Ein Autofahrer meldete einen erheblichen Schaden an seinem Fahrzeug, das in Lübeck geparkt war. Die Polizei schätzt den Schaden auf 5.000 Euro und sucht nach Hinweisen zum Verursacher.
Auto angefahren in Lübeck – Polizei sucht Zeugen

Lübeck (ost)
Am 22. September 2024 (Sonntag) meldete ein Einwohner von Lübeck eine Unfallflucht, bei der sein Fahrzeug beschädigt wurde. Er hatte sein Auto am Tag zuvor in der Katharinenstraße in Lübeck abgestellt. Am Sonntag bemerkte er einen erheblichen Schaden am linken vorderen Kotflügel. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.
Gegen 11:00 Uhr am Samstagmorgen des 21.09.2024 parkte ein 49-jähriger Lübecker seinen schwarzen VW Polo in der Nähe der Katharinenstraße 69 auf dem rechten Seitenstreifen. Als er am nächsten Morgen gegen 10:00 Uhr zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, entdeckte er erhebliche Schäden an der linken vorderen Seite des Fahrzeugs. Der Kotflügel war stark eingedellt und zerkratzt. Auch die A-Säule wies Beschädigungen auf. Darüber hinaus war das Auto leicht verschoben worden.
Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 5.000 Euro und vermutet, dass es zu einem starken Aufprall durch ein anderes Fahrzeug kam. Die Beamten sicherten Teile eines Scheinwerferglases sowie die Abdeckung eines Seitenblinkers, die vermutlich von diesem Fahrzeug stammen. Besonders auffällig ist die Form der Blinkerkappe, die einer Miniatur-Rundumleuchte ähnelt.
Personen, die Informationen zum Vorfall oder zum möglichen Verursacherfahrzeug sowie dessen Verbleib haben, werden gebeten, sich beim 2. Polizeirevier Lübeck unter der Rufnummer 0451 – 1316245 oder per E-Mail unter luebeck.prev02@polizei.landsh.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtzahl aus, was 1.753 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,46% (382 Unfälle) vergleichsweise selten. Die Mehrheit der Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 83,33% (68.911 Unfälle). Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 82.697 |
| Unfälle mit Personenschaden | 11.651 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.753 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 382 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 68.911 |
| Ortslage – innerorts | 55.688 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 23.501 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.508 |
| Getötete | 102 |
| Schwerverletzte | 1.947 |
| Leichtverletzte | 12.627 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








