Mehrere Personen klagten über Übelkeit und Schwindel bei einer Grillparty. Einsatzkräfte stellten erhöhte Kohlenmonoxid-Werte fest und evakuierten die Grillhütte.
Bad Oldesloe: Gasaustritt in Grillhütte – 12 Verletzte

Mözen (ost)
Am Abend des gestrigen Samstags, dem 08.02.2025 gegen 18:25 Uhr, erhielt die Kooperative Regionalleitstelle West über den Notruf 112 die Meldung, dass mehrere Personen auf einer Grillparty in der Dorfstraße in Mözen über Symptome wie Übelkeit und Schwindel klagten. Laut dem Anrufer war eine Person nur noch teilweise ansprechbar.
Ein umfangreiches Aufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wurde mit dem Einsatzstichwort „TH GAS HAUS R10“ (Technische Hilfeleistung, Gasaustritt in einem Gebäude, Rettungsdienststufe R10 (6 bis 10 Verletzte)) zum Einsatzort gerufen.
Bei der Erkundung stellte der Einsatzleiter fest, dass alle Personen die Grillhütte bereits verlassen hatten.
Mit einem Gaswarngerät konnte ein Angriffstrupp unter schwerem Atemschutz erhöhte Kohlenmonoxid-Werte feststellen. Die Fenster der Grillhütte wurden geöffnet, um die Werte zu senken.
Der Rettungsdienst führte eine Sichtung der betroffenen Personen durch, die zweimal im Verlauf des Einsatzes durchgeführt und dann vom Leitenden Notarzt abgeschlossen wurde.
Insgesamt wurden 12 Personen als leicht verletzt / erkrankt (Sichtungskategorie SK III (grün)) identifiziert und in die umliegenden Krankenhäuser nach Bad Segeberg, Bad Oldesloe und Neumünster gebracht.
Die Feuerwehr entfernte die Restglut aus der Grillhütte und übergab die Einsatzstelle kurz vor 20 Uhr an die Polizei.
Die Feuerwehr kann keine Informationen zu den Identitäten oder Verletzungen der Betroffenen geben.
30 Feuerwehrkräfte waren vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen bereits aufgenommen.
Verwendete Kräfte:
Freiwillige Feuerwehr Mözen Freiwillige Feuerwehr Kükels Freiwillige Feuerwehr Wittenborn Kreisfeuerwehrverband Segeberg: Pressesprecher Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein: Leitender Notarzt, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, Notarzt, vier Rettungswagen Rettungsdienst-Verbund Stormarn: Notarzt, zwei Rettungswagen Deutsches Rotes Kreuz: Führungsunterstützung mit drei Fahrzeugen DRF-Luftrettung: Christoph 42 Polizei Segeberg und Pinneberg
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. 292 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 2.829 innerorts (8,63%), 1.003 außerorts (3,06%) und 400 auf Autobahnen (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








