Die Polizei stoppt einen Pkw nach Schüssen in Bad Schwartau. Waffen, Munition und Betäubungsmittel werden gefunden. Keine Verletzten.
Bad Schwartau: Schüsse aus Fahrzeug gestoppt

Lübeck (ost)
Am Freitagnachmittag wurde gemeldet, dass in Bad Schwartau Schüsse aus einem fahrenden Auto abgefeuert wurden. Die Polizei stoppte das vollbesetzte Fahrzeug in Ratekau. Neben dem Fund von Waffen und Munition machte die Polizei noch weitere Entdeckungen. Es gab keine Verletzten.
Um 16:20 Uhr ging der Notruf bei der Polizeileitstelle ein. Jemand berichtete von Schüssen aus dem Fenster eines Autos, das die Straße „Riesebusch“ in Richtung Ratekau entlangfuhr.
Daraufhin wurde eine umfangreiche Fahndung nach dem Fahrzeug eingeleitet. Kurze Zeit später meldeten Einsatzkräfte, dass das Auto in Ratekau gefunden und gestoppt werden konnte.
Zu diesem Zeitpunkt waren fünf Insassen im Alter von 16 bis 22 Jahren im Auto. Sowohl die Personen als auch das Fahrzeug wurden durchsucht. Dabei wurden drei Schreckschusswaffen mit Munition, mehrere Knallkörper, ein Samuraischwert und verschiedene Betäubungsmittel gefunden.
Während der Kontrolle erhärtete sich der Verdacht, dass der 21-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Zur Beweissicherung wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
Nach derzeitigen Ermittlungen wurden in Bad Schwartau mehrere Schüsse von zwei Mitfahrern aus dem Auto in die Luft abgefeuert. Es gab keine Verletzten. Die Polizei geht nicht von gezielten Schüssen aus.
Neben Verstößen gegen das Waffenrecht wird wegen des Verdachts des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln ermittelt. Zudem gibt es Verkehrsordnungswidrigkeiten. Weitere Straftaten werden geprüft.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 11693 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 nur noch 10944 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 10509 auf 9931 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 9190 auf 8645, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7938 auf 7470 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1252 auf 1175 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 1576 auf 1664. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 70510 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.693 | 10.944 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 10.509 | 9.931 |
| Anzahl der Verdächtigen | 9.190 | 8.645 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.938 | 7.470 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.252 | 1.175 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.576 | 1.664 |
Quelle: Bundeskriminalamt








