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Angriff in Ahrensburg: Zwei Verletzte, Tatverdächtiger in psychiatrischer Klinik

Eine Frau lebensgefährlich verletzt, ein Mann leicht verletzt. Tatverdächtiger in psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

+++ Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck +++

Nach einem Angriff mit einem schwertähnlichen Macheten am Montagvormittag (07.09.2026) in Ahrensburg erlitt eine 43-jährige Frau lebensbedrohliche Verletzungen, während ein 54-jähriger Mann in diesem Zusammenhang leicht verletzt wurde. Kurz nach der Tat konnte die Polizei in Ahrensburg einen verdächtigen Mann festnehmen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde der 32-jährige (deutsche Staatsbürgerschaft) am Dienstagmittag (08.09.2026) einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Lübeck vorgeführt. Dieser ordnete die vorläufige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an.

Die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Lübeck hatten am Montag ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten Totschlags gegen den 32-jährigen Mann aus dem Kreis Stormarn eingeleitet. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen hatten die verletzte Frau und der verletzte Mann keine bekannte Verbindung zum Angreifer. Es liegen auch keine Hinweise auf eine politisch motivierte Tat vor.

Hinweise darauf, dass sich der Mann in einem psychischen Ausnahmezustand befand, werden derzeit im Rahmen der weiteren Ermittlungen überprüft. Nach der Vorführung vor dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Lübeck und der Anordnung der vorläufigen Unterbringung wurde der Verdächtige am Dienstagnachmittag in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht.

Dr. Jens Buscher – Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck

Ulli Fritz Gerlach – Pressesprecher der Polizeidirektion Lübeck

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 auf 66. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 im Jahr 2022 auf 77 im Jahr 2023. Davon waren 56 männlich und 6 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 67 männliche und 10 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 29 im Jahr 2022 und 28 im Jahr 2023 relativ konstant. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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