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Bad Oldesloe: Zeugen gesucht nach Überfall

In Bad Oldesloe wurde ein Mann überfallen, die Täter sind auf der Flucht. Die Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und des Polizeipräsidiums Ratzeburg

07. Oktober 2024 | Kreis Stormarn – 02.10.2024 – Bad Oldesloe

Vor einigen Tagen, am vergangenen Mittwoch (02.10.2024), zwischen 10.30 Uhr und 10.35 Uhr, ereignete sich in der Straße Stoltenrieden in Bad Oldesloe ein gewaltsamer Überfall.

Als der 57-jährige Bewohner eines Reihenhauses an der Tür klingelte, öffnete er sie arglos.

Er wurde von zwei Männern konfrontiert, einer davon hielt ein Paket in den Händen.

Der Mann wurde ins Haus gedrängt und sofort von einem der Täter mit einem Schlagwerkzeug angegriffen, während der andere das Obergeschoss durchsuchte.

Nach kurzer Zeit verschwanden die beiden Männer aus dem Haus und ließen ihr Opfer verletzt zurück.

Die Täter wurden als etwa 30 Jahre alt beschrieben.

Beide trugen schwarze Jacken während des Angriffs.

Der erste Täter war etwa 160 cm groß und trug ein schwarzes Cap.

Der zweite Täter, mit dunkler Hautfarbe, war etwa 190 cm groß und sprach fließend Deutsch.

Die Kriminalpolizei in Bad Oldesloe bittet um Hinweise von Zeugen, die verdächtige Beobachtungen in der Straße Stoltenrieden gemacht haben.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04531/501-0 zu melden.

Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck

Sandra Kilian, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Ratzeburg

Hinweise: Fragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte an die Pressestelle des Polizeipräsidiums Ratzeburg.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, von denen 70 gelöst wurden. Es gab insgesamt 89 Verdächtige, darunter 80 Männer und 9 Frauen. 25 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 70, wobei nur 55 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging auf 62 zurück, wovon 56 Männer und 6 Frauen waren. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit insgesamt 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 74 70
Anzahl der aufgeklärten Fälle 70 55
Anzahl der Verdächtigen 89 62
Anzahl der männlichen Verdächtigen 80 56
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 25 29

Quelle: Bundeskriminalamt

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