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Autofahrer bremst abrupt: Alkoholisiert und ohne Führerschein unterwegs

Eine Bundespolizeistreife stoppte einen Ford Mondeo mit dänischen Kennzeichen in Harrislee. Der Fahrer hatte keinen Führerschein, roch nach Alkohol und fiel bei einem Drogentest durch.

Atemalkoholtest bei einem Autofahrer in Harrislee. Foto Bundespolizei
Foto: Presseportal.de

Harrislee (ost)

Am frühen Sonntagmorgen um 00.30 Uhr sah eine Streife der Bundespolizei im Bereich des Oxer in Harrislee einen Ford Mondeo mit dänischen Kennzeichen auf sich zukommen. Im Rückspiegel bemerkten die Beamten, wie der Autofahrer plötzlich stark bremste und stehen blieb. Die Bundespolizisten drehten um und konnten das Fahrzeug im Gewerbegebiet Oxer stoppen.

Als sie nach Ausweis und Führerschein fragten, konnte der Fahrer nur eine Geburtsurkunde vorzeigen. Seinen Ausweis hatte er angeblich verloren. Während der Kontrolle bemerkten die Beamten Alkoholgeruch und ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,79 Promille (siehe Bild). Damit lag bereits ein erstes Vergehen vor. Recherchen bei der dänischen Polizei ergaben, dass der 33-jährige Däne einen Führerscheinentzug hatte und daher nicht fahren durfte.

Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt und er wurde an eine Streife der Landespolizei übergeben. Ein Drogentest verlief positiv. Der Fahrer wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Fahrens unter Alkohol- oder Drogeneinfluss angezeigt. Es wurde eine Blutprobe angeordnet und die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen rückläufigen Trend. Im Jahr 2021 wurden 11693 Fälle registriert, von denen 10509 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 9190, wobei 7938 männliche und 1252 weibliche Verdächtige waren. 1576 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 10944, wobei 9931 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 8645, wobei 7470 männliche und 1175 weibliche Verdächtige waren. 1664 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten Drogenfälle in Deutschland registriert – 70510.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 11.693 10.944
Anzahl der aufgeklärten Fälle 10.509 9.931
Anzahl der Verdächtigen 9.190 8.645
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.938 7.470
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.252 1.175
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.576 1.664

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtzahl aus, was 1.753 Unfällen entspricht. 382 Unfälle, also 0,46%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 83,33% der Gesamtzahl, was 68.911 Unfällen entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle, was 67,34% ausmacht, während außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 Unfälle, also 28,42%, stattfanden. Auf Autobahnen ereigneten sich 3.508 Unfälle, was 4,24% entspricht. Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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