Am Montagabend entdeckten Mitarbeiter auf einem landwirtschaftlichen Betrieb eine Rauchentwicklung bei einem fahrenden Traktorgespann. Der Fahrzeugführer stoppte das Gespann, und die Feuerwehr musste mit 120 Einsatzkräften den Brand bekämpfen.
Armstedt: Traktorgespann in Flammen

Großenaspe (ost)
Am Abend des 13.07.2026 entdeckten Angestellte auf einem landwirtschaftlichen Betrieb eine zunehmende Rauchentwicklung bei einem fahrenden Traktorgespann.
Der Fahrer wurde sofort von den Mitarbeitern auf den Rauch aufmerksam gemacht. Daraufhin hielt er sein Traktorgespann, bestehend aus einem Traktor und zwei Anhängern beladen mit insgesamt 36 Rundballen aus Stroh (je 250kg), an, trennte den Traktor vom Gespann und führte zusammen mit anderen Mitarbeitern eine erste Brandbekämpfung mit einem Gartenschlauch und Wassereimern durch. Gleichzeitig setzten sie einen Notruf über die 112 ab.
Um 17:53 Uhr alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle West in Elmshorn die Freiwillige Feuerwehr Großenaspe mit dem Einsatzstichwort “FEU” (Feuer, Standard) und der Information: brennt Landmaschine.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, hatte sich das Feuer bereits schnell auf alle 36 Rundballen ausgebreitet. Der Einsatzleiter und Gemeindewehrführer Jan Stölting erhöhte das Einsatzstichwort sofort auf “FEU G” (Feuer, größer als Standard) und alarmierte die Kameradinnen und Kameraden aus Bimöhlen zur Unterstützung.
Um eine kontinuierliche Wasserversorgung sicherzustellen, musste eine durchgehende Schlauchleitung mit Zwischenschaltung einer Tragkraftspritze aus dem 800 Meter entfernten Hydrantennetz aufgebaut werden.
Während die Wasserversorgung noch in Vorbereitung war, begannen die ersten Angriffstrupps bereits mit der Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz. Die Einsatzstelle wurde in zwei Abschnitte unterteilt: Brandbekämpfung und Wasserversorgung, die jeweils von einem Abschnittsleiter geführt wurden.
Weil schnell klar war, dass es sich um einen kräftezehrenden Einsatz handeln würde, wurde das Einsatzstichwort um 18:03 Uhr auf “FEU 2” (Feuer, zwei Löschzüge) und kurz darauf auf “FEU 3” (Feuer, drei Löschzüge) erhöht.
Zu Spitzenzeiten waren gleichzeitig sechs Zweiertrupps unter schwerem Atemschutz mit vier handgeführten C-Strahlrohren im Einsatz und zogen das Stroh mit Dunghacken auseinander. Später wurde diese Maßnahme durch einen Teleskoplader unterstützt.
Um 19:18 Uhr konnte der Kooperativen Regionalleitstelle West “Feuer unter Kontrolle” gemeldet werden und um 20:50 Uhr schließlich “Feuer aus”.
Bis zum Abschluss der Nachlöscharbeiten wurden insgesamt 20 Zweiertrupps unter Atemschutz eingesetzt. Während des gesamten Einsatzes standen 47 Einsatzkräfte als Atemschutzgeräteträger zur Verfügung.
Zur Verhinderung einer Kontaminationsverschleppung durch den Brandrauch wurden in Armstedt und Bad Bramstedt jeweils Hygieneplätze eingerichtet. Hier hatten die eingesetzten Trupps die Möglichkeit, ihre kontaminierte Schutzausrüstung gegen frische Trainingsanzüge zu tauschen.
Es gab keine Verletzten.
Von Seiten der Feuerwehr können keine Angaben zur Brandursache oder Schadenshöhe gemacht werden.
Bei diesem Einsatz waren 120 Einsatzkräfte vor Ort im Einsatz.
Eingesetzte Kräfte:
Freiwillige Feuerwehr Großenaspe Freiwillige Feuerwehr Bimöhlen Freiwillige Feuerwehr Bad Bramstedt Freiwillige Feuerwehr Wiemersdorf Freiwillige Feuerwehr Armstedt Freiwillige Feuerwehr Hitzhusen Kreisfeuerwehrverband Segeberg: Pressesprecher, Rufbereitschaft mit Wechselladefahrzeug Rettungsdienst Kooperation Schleswig-Holstein: Rettungswagen Polizei Segeberg und Pinneberg
Quelle: Presseportal








