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Aukrug: Autofahrer flüchtet vor Polizei und verunfallt

Ein 34-jähriger Fahrer flüchtete vor einer Polizeikontrolle in Breitenburg und verunfallte nach rund 20 Minuten bei Aukrug. Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein.

Foto: Depositphotos

Breitenburg (ost)

Am Dienstagabend entkam ein Fahrer in Breitenburg einer Polizeikontrolle und floh mit hoher Geschwindigkeit durch mehrere Dörfer. Nach etwa 20 Minuten hatte der 34-Jährige einen Unfall kurz vor Aukrug. Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein.

Ein Streifenwagen des Polizeireviers Heide versuchte den Fahrer gegen 14:55 Uhr in der Osterholzstraße zu kontrollieren. Der Fahrer ignorierte die Anhaltesignale und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Wittenbergen weiter.

Später durchbrach der Mann mehrere polizeiliche Absperrungen von Einsatzkräften der Polizeidirektionen Itzehoe und Neumünster und setzte seine Flucht über Kellinghusen, Rosdorf, Rade und Hennstedt in Richtung Aukrug fort. Dabei beging er zahlreiche Verkehrsverstöße.

Nach etwa 20 Minuten verunfallte der Audi auf der Landesstraße 121 an der Kreuzung zur Kreisstraße 88 in Richtung Sarlhusen. Der Fahrer verlor anscheinend die Kontrolle über sein Fahrzeug beim Abbiegen. Die Einsatzkräfte nahmen den unverletzten Mann fest. Er war alleine im Fahrzeug. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Der Fahrer ist ein 34-jähriger Itzehoer. Der Deutsche besitzt keine gültige Fahrerlaubnis. Die Polizei kannte ihn bereits aus anderen Fällen von Fahren ohne Fahrerlaubnis. Der Mann gab den Einsatzkräften außerdem an, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Im Fahrzeug fanden die Beamten auch geringe Mengen mutmaßlicher Betäubungsmittel.

Das Auto hatte Kennzeichen, die nicht für das Fahrzeug ausgegeben waren. Die Polizei beschlagnahmte das Fahrzeug für weitere Untersuchungen.

Auf Anordnung eines Richters durchsuchten die Einsatzkräfte dann die Wohnung des Beschuldigten. Dort fanden sie zwei Signalwaffen, die anscheinend nicht rechtmäßig erworben wurden, ein Luftgewehr und weitere offensichtlich manipulierte Kfz-Kennzeichen.

Die Polizei ermittelt unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie mögliche Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz. Dazu kommen zahlreiche Verkehrsordnungswidrigkeiten wie Rotlichtverstöße, unzulässiges Überholen und Verstöße gegen Vorfahrtsregeln. Die Ermittlungen dauern an.

Björn Gustke

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 10838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 9931 auf 9644. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 8645 auf 8326 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren (7225). Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten Drogenfälle in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen verzeichnet, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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