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Bad Segeberg: BAO „SuSi“ – Erhöhte Präsenz

Seit dem 01.06.2026 führt die Polizeidirektion Bad Segeberg die Besondere Aufbau Organisation „SuSi“ zur Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Bevölkerung in den Städten.

Foto: unsplash

Kreis Pinneberg / Kreis Segeberg (ost)

Seit dem 01.06.2026 führt die Polizeidirektion Bad Segeberg die Besondere Aufbau Organisation (BAO) mit dem Namen „SuSi“ (Subjektive Sicherheit) durch. Die Direktion, zuständig für die Landkreise Segeberg und Pinneberg, reagiert auf vorherige Beschwerden über den gefühlten Verfall der Innenstädte, um diesem Trend entgegenzuwirken und das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung in den Städten nachhaltig zu stärken.

Weitere Informationen zur Einrichtung der BAO „SuSi“ finden sich in folgender Pressemitteilung vom 01.06.2026: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/19027/6285993

In den letzten Monaten führten die Polizeireviere in den beiden Landkreisen vermehrt Einsätze im Rahmen der BAO „SuSi“ zur Kontrolle und Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Kriminalität durch. Schwerpunkte waren Kontrollen im öffentlichen Nahverkehr und Einsätze in den Deliktsbereichen Taschendiebstahl, Drogenkriminalität, illegales Glücksspiel und unerlaubter Waffenbesitz. Zudem wurde die Zusammenarbeit mit kriminalpräventiven Räten regional intensiviert.

Vom 06.07. bis 10.07.2026 fand ein Schwerpunkteinsatz der Brennpunktdienste der Polizeireviere Norderstedt, Pinneberg und Kaltenkirchen zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität in Verbrauchermärkten der Kreise Segeberg und Pinneberg statt.

Während der Einsatzwoche sammelten die Einsatzkräfte wichtige Erkenntnisse über die regionalen Strukturen der Eigentumskriminalität und nahmen mehrere Tatverdächtige fest.

Weitere Informationen zur Einsatzwoche finden sich hier: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/19027/6314708

Die Polizeidirektion Bad Segeberg verfolgt mit der BAO „SuSi“ das Ziel, die öffentlich wahrnehmbare Kriminalität durch erhöhte Präsenz, verbesserte Ansprechbarkeit und gezielte Vernetzung von Ermittlungsarbeit einzudämmen. Ende Juli konnte beispielsweise dank Hinweisen aus der Bevölkerung ein schneller Ermittlungserfolg in Elmshorn erzielt werden:

Zwischen dem 25.07.2026 und dem 29.07.2026 kam es zu zwei Einbrüchen in ein Fahrradgeschäft in der Elmshorner Innenstadt, bei denen mehrere E-Bikes gestohlen wurden. Die Polizei bat um Hinweise aus der Bevölkerung und nahm einen dringend Tatverdächtigen fest. Ein Richter ordnete Untersuchungshaft an.

Weitere Details dazu sind in folgender Pressemitteilung zu finden: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/19027/6326542

Vor allem Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten in den Innenstädten werden öffentlich wahrgenommen und können Unbehagen in der Bevölkerung auslösen. Durch verstärkte Präsenz an diesen relevanten Orten zielt die BAO „SuSi“ darauf ab, Beeinträchtigungen der öffentlichen Sicherheit und das daraus resultierende Unbehagen zeitnah und effizient zu bekämpfen.

Beispielsweise kam es vom 27.07. bis 28.07.2026 zu Vandalismus in der Barmstedter Innenstadt, wo Unbekannte Fensterscheiben mit einem Stein zerstörten, eine Mülltonne und ein Verkehrsschild umwarfen und Blumen aus Kübeln rissen. In der Nähe wurden daraufhin zwei Jugendliche von Polizeibeamten festgestellt. Die Polizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein. Ob die Jugendlichen mit den Taten in Verbindung gebracht werden können, wird derzeit ermittelt.

Weitere Informationen dazu unter: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/19027/6323049

Die Polizeidirektion Bad Segeberg wird in unregelmäßigen Abständen über die getroffenen Maßnahmen und die Entwicklung der BAO „SuSi“ berichten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 3346 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 3432 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 160 im Jahr 2022 auf 258 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 157 auf 209, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Taschendiebstählen in Deutschland mit 39519 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.346 3.432
Anzahl der aufgeklärten Fälle 160 258
Anzahl der Verdächtigen 157 209
Anzahl der männlichen Verdächtigen 119 175
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 38 34
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 109 140

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 9.931 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 8.645, darunter 7.470 Männer und 1.175 Frauen. 1.664 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 10.838 Fälle von Drogenkriminalität gemeldet, wobei 9.644 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 8.326, wobei 7.225 Männer und 1.101 Frauen betroffen waren. 1.795 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

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