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Angriff mit Brieföffner in Itzehoe

Eine Frau verletzt ihren Bekannten mit einem Brieföffner und beide suchen anschließend das Polizeirevier auf.

Foto: Depositphotos

Itzehoe (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Itzehoe und des Polizeipräsidiums Itzehoe

In der Nacht griff eine Frau in einem Gebäude mit mehreren Wohnungen in Itzehoe ihren Partner mit einem Brieföffner an. Danach begaben sich beide zur Polizeiwache. Der Verletzte erlitt leichte Verletzungen.

Um 02:20 Uhr erschien eine 31-jährige Frau auf der Polizeiwache in Itzehoe. Sie gab an, ihren Bekannten mit einem Brieföffner angegriffen zu haben. Ersten Ermittlungen zufolge gerieten sie gegen 02:10 Uhr mit dem 53-Jährigen in einem Mehrfamilienhaus am Feldschmiedekamp in Streit, als sie nach einem Schlafplatz für die Nacht suchten.

Kurz nach der Verdächtigen erschien auch der Verletzte auf der Polizeiwache. Durch den Angriff erlitt er eine blutende Kopfwunde und wurde ins Krankenhaus gebracht. Er erlitt leichte Verletzungen und konnte das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Es bestand keine Lebensgefahr.

Die 31-jährige Frau wurde von Polizeibeamten festgenommen. Sie stand unter Alkoholeinfluss, daher entnahm ein Arzt ihr eine Blutprobe. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Itzehoe einen Haftbefehl wegen Fluchtgefahr. Das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Itzehoe und die Staatsanwaltschaft Itzehoe führen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Peter Müller-Rakow, Staatsanwaltschaft Itzehoe

Björn Gustke, Polizeipräsidium Itzehoe

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, von denen 66 gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 nahezu konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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