In Trappenkamp wurde ein Geldautomat gewaltsam angegriffen. Die Polizei bittet um Hinweise zur Tat und zum flüchtigen Mercedes-Kleintransporter.
Bad Segeberg: Trappenkamp – Geldautomaten-Aufbruch, Polizei sucht Zeugen

Trappenkamp (ost)
In der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch (31. Dezember 2025) wurde versucht, einen Geldautomaten auf dem Gelände der Nordoel-Tankstelle in der Erfurter Straße in Trappenkamp aufzubrechen. Die Kriminalpolizei Bad Segeberg hat die Untersuchungen aufgenommen und sucht nach Zeugen in diesem Fall.
Der Vorfall ereignete sich zwischen 01:00 Uhr und 05:00 Uhr morgens. Nach den bisherigen Ermittlungen versuchten die unbekannten Täter, gewaltsam auf die Geldkassette des Geldautomaten zuzugreifen. Der Versuch scheiterte jedoch, woraufhin die Täter von ihrem Vorhaben abließen und in eine unbekannte Richtung flohen. Es entstand ein Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich.
Im Zuge der Ermittlungen wurden Hinweise auf ein mögliches beteiligtes Fahrzeug erhalten: Ein dunkler Mercedes-Kleintransporter, der während des Vorfalls vom Tankstellengelände wegfuhr, könnte mit der Tat in Verbindung stehen.
Die Kriminalpolizei Bad Segeberg bittet die Bevölkerung um Unterstützung. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Tatorts, insbesondere den beschriebenen Mercedes-Kleintransporter, gesehen haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Personen, die relevante Informationen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04551 884-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle von Mord registriert, wobei 55 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








