In Ascheberg kam es zu Diebstählen aus unverschlossenen Autos und Schuppen. Die Polizei sucht dringend Zeuginnen und Zeugen.
Auto- und Schuppendiebstähle in Ascheberg

Ascheberg (ost)
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ereigneten sich in Ascheberg mehrere Diebstähle aus unverschlossenen Schuppen und Autos. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen.
Betroffen waren die Theodor-Storm-Straße, der Matthias-Claudius-Ring, die Friedrich-Hebbel-Straße und der Gartenweg. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei haben der oder die Täter in acht Fällen Gegenstände gestohlen, darunter hochwertige Fahrräder und Wertgegenstände. Da es keine Einbrüche gab, wird davon ausgegangen, dass die Schuppen und Autos unverschlossen waren.
Das Polizeirevier Plön führt die Ermittlungen zu den Diebstählen durch und bittet um Hinweise von Zeugen, die verdächtige Personen in dieser Nacht beobachtet haben oder auf möglichen Überwachungsvideos identifizieren können. Hinweise werden unter 04522 / 5005 142 entgegengenommen.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass Bewegungsmelder an Carports oder Zufahrten sowie Warnschilder für Kameraüberwachung potenzielle Täter abschrecken können. Falls eine Kameraüberwachung vorhanden ist, muss sichergestellt werden, dass nur Aufnahmen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen gemacht werden. Fahrzeuge und Zugänge zu Wohnhäusern oder Gartenhäusern sollten immer verschlossen sein, um unbefugten Zutritt zu verhindern. Wertgegenstände sollten nicht offen in Fahrzeugen liegen.
Matthias Arends
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Autodiebstählen in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Autodiebstahlraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten gemeldeten Fällen von Autodiebstahl in Deutschland im Jahr 2022 – 5864, vergleichsweise niedrig. Im Jahr 2021 wurden in Schleswig-Holstein 722 Fälle von Autodiebstahl gemeldet, wovon 195 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 224 Verdächtige, darunter 205 Männer und 19 Frauen, von denen 66 nicht-deutsche Staatsbürger waren. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 752, wovon 243 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 244 Verdächtige, darunter 216 Männer und 28 Frauen, von denen 79 nicht-deutsche Staatsbürger waren.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 722 | 752 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 195 | 243 |
| Anzahl der Verdächtigen | 224 | 244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 205 | 216 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 19 | 28 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 66 | 79 |
Quelle: Bundeskriminalamt








