Der Leiter des Fachdienstes Gefahrenabwehr des Kreises Stormarn, L. Franck, hat präsentiert, wie der Kreis organisiert ist und welche Maßnahmen er ergreift. Er betonte, dass alle Einheiten des Katastrophenschutzes, wie die Technische Einsatzleitung (TEL), der Löschzug Gefahrgut (LZG) oder die Sanitätsverbände, ehrenamtlich arbeiten und dass alle Spezialisten auf ihrem Gebiet sind. Franck hat auch den Unterschied zwischen Zivilschutz und Katastrophenschutz erklärt.

Der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Bargteheide, Sven-Arne Werner, hat darüber gesprochen, wie die Feuerwehr mit solchen Situationen umgeht und wie die Stadt organisiert ist. Er hat gezeigt, dass solche Situationen lange dauern und die Feuerwehr nicht sofort überall sein kann. Es kann sogar Hilfe von anderen Gemeinden oder Kreisen benötigt werden. In solchen Situationen wird die Führungsstelle aktiviert. Dort werden alle Einsätze für das eigene Gebiet von der Rettungsleitstelle Süd erhalten und an die Feuerwehren weitergeleitet, die dann die Einsätze abarbeiten. Dadurch wird die Leitstelle entlastet und die Feuerwehr kann die Einsätze priorisieren. Zusätzlich wird die Bevölkerung per Lautsprecher gewarnt, falls nötig. Die Führungsstelle wird von den Feuerwehren der Ämter Ammersbek, Bargteheide Land und Stadt betrieben. In Schleswig-Holstein gibt es in allen Städten und Gemeinden solche Führungsstellen. Außerdem werden Fachberater des THW und von Unternehmen der kritischen Infrastruktur hinzugezogen und es wird auch ein kleiner Stab gebildet. Die Stadt richtet gemeinsam mit der Feuerwehr und der DLRG Bargteheide Notfallinformationspunkte (NIP) ein. Bürger können sich in einer Notsituation an diese wenden. Die NIP reichen von einem kleinen Informationspunkt bis zu einer Notunterkunft mit Notstromversorgung.

Lokale Vereine wurden ebenfalls eingebunden.

Die Feuerwehr Bargteheide beschäftigt sich schon lange mit diesen Themen und ist Vorreiter im Kreis Stormarn. Das hat auch Bürgermeisterin Hettwer betont. Nach den Vorträgen gab es eine Fragerunde, in der alle Anwesenden Fragen stellen konnten.

Neben den Vorträgen gab es auch Informationsstände und eine Fahrzeugschau vor dem Gebäude.

Unter den Anwesenden waren die Polizeiführung aus Bargteheide, Verbindungsoffiziere der Bundeswehr, die dem Katastrophenstab des Kreises Stormarn angehören, sowie der Kreistagspräsident Hans-Werner Harmuth.

Quelle: Presseportal

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