Beamte stoppten alkoholisierten Fahrzeugführer auf A1 in Lübeck. Führerschein gefälscht, keine Versicherung, Ermittlungen eingeleitet.
Bad Oldesloe: Routine Verkehrskontrolle führt zu Verstößen

Ratzeburg (ost)
04.02.2025 | Bezirk Stormarn | 02.02.2025 – Wesenberg / A1
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg
Polizeibeamte der Autobahnpolizei Bad Oldesloe haben am Sonntagmorgen, dem 02.02.2025, gegen 08:00 Uhr, einen betrunkenen Fahrer gestoppt.
Während der genannten Tatzeit fiel der Polizei auf der A1 in Richtung Lübeck ein älterer grauer Skoda auf, dessen Fahrer den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte. Daraufhin wurde das Fahrzeug einer Verkehrskontrolle unterzogen.
Bei der Kontrolle an der Anschlussstelle Lübeck-Moisling bemerkten die Beamten bei dem 37-jährigen Mann einen deutlichen Alkoholgeruch. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,16 Promille.
Im Zuge weiterer Maßnahmen wurde festgestellt, dass sowohl der ausgehändigte Führerschein als auch das Siegel der Hauptuntersuchung am Kennzeichen Anzeichen von Fälschung aufwiesen. Außerdem hatte das Fahrzeug keine gültige Kfz-Haftpflichtversicherung.
Da der Beschuldigte keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Lübeck eine Sicherheitsleistung erhoben. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann entlassen und setzte seinen Weg zu Fuß fort.
Gegen ihn wird nun wegen mehrerer Verkehrsstraftaten ermittelt.
Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck Tim Porth, Pressesprecher der Polizeidirektion Ratzeburg
Hinweis: Für Rückfragen zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Ratzeburg.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. 292 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








