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Angriff mit Pfefferspray in Elmshorn

Ein Passant wurde ohne Grund angegriffen und leicht verletzt. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Elmshorn (ost)

Am 23.09.2026 (Mittwoch) wurde in Elmshorn in der Julius-Leber-Straße ein Passant von einem bislang unbekannten Täter ohne ersichtlichen Grund mit Pfefferspray besprüht. Der Mann erlitt leichte Verletzungen und musste ambulant behandelt werden. Der Täter machte sich aus dem Staub. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.

Es ist ungefähr zwanzig nach sieben am Mittwochabend, als sich ein 53-jähriger Mann in der Julius-Leber-Straße in Elmshorn aufhält. Laut aktuellen Erkenntnissen soll ein junger Mann an ihm vorbeigegangen sein und ohne Vorwarnung und gezielt Pfefferspray ins Gesicht des 53-Jährigen gesprüht haben. Dies führte zu leichten Verletzungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Der Täter wurde als männlich und zwischen 18 und 20 Jahren alt beschrieben. Er soll auffällig klein mit einer Körpergröße von ca. 1,60 m gewesen sein und eine helle Haut sowie einen Dreitagebart gehabt haben. Der Täter soll in Richtung des Parks am See geflohen sein. Möglicherweise haben Passanten oder Gäste des nahegelegenen Restaurants den Angreifer gesehen.

Personen, die Informationen zum Vorfall oder zum Flüchtigen und seiner Identität haben, werden gebeten, sich mit dem Sachgebiet 2 der Kriminalpolizeistelle in Elmshorn in Verbindung zu setzen. Hinweise, die für die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung nützlich sind, werden telefonisch unter der Rufnummer 04121-8030 oder per E-Mail an sg2.elmshorn.kpst@polizei.landsh.de entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 auf 66. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 auf 77, wobei der Großteil männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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