Das Kommissariat 17 der Bezirkskriminalinspektion Kiel führte eine Durchsuchung bei einem 28-jährigen Mann durch. Es wurden diverse Betäubungsmittel und illegale Pyrotechnik beschlagnahmt.
Bemerkenswerter Drogenfund in Kieler Wohnung

Kiel (ost)
Am 29.10.2024 führte das Kommissariat 17 der Bezirkskriminalinspektion Kiel eine Durchsuchung bei einem 28-jährigen Mann durch. Der Verdacht lautete auf Handel mit Betäubungsmitteln. Es wurden verschiedene Betäubungsmittel und illegale Pyrotechnik beschlagnahmt.
Informationen aus früheren Ermittlungsverfahren führten die Ermittler auf die Spur des Mannes. Es gab verschiedene Hinweise auf einen möglichen Handel mit verschiedenen Betäubungsmitteln. Am vergangenen Dienstag erfolgte dann der Zugriff.
Bei der Durchsuchung konnten die eingesetzten Beamten große Mengen verschiedener Cannabisprodukte, mehrere Cannabispflanzen und entsprechendes Anbauzubehör, eine dreistellige Anzahl Ecstasy-Tabletten, eine beträchtliche Menge Kokain sowie halluzinogene Pilze finden. Außerdem entdeckten die Beamten verschiedene Arten illegaler Sprengkörper, eine Axt und einen Teleskopschlagstock. Alle Gegenstände wurden sichergestellt und sind nun Teil weiterer Ermittlungen.
Gegen den Mann wurden mehrere Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Sprengstoffgesetz eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Person entlassen.
Ricarda Blucha
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle registriert, wovon 9931 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 8645, wobei 7470 männliche und 1175 weibliche Verdächtige waren. 1664 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 10838, wobei 9644 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 8326, wobei 7225 männliche und 1101 weibliche Verdächtige waren. 1795 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.944 | 10.838 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.931 | 9.644 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.645 | 8.326 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.470 | 7.225 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.175 | 1.101 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.664 | 1.795 |
Quelle: Bundeskriminalamt








