Das Konzept der “Besonderen Aufbauorganisation Subjektive Sicherheit” hat sich bewährt. Nach einer Evaluierung wird der Kontrollbereich am Bahnhof aufgelöst, da die Straftaten deutlich rückläufig sind.
BAO SuSi in Tornesch, Auflösung des Kontrollbereiches am Bahnhof

Tornesch (ost)
Das Konzept der “Besonderen Aufbauorganisation Subjektive Sicherheit” (BAO SuSi) hat sich bereits in Tornesch bewährt. Nachdem der Bahnhof und umliegende Straßenzüge Mitte Juli noch als Kontrollorte benannt wurden, kann diese Maßnahme nach einer Evaluierung nun aufgehoben werden. Die Anzahl der gemeldeten Straftaten ist deutlich gesunken.
Ab dem 15. Juli 2026 wurden der Bahnhof Tornesch und die umliegenden Straßen zu Kontrollorten erklärt. Dies wurde in einer Pressemitteilung am 16. Juli bekannt gegeben: https://t1p.de/67et7. Hintergrund war die im Vergleich zu anderen Stadtteilen überdurchschnittlich hohe Kriminalität, die von der Polizei festgestellt wurde. Durch regelmäßige Kontrollen und eine erhöhte Polizeipräsenz, im Einklang mit dem Ziel der BAO SuSi zur Steigerung der subjektiven Sicherheit, konnte die Anzahl der Straftaten deutlich gesenkt werden.
Insbesondere Gewaltdelikte sind hier zu nennen. In einer ersten Evaluierung für den Zeitraum vom 15. Juli bis zum 13. Oktober 2026 wurden keine Fälle von Körperverletzungen oder Raubüberfällen festgestellt. Es gab auch keine Angriffe auf Vollstreckungsbeamte oder Widerstände gegen diese. Lediglich eine Bedrohung wurde gemeldet. In Bezug auf Eigentumsdelikte wurden 20 Diebstähle registriert, wobei E-Scooter im Fokus standen.
All dies führt dazu, dass die Frist für die Aufrechterhaltung des Kontrollorts am und rund um den Bahnhof Tornesch nicht verlängert wird. Die Maßnahme endet am 15. Oktober 2026. Um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger weiterhin zu gewährleisten, wird die Polizei weiterhin eine erhöhte Präsenz im Bahnhofsbereich zeigen und die Situation regelmäßig überprüfen.
Quelle: Presseportal








