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Autobahn 23: Großkontrolle zum Güterverkehr

Jede zweite Kontrolle führte zu Beanstandungen. Verstöße gegen Vorschriften und Überladung festgestellt.

Foto: Depositphotos

BAB 23 (ost)

Am Mittwoch (19.02.2025) führte die Polizei entlang der Autobahn 23 auf dem Parkplatz Forst Rantzau in Richtung Heide eine umfangreiche Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs durch. Insgesamt wurden 37 Verstöße festgestellt. Die Polizei plant daher weitere Kontrollen des Güterverkehrs. Diese Verkehrskontrolle fand im Rahmen der europaweit abgestimmten Roadpol-Kontrollwoche „Truck & Bus“ statt, die bis zum 23.02.2025 läuft.

Zwischen 08:30 Uhr und 13:00 Uhr wurden 22 Einsatzkräfte vom Autobahn- und Bezirksrevier Elmshorn, dem Bezirksrevier Heide und dem Verkehrsüberwachungsdienst Neumünster, unterstützt vom Bundesamt für Logistik und Mobilität, eingesetzt, um insgesamt 76 Beförderungseinheiten des Güterverkehrs zu kontrollieren. Dabei wurden 37 Beanstandungen festgestellt und 7 Fahrzeugen die Weiterfahrt untersagt.

Bei 6 Fahrzeugen wurde die Ladungssicherung kritisiert. Diese Mängel mussten vor Ort behoben werden. Ein anderes Fahrzeug mit geladenen Gerüstteilen wurde vor Ort mit mobilen Waagen überprüft. Dabei wurde eine Überladung von 14 % festgestellt und die Weiterfahrt untersagt. Neben einigen kleineren Verstößen (defekte Beleuchtung / überschrittene Hauptuntersuchung) wurden bei 20 Fahrzeugführern Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten festgestellt.

Der gewerbliche Güterkraftverkehr unterliegt speziellen Vorschriften. Aufgrund der starken Konkurrenz und dem Streben nach optimaler Auslastung der Fahrzeuge und des Personals werden weiterhin Verkehrsvorschriften missachtet. Eine Beanstandungsquote von fast 50 % bei der gestrigen Verkehrskontrolle zeigt die Notwendigkeit weiterer Kontrollen.

Für alle genannten Verstöße wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Fahrer und die Speditionsunternehmen eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% der Gesamtzahl ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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