Die Kriminalpolizeiinspektion Bad Oldesloe ermittelte gegen mehrere Tatverdächtige wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln. Am 06. Juni 2024 konnten die Ermittler mehrere Personen festnehmen.
Bad Oldesloe: Drogen beschlagnahmt

Ratzeburg (ost)
12. Mai 2024 | Kreis Stormarn – 05.05.2024 – Bad Oldesloe
Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Lübeck und Polizeidirektion Ratzeburg
Die Polizeiinspektion Bad Oldesloe hat mehrere Verdächtige wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht unerheblicher Menge ermittelt.
Am 06. Juni 2024 konnten die Ermittler mehrere Personen festnehmen, nachdem ein 32-jähriger Lübecker, der sich selbst als „Walter White“ bezeichnete, angeblich 20 Kilogramm Amphetamin an einen 26-jährigen Verdächtigen aus Bad Oldesloe übergeben hatte. Die Untersuchungen ergaben, dass der 32-jährige Lübecker gemeinsam mit einem 34-jährigen Mann aus Bad Schwartau eine „Amphetaminküche“ betrieben haben soll.
Zusätzlich ergaben die Ermittlungen, dass der 26-jährige Verdächtige aus Bad Oldesloe angeblich zusammen mit anderen Verdächtigen größere Mengen Marihuana in Paketen aus Spanien erhalten haben soll. Am Donnerstagabend wurden sieben Personen vorläufig festgenommen. Die folgenden Durchsuchungen in sechs Wohnungen in Bad Schwartau, Lübeck und Bad Oldesloe ergaben eine Gesamtmenge von 63 Kilogramm Amphetamin, 15 Kilogramm Marihuana und etwa 10.000 XTC-Pillen. Die beschlagnahmten Drogen haben einen geschätzten Straßenverkaufswert von 883.000EUR. Zudem wurden verschiedene Rohstoffe zur Herstellung von Amphetamin, zwei Schreckschusspistolen, mehrere Messer und ungefähr 9.000 Euro Bargeld beschlagnahmt.
Der 26-jährige Verdächtige aus Bad Oldesloe und die beiden Verdächtigen aus Lübeck und Bad Schwartau wurden am 07.06.2024 vom Amtsgericht Lübeck in Untersuchungshaft genommen.
Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck
Jacqueline Fischer, Pressesprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg
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Kontakt:
Polizeidirektion Ratzeburg
– Stabsstelle / Presse –
Jacqueline Fischer
Telefon: 04541/809-2010
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen Rückgang in den aufgezeichneten Fällen. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur 10.944 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 10.509 im Jahr 2021 auf 9.931 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 9.190 auf 8.645 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7.938 auf 7.470 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1.252 auf 1.175 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.576 im Jahr 2021 auf 1.664 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 70.510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.693 | 10.944 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 10.509 | 9.931 |
| Anzahl der Verdächtigen | 9.190 | 8.645 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.938 | 7.470 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.252 | 1.175 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.576 | 1.664 |
Quelle: Bundeskriminalamt








