Das Feuer griff auf eine Tennishalle über, die als einsturzgefährdet gilt. Gegen 12 Uhr ist eine Kontrolle mit einer Wärmebilddrohne geplant.
Baumarktbrand in Wedel: Löscharbeiten gegen 10 Uhr abgeschlossen

Pinneberg (ost)
Dies ist die 2. Folgemeldung zum Großfeuer in einem Baumarkt in Wedel; die Löscharbeiten sind beendet.
Pinneberg, Datum: Mittwoch, 4. November 2026, 23.10 Uhr +++ Einsatzort: Wedel, Rissener Straße +++ Einsatz: FEU 3 (Feuer, 3 Löschzüge)
Gegen 10 Uhr wurden die Löscharbeiten bei dem Großfeuer in einem Wedeler Baumarkt beendet (siehe auch http://presseportal.de/blaulicht/pm/22179/6384404). Derzeit verstauen die letzten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wedel ihre Geräte und kehren anschließend zurück. Für gegen 12 Uhr ist eine weitere Kontrolle und Brandschau vorgesehen, bei der unter anderem eine Drohne mit Wärmebildkamera eingesetzt werden soll. Am späten Mittwochabend war das Feuer um 23.10 Uhr zunächst von der auslösenden automatischen Brandmeldeanlage erkannt worden. Als die ersten Kräfte eintrafen, war aus dem hinter dem eigentlichen Baumarkt liegenden Baustofflager bereits eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Wenig später kam es in dem überdachten, rund 1400 Quadratmeter großen Lagerbereich zur Durchzündung. Danach gingen bei der Leitstelle West in Elmshorn zahlreiche Notrufe über die 112 ein. Durch die rasch begonnenen Löscharbeiten verhinderte die Freiwillige Feuerwehr Wedel, dass der Brand innerhalb des Komplexes an der Rissener Straße auf den eigentlichen Baumarkt und den Verwaltungstrakt übergriff. Allerdings wurden beide Gebäudeteile durch Wasser und Brandrauch in Mitleidenschaft gezogen. Wegen der hohen Brandintensität griff das Feuer auf die Tennishalle über, die hinter dem Baumarkt an der Straße Kronskamp liegt. Sie gilt als einsturzgefährdet. Weitere Gebäude konnten erfolgreich geschützt werden. Die Feuerwehren Pinneberg und Elmshorn übernahmen die Brandbekämpfung im Abschnitt Kronskamp. Die Feuerwehr Holm leistete ebenfalls Unterstützung. Im weiteren Verlauf des Einsatzes kam das Technische Hilfswerk mit schwerem Gerät (Kettenbagger, Telelader und Lkw-Kran) hinzu, um Dachbleche und Wände wegzuziehen und der Feuerwehr so Zugang zu den darunterliegenden Glutnestern zu verschaffen. Gegen 5 Uhr wurden die Nachbarwehren aus dem Einsatz entlassen. Das DRK aus Wedel und Rellingen kam zur Einsatzstelle, um die 150 Einsatzkräfte zu verpflegen. Die Helfer boten kalte und heiße Getränke sowie eine stärkende Gulaschsuppe mit Nudeln an. Der Schlauchwagen des Kreisfeuerwehrverbandes Pinneberg lieferte neue Schläuche und Atemluftflaschen zur Einsatzstelle. Vor Ort verschaffte sich der stellvertretende Kreiswehrführer Christian Grundorf einen Überblick über die Löscharbeiten. Angaben zur Schadenshöhe und zur Brandursache kann die Feuerwehr nicht machen. Die Kripo führt Ermittlungen.
Quelle: Presseportal








