Feiernde Personen verursachen Ruhestörungen, Sachbeschädigungen und Körperverletzungen in Herzogtum Lauenburg und Stormarn.
Bad Oldesloe: Erhöhtes Einsatzaufkommen nach Vatertagfeierlichkeiten

Ratzeburg (ost)
10. Mai 2024 | Polizeidirektion Ratzeburg
Am gestrigen Tag (09. Mai 2024) gab es in den Bezirken Herzogtum Lauenburg und Stormarn mehrere Einsätze der Polizei aufgrund von Feiern zum sogenannten Vatertag bzw. Herrentag.
Insbesondere wurden der Polizei Lärmbelästigungen, randalierende Personen und Sachbeschädigungen gemeldet. Es kam auch vereinzelt zu Körperverletzungen. In Bad Oldesloe wurden die Außenspiegel von fünf Fahrzeugen beschädigt. Bei den Körperverletzungen wurden keine schweren Verletzungen gemeldet.
Ein größerer Einsatz fand in Bargteheide im Bereich des Schulzentrums statt. Dort versammelten sich zwischen 17 Uhr und 23 Uhr teilweise bis zu 600 feiernde Personen. Unter den Jugendlichen und jungen Erwachsenen kam es zu kleineren Streitigkeiten. Insgesamt waren mehr als 20 Polizeibeamte und Diensthunde im Einsatz.
In Grönwohld wurde um 14:45 Uhr in der Straße Steinern ein Traktor mit Anhänger kontrolliert. Auf dem Anhänger befanden sich 29 Personen. Der 25-jährige Fahrer aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg hatte keine gültige Fahrerlaubnis zur Personenbeförderung. Die Weiterfahrt wurde untersagt und es wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Um 15:00 Uhr wurde in Linau im Bollweg ein landwirtschaftlicher Zug nach Streitigkeiten mit Anwohnern kontrolliert. Der 32-jährige Fahrer aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg fuhr einen Traktor mit zwei Anhängern, auf denen sich verschiedene Personen (laut Zeugen 30-40 Personen) und Musikboxen befanden. Der Fahrer hatte keine gültige Fahrerlaubnis zur Personenbeförderung. Die Weiterfahrt wurde untersagt und es wurde ebenfalls ein Strafverfahren gegen den Fahrer und den Halter eingeleitet.
Um 19:30 Uhr wurde der Polizei ein Verkehrsunfall mit zwei verletzten Radfahrern im Bereich Schiphorst gemeldet. Zwei Männer aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg (50 und 52 Jahre alt) fuhren nebeneinander mit ihren E-Bikes auf der Straße Breitenbruchsweg in Richtung Franzdorfer Weg. Sie stießen zusammen und stürzten. Einer der beiden blieb liegen und schlief ein, der andere stand auf und fiel in den Graben. Beide waren betrunken und wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht. Es bestand keine Lebensgefahr. Blutproben wurden bei den Radfahrern entnommen.
Um 20:15 Uhr verunglückte in Grönwohld in der Straße Papierholz ein 43-jähriger Mann aus dem Kreis Stormarn. Er stürzte allein mit einem Fahrrad und wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Zeugen berichteten von auffälligem Fahrverhalten. Es bestand der Verdacht auf Alkoholeinfluss. Eine Blutprobe wurde angeordnet.
Auch in Grönwohld wurde um 22:00 Uhr in der Straße Steinern ein 30-jähriger Mann aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg kontrolliert, der ohne Beleuchtung mit einem Fahrrad unterwegs war. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,23 Promille. Eine Blutprobe wurde angeordnet. Der Mann wird wegen Trunkenheit im Verkehr zur Verantwortung gezogen werden müssen.
Kontakt:
Polizeidirektion Ratzeburg
– Stabsstelle / Presse –
Jacqueline Fischer
Telefon: 04541/809-2010
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 11693 Fälle registriert, von denen 10509 gelöst wurden. Es gab insgesamt 9190 Verdächtige, darunter 7938 Männer, 1252 Frauen und 1576 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle registriert, von denen 9931 gelöst wurden. Es gab insgesamt 8645 Verdächtige, darunter 7470 Männer, 1175 Frauen und 1664 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.693 | 10.944 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 10.509 | 9.931 |
| Anzahl der Verdächtigen | 9.190 | 8.645 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.938 | 7.470 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.252 | 1.175 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.576 | 1.664 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% (1.753 Unfälle) aus, während Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel nur 0,46% (382 Unfälle) ausmachten. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 83,33% (68.911 Unfälle). Innerorts ereigneten sich 67,34% der Unfälle (55.688), außerorts (ohne Autobahnen) 28,42% (23.501) und auf Autobahnen 4,24% (3.508). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 82.697 |
| Unfälle mit Personenschaden | 11.651 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.753 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 382 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 68.911 |
| Ortslage – innerorts | 55.688 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 23.501 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.508 |
| Getötete | 102 |
| Schwerverletzte | 1.947 |
| Leichtverletzte | 12.627 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








