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Barsbüttel: Verkehrsunfall auf der K80

Sieben Personen nach Kollision leichtverletzt, darunter ein Säugling. Rettungsarbeiten erforderten Vollsperrung der Straße.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

12.01.2026 | Bezirk Stormarn | 11.01.2026 – K80 / Reinbek

Am Sonntagabend gab es einen Verkehrsunfall mit drei beteiligten Autos auf der K80 bei Reinbek. Insgesamt wurden sieben Personen leicht verletzt, darunter auch ein Baby.

Am 11.01.2026 gegen 20:50 Uhr fuhren eine 30-jährige Fahrerin eines KIA aus Hamburg sowie ein 34-jähriger Mercedes-Fahrer aus Hamburg hintereinander auf der K80 aus Richtung Barsbüttel kommend in Richtung Reinbek. Die beiden Autofahrer planten, an der Ausfahrt Reinbek links auf die Autobahn 24 in Richtung Hamburg abzubiegen. Dafür ordneten sie sich auf der Linksabbiegerspur ein und stoppten an der roten Ampel.

Hinter ihnen fuhr ein 20-jähriger Deutscher aus Hamburg mit einem Toyota auf der K80 in derselben Richtung. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr er zunächst auf den Mercedes auf und schob ihn dann in den KIA.

Der 20-jährige Toyota-Fahrer wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Auch die KIA-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen, konnte aber nach der Behandlung durch die Rettungskräfte vor Ort entlassen werden. Im Mercedes befanden sich neben dem Fahrer noch vier weitere Personen, alle ebenfalls aus Hamburg. Eine 54-jährige Mitfahrerin und ein 69-jähriger Mitfahrer wurden leicht verletzt, konnten aber vor Ort medizinisch versorgt werden. Die 30-jährige Mitfahrerin und ihr Baby wurden ebenfalls leicht verletzt und mit einem Rettungswagen zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

An allen drei Fahrzeugen entstanden Sachschäden. Die K80 war für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen vollständig gesperrt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 27.916 Fällen, was 85,13% aller Unfälle entspricht. In Ortslagen innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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